KÄSESAHNE...
Weil wir am vorletzten Sonntag kein Geld im Sack hatten (meine Tochter und ich) um in dieses neu entdeckte Cafe zu gehen hat mir Johanna eine ganze Torte gebacken und am Samstag mit dem Zug hier her gebracht! Völlig überrascht von diesem Wohlgeschmack (hätte es nie für möglich gehalten dass man das selber so hinbekommt) Habe ich mich dahinter geklemmt und dafür gesorgt dass die Torte nicht trocken wird. Gestern abend um 22°° war sie aufgeräumt und
ich war selig satt. Danke für deine Mühe - es hat wunderbar geschmeckt!

Am Samstag nachmittag sind wir nach Wangen gefahren zum Familienbesuch.
Als wir zurück kamen ging es mir nach einiger Zeit sehr schlecht. Ich fühlte mich hochfiebrig und alle meine Knochen taten sehr weh, grad so als ob ich mir eine Grippe eingefangen hätte.
Früher als ich noch berufstätig war haben mich öfters solche unerklärlichen Attacken heimgesucht. Seit dem ich damals 1997 auch deswegen im Krankenhaus war und nix körperliches gefunden wurde blieb ich von dieser speziellen Schmerzart verschont.
Wie aus heiterem Himmel kam das am Samstag zurück. Zuerst verstand ich überhaupt nichts und tippte auf DarmGrippe denn mein Rachen war völlig ok. Von innenraus bin fast erfroren, Norbert machte mir eine Bettflasche und verwöhnte mich mit Zuwendung. Am Sonntag war der Spuk vorbei.
Was war geschehen?
Mein mehrmaliges NEIN wurde übergangen und nicht akzeptiert. Plötzlich wurde mir klar wie ungezogen und übergriffig ein Aufdrängen von Sachen auch im engen Familienkreis ist. Ich erinnere mich an ein anderes Erlebnis mit einer anderen Person im Jahr 2000. Da wurde ich bei einer Frau durch den Keller gelotst um Illustrierte mit zu nehmen. Der ganze Keller duftete nach frischem Weihnachtsgebäck. Völlig unbedaft sagte ich: Hoi, sie haben schon gebacken. Dabei hab ich mir wirklich nichts gedacht. Mürrisch und unwillig packte die Frau mir eine Kostprobe ein und drängte sie mir auf. Ich wollte sie nicht nehmen aber sie duldete keine Widerrede. Irgendwann zu Hause hab ich doch hineingebissen und fühlte den Ekel und Wut über meine Niederlage. 2005 hatte ich letztmalig das zweifelhafte Vergnügen Gast in diesem Hause zu sein. Anlässlich unseres Klassentreffens habe ich dort übernachtet. Am sonntäglichen Vormittag wurde ich zu Tisch gebeten obwohl ich auch nicht mitessen wollte. Wenn ich heute daran denke wundere ich mich, dass mir das Essen nicht im Hals stecken geblieben ist.
Das Wochenende hat mich wieder mal gelehrt, dass ich mich durchsetzen muss! Egal ob es mir schwerfällt.