Schutz...Durch Anuja´s Kommentar über die Lesung von Luisa Francia in Köln, mit dem Thema Schutz , bei Sam auf dem Blog und dem darauffolgenden Austausch, liess ich mich hinreissen selber was über Schutz zu schreiben.
Am Besten fang ich damit an, wie ich zu Luisa Francia kam und was mich mit ihr verbindet.
Im Januar 2003 bekam ich eine Nachzahlung die mir erlaubte einen Computer anzuschaffen.
Genauer: Ich schwankte zwischen einer Reise nach Sansibar und dem PC. Meine Angst vor Neuem und Ungewohnten liess mich den PC kaufen. In den Büchern von Frau Francia ist die Internetadresse von ihrem Tagebuch angegeben und seither lese ich es täglich.

Insider wissen, dass Frau Francia im Frühjahr 2003 eine Unterleibsoperation hatte, bei der ihr ein 5 Pfund schweres Myom entfernt wurde. Als ich das in ihrem Tagebuch las, fand ich mich weinend vor meinem PC wieder. So ein Blödsinn, dachte ich, kennst die Frau ja gar nicht.
Dann fing ich an meinen Bauch zu betasten und meine Familie mit der Frage zu quälen, was sie denn spüre wenn sie meinen Bauch anfasse. Norbert machte dem Ding ein Ende und schickte mich zum Frauenarzt. Heraus kam, dass ich selber eine Zyste mit 2,5 Liter flüssigem Inhalt hatte und selber operiert werden musste. Irgendwie verbindet mich dieser Umstand mit dieser Frau bis heute.
Tagelang habe ich überlegt was ich zu dem Thema schreiben und
nicht schreiben soll, wie es am Besten aufgliedere. Schützen können Pflanzen bzw. ihre Verbrennung, unter dem Begriff Räuchern bekannt. Dazu gehören Wacholder, Beifuss und Salbei. Ich selber räuchere nie um etwas zu vertreiben, sondern um den "guten" Wesenheiten eine Freude zu machen. Meistens benutze ich dazu Weihrauch in verschiedenen Qualitäten und Räucherstäbchen aus dem Steinladen, die angenehm auf meine Atmungsorgane wirken. Von billigen indischen Produkten rate ich ab weil niemand weiss was er da tatsächlich verbrennt, mir persönlich droht da ein Asthmaanfall. Pflanzen deren Blüten die Form eines Pentagramms bilden können einen schützenden Einfluss haben und last but not least:
Brennnesseln! Mich schützen sie jede warme Jahreszeit vor bösen, neugierigen Blicken und innerlich tun sie mir auch gut.
Oft schützen einen die einfachsten Dinge wie z. B. häufiges Händewaschen und das Beachten von Kloregeln, die da sind: Beim Runterspülen den Deckel schliessen und erst nacher wieder öffnen zum Putzen und! Toilettentüre unbedingt
immer geschlossen halten. Das obere Bild von Kali strahlt soviel Gewaltätigkeit aus, dass ich im ganzen Haus keinen geeigneten Platz fand. Jetzt hängt sie im Klo neben der Türe und sorgt dafür, dass die Energien drinn bleiben und nicht durchs ganze Haus wabern.
Von alters her sagt man bestimmten Tieren und ihren steinernen Nachbildungen eine schützende Wirkung nach. Die steinernen Löwen an Herrschaftshäusern sind so was, oder Hahn, Henne und Gans, weil sie die besseren Wachhunde sind und auch ganz schön wehrhaft. Man dreht einfach den Kopf des Hahns in die Richtung aus der man Ungemach vermutet und schon kann man seine Ängste fahren lassen und hat den Kopf für anderes frei. Bienen können schützen, allein durch ihre Anwesenheit und die daraus resultierende höhere Schwingungsfrequenz.

Der Ganescha im oberen Bild gilt als Schwellenhüter und Bewacher. Mir selber scheint das gilt mehr für´s Geistige, so wie beim Tengu auch. Schützen tut auch die Farbe Rot. Rote Unterwäsche und Kleidung kann einen vor Energieverlust schützen. Dazu gibt es ein paar gute Bücher von Manuela Öttinger. Salzbäder, auch nur Fussbäder, können bei mir wenn ich Glück hab, die Schmerzen vertreiben, die laut verschiedenen sensitiven Beratern, von negativen Energien kommen, die sich an mir hin und wieder festfressen. Salz streuen ist ein alter Witz den ich wahrscheinlich nicht extra erwähnen muss.
Dagegen erwähnenswert ist das Labyrinth das den Blick einfängt und festhält weil es tatsächlich keinen Ausgang gibt. Auch die Butzenscheiben , hier in Süddeutschland verbreitet, schützen weil sie eine Wölbung nach aussen haben so wie die schützenden Baguaspiegel im Feng Shui. Die eine Pforte bildenden
roten Rosenkugeln schützen laut der östlichen Lehre auch, sie lassen keine negativen Energien eintreten.
Talismane und Medaillien können schützen, vor allem deshalb weil man dran glaubt. Und Gebete. Gebete mit Andacht und Innbrust gesprochen helfen immer, egal bei was. Solange meine Kinder noch klein waren, hab ich immer zum lieben Gott und der lieben Mutter Gottes gebetet wenn ich mich schlafen legte, ich hab sozusagen eine Übergabe gemacht. Aufgehört hab ich als das Kleinste drei war. Keins meiner Kinder war im Kleinkindalter je ernsthaft krank oder hatte einen häuslichen Unfall. An dieser Stelle: Danke lieber Gott und Mutter Gottes.
Magischer Schutz und die Erörterung des selben werden einige hier sicher vermissen. Natürlich gibt es mir bekannte Praktiken. Aber ich bin der Überzeugung: Alles was man tut um etwas abzuwehren, bindet einen selber mithinein. Das muss nicht sein. Deshalb lasse ich das lieber aussen vor.
Sowieso, der Kampf Gut gegen Böse findet in uns selber statt. Alles was wir im Aussen bekämpfen ist ein Stellvertreterkrieg für unser Inneres.
Deshalb ist das liebevolle Annehmen jeder Kreatur, auch des grössten Widersachers, die einzige Abhilfe und der beste Weg zur Zufriedenheit. Meine Psychiaterin und Lehrerin, Frau Neumann,
sagte oft: Segnen sie ihre Feinde, dann können die ihnen nichts tun. Das befolge ich immer noch und werde es bis ans Ende meiner Zeit so machen.