19 Oktober 2012
Indian Summer 12....
Herrlich goldenes Herbstwetter lockt uns nach draussen! Hexe hat diese Tage eine Menge Spass und Anregung gehabt - lauter unbekannte oder lang nicht mehr gelaufene Wege sind wir gegangen.
Seht ihr wie sie ihr Maul aufreisst? Mir geht es genauso wenn ich an die frische Luft komme... Mein Liebster sagt dann immer: Danke dass du mich nicht verschluckt hast.
Den zweiten Tag in Folge begegnete uns eine Blindschleiche. Wenn ich nur wüsste was uns das sagen will.. Diese hier ist entweder tot oder sie stellt sich tot. Ein schönes Tier.
Ich habe wieder mal von Dr. L und Dr. W geträumt - mein Fuss war stark verletzt und hat geblutet. Meist passiert das wenn etwas schwieriges dann doch noch gelingt. Ausserdem warnt mein Körper mich schon seit einigen Wochen mit Schweissausbrüchen und Würgen beim Zähneputzen. Ich habe um deutlichere Zeichen gebeten...
Grüss Gott sagt die Herbstzeitlose auch Colchicum genannt. Sie ist hilfreich bei Gichtanfällen.
Auf die Wilhelmshöhe mit angrenzendem Stadtweiher sind wir heuer erst das dritte Mal gegangen. Norbert hat diesen Sommer starke Probleme mit dem Atmen gehabt.
Gestern sind wir gut und gern 5 Kilometer gelaufen. Da war ich dann aber an meiner Grenze angekommen. Wir waren so froh als wir dann zu Hause waren.
Viele gutgelaunte Menschen sind uns begegnet. Teilweise mit Hund. Alles war harmonisch und die Leute waren richtig redselig.
Das ist nicht immer so. Aber Einsam wird man nie sein wenn man spazieren geht. Es muss keine Kneipe besucht werden um ein Schwätzle zu halten. Es ist schon so: Man bekommt das zurück was man aussendet.
Seht ihr wie heiss mir war? Aber mein Haarwesen liess nicht zu dass ich oben ohne gehen konnte. Bevor ich es vergesse: Am Dienstag abend waren wir in einem Vortrag im Bocksaal.
Aberglauben in Oberschwaben war das Thema. Neues haben wir nicht dazugelernt aber es war trotzdem schön und unterhältlich. Der Mann - ein Herr Sägmüller aus Bergatreute -
ist ein begnadeter Selbstdarsteller. Wenn man so einen zu Hause hat benötigt man kein Radio. Das Publikum hatte teilweise ganz schön Mores.
Schaut mal was für eine schöne Stadtvilla in der Kemptener Strasse steht. Die sieht richtig gut aus finde ich. Mit der könnte man angeben...
Affirmation des Tages: Think big - think pink!
Zum Schluss möchte ich die beiden neuen Verfolgerinnen auf meinem Blog willkommen
heissen. Damit hätte ich nicht gerechnet und bin positiv überrascht.
17 Oktober 2012
Abschiedstour....
Heute sind wir das letzte Mal auf den Friedhof in Wangen um eine Verabschiedung und Kontrolle zu machen.
Gleich beim Eingang kreutzte eine Blindschleiche unseren Weg. Es ist die Erste die ich zu Gesicht bekam.
Das Gräberfeld sieht aus als ob nie was da gewesen wäre. Zum Abschluss habe ich eine Kerze für alle angezündet und einen Piccolo geopfert. Und innerlich Abschied genommen.
Weil das Wetter so schön war sind wir mit den Hunden nach Deuchelried gefahren und gingen die Wege meiner Kindheit noch ein letztes Mal. Von Durrenberg aus hat man eine tolle Aussicht.
Wo man hinschaut: Kühe ohne Hörner! Das ärgert uns.
Der Blick von Durrenberg aus über die Stadt in der ich geboren wurde und aufgewachsen bin. Wie oft bin ich als noch kleines Kind durch diesen Wald gestromert - mutterseelen allein.
Heute lässt meine Kondition zu wünschen übrig.
Ein unheilschwangerer Himmel grüsst von Südost. Hier haben wir wieder Kehrt gemacht.
Die Hunde dreckig wie Sau von der Quelle deren Wasser einfach quer den Berg hinab rinnt. Unvermutet viele Autos fuhren da. Früher gab's das nicht.
Mein Hirschgulasch will ich euch noch zeigen. Zwei Tage hat es uns gereicht. Plötzlich vertrage ich kein Blaukraut mehr. Ich glaube zu wissen warum: Früher habe ich Adelheid-
Quelle getrunken. Da hatte ich überhaupt kein Problem konnte alles essen. Dann haben wir hier auf den Lidlsprudel umgestellt weil wir der irrigen Annahme waren dass die Flaschen mehrfach verwendet würden und sie einfach leichter zu tragen sind. Heute haben wir wieder eine Kiste Adelheid gekauft - mal sehen ob das dann besser wird. Im unteren Bild seht ihr welches Gemüse ich in die Hirschsosse gebe. Seit mehr als einem Jahr verwenden wir Ingwer in allen Suppen und Sossen. Ich meine dass das gut für das Immunsystem ist. Wart ihr schon bei der Grippeschutzimpfung? Dieses Jahr mache ich glaub wieder mit. Norbert hat schon.
Der Schlusssatz lautet: Mitleid gibt es umsonst. Neid muss man sich verdienen!
In diesem Sinne - gehabt euch wohl...
15 Oktober 2012
Herbstig...
Draussen ist es kalt. Wir stellen fest: Das ganze Jahr war vom Wetter her bescheiden!
Die Hitze und Schwüle ging in einen regnerischen Vorherbst über. Ich hadere mit mir
weil ich das ganze Jahr über nicht täglich draussen unterwegs gewesen bin.
Wir haben uns einen neuen Staubsauger geleistet. Jetzt muss ich erstmal die Bude auf Vordermann bringen. Gestern habe ich meinen Bernsteinschmuck angelegt weil ich mir
etwas Sonne für das Gemüt erhoffte. Nach dem Sonntagsspaziergang wurde ich mir eines
unangenehmen komischen Gefühls bewusst. Gott sei Dank habe ich das gleich richtig erkannt und habe den Schmuck ausgezogen. Hat tatsächlich geholfen! Ich habe sowas wie eine trostlose Leere und Sehnsucht nach ich weiss nicht was ganz intensiv gefühlt.
Vor ein paar Tagen stand unten vor dem NKD ein Mädchen das fast 100% aussah wie meine kleine Tochter, die übrigens morgen 22 Jahre alt wird. Kinder wie die Zeit vergeht! Das Foto muss ich ihr unbedingt schicken. Mittlerweile ist sie im Anerkennungsjahr als Erzieher und ich bin sehr stolz auf sie. Sie hat es geschafft - fast.
Jetzt werde ich den Staubsauger testen. Das Hirschgulasch habe ich schon gekocht und bei Seite gestellt. Ach ja, ich habe das Buch von Kachelmann gekauft und in einem Satz gelesen.
Es ist unglaublich aber es kommt wohl öfters zu Fehlurteilen wegen Vergewaltigung. Norbert hat von Anfang an gesagt dass diese Frau lügt. Ich war ein wenig im Zweifel. Da tun sich menschliche Abgründe auf in die man besser nicht so tief rein schaut....
Seit heute hat das Enkelchen den ersten Zahn!!!
08 Oktober 2012
Besuch gemacht
Am Freitag hat meine Tochter Geburtstag gehabt. Da ging es mir noch besser und wir sind mit dem Auto auf Tour gegangen.
Norbert hat es immer noch drauf und war am Freitag sowieso völlig auf dem Punkt und suverän. So macht es mir Spass und es war wie vor 15 Jahren...
Das Foto ist aus Hännes Garten. Man kann sich schon vorstellen wie es mal aussieht wenn es fertig ist.
Es war herrliches Wetter und der Himmel strahlte förmlich in blau. Der Hausherr erholte sich auf der Terrasse.
Am Enkel haben wir einen grossen Narren gefressen! Mit dem Ersten ist es wohl eine besondere Liebe.
Kaffeeklatsch macht mit mir keinen Spass! Ich trinke Mineralwasser zum Kuchen...
Ich wüsste zu gerne was in dem Kleinen vorgeht. Leider kann er mir das nicht sagen. Wenn ich spreche geht er mit den Schwingungen meiner Stimme mit. Das erinnert mich an das Chamälion das wir mal hatten. Das sass in der Ecke und lauschte dem was ich sagte. Ich
glaube man sieht uns den Stolz und die Zuneigung zum Kleinen an. Morgen kommt er ja schon wieder zu uns nach Hause.
Norbert hat es immer noch drauf und war am Freitag sowieso völlig auf dem Punkt und suverän. So macht es mir Spass und es war wie vor 15 Jahren...
Das Foto ist aus Hännes Garten. Man kann sich schon vorstellen wie es mal aussieht wenn es fertig ist.
Es war herrliches Wetter und der Himmel strahlte förmlich in blau. Der Hausherr erholte sich auf der Terrasse.
Am Enkel haben wir einen grossen Narren gefressen! Mit dem Ersten ist es wohl eine besondere Liebe.
Kaffeeklatsch macht mit mir keinen Spass! Ich trinke Mineralwasser zum Kuchen...
Ich wüsste zu gerne was in dem Kleinen vorgeht. Leider kann er mir das nicht sagen. Wenn ich spreche geht er mit den Schwingungen meiner Stimme mit. Das erinnert mich an das Chamälion das wir mal hatten. Das sass in der Ecke und lauschte dem was ich sagte. Ich
glaube man sieht uns den Stolz und die Zuneigung zum Kleinen an. Morgen kommt er ja schon wieder zu uns nach Hause.
30 September 2012
Besuch vom Kind
Einen Rinderknochen zum Trost! Der Kleine konnte aber nix mit ihm anfangen.
Das Menü für die Grossen - das Pürree extra für den Kleinen - war aber dann doch umsonst.
Wer mich kennt weiss dass bei uns nichts verkommt.
Norbert hat den Laufstall geholt den ich vor ein paar Tagen gekauft habe. Ihr glaubt es nicht
aber so zufrieden war er noch nie. Niemand zerrt an ihm herum oder hält ihn fest. So kann er sich drehen und mit den Beinen abstemmen - das ist gut für die Muskelbildung. Und wenn
er müde ist können die Äuglein einfach zufallen.
Heute haben wir die Heizung auf Winterbetrieb geschaltet und morgen wird das Heizöl geliefert.
Im Bauernhausmuseum (Schwabenkinder)
Am 20igsten diesen Monats waren wir mit meinem Sohn in Wolfegg im Bauernhausmuseum.
Ich habe ihn dazu eingeladen weil ich stark vermute dass wir von meiner mütterlichen Seite von solchen abstammen. Mein Grossvater stammt vermutlich aus der Graubündener Gegend - oder besser gesagt - seine Familie.
Dieses Windrad habe ich seit 15 Jahren im Auge! So wie es aussieht wird es aber am Laufen gehindert. Schade.
Hier sieht man den Eingang zur Ausstellung Schwabenkinder. Heutzutage wäre sowas nicht denkbar. Aber damals war man froh wenn ein Esser weniger am Tisch sass. Am Ende der Saison bekamen die Kinder dann neue Kleider und eventuell Schuhe - das war es dann.
Unsere Hexe war an dem Tag ausserordentlich gut drauf! Ich war ihr zu langsam und sie sprang umher wie damals als sie jung war.
Man sieht gut was für eine Heidenarbeit es ist so ein Holzhaus komplett abzubauen und
orginalgetreu wieder hinzustellen! Auch die Wiesen um das Museum sind mit den Pflanzen die damals Korn lieferten bestellt.
Hier sieht man Schloss Wolfegg. Es gibt dort noch ein Automuseum.
Während Luigi auf dem Hochstand war hat unser Ben unten gekläfft und wollte zu ihm hoch.
Genau so einen Schüttstein hatten wir in meinem Geburtshaus. Das fühlt sich ganz schön
komisch an wenn man dann vor sowas steht. Sogar ein Bad gibt es hier im Museum.
Im Grunde sind alle Bauernhäuser nach dem gleichen Prinzip gebaut. Gegenüber dem Vordereingang liegt die Hintertüre durch die man von der Küche aus in die Stallungen
und in den Garten gelangt. Der Kuhstall ist oft seitlich gebaut. Auch ihn betritt man durch eine Türe im Haus so dass man nicht ins Freie muss wenn man zum Melken geht.
Hier hat man sogar die Wasserpumpe in der Küche. Übrigens wird hier an Wochenenden von Landfrauen gezeigt wie man damals die Erträge von Garten Stall und Feld als Vorrat anlegte.
Leider sind die Gärten um die Häuser schon gerichtet. Soviel gibt es da nicht mehr zu sehen.
Ich fand es ganz gemütlich dort. Sommers liesse sich da gut sein.
Dort habe ich auch gesehen wie man einen Spiegel richtig anbringt. Genauso werde ich das mit meinem machen um mich ganz zu sehen ohne dass ich einen Stock tiefer muss.
Dummerweise habe ich wieder mal zu kleine Schuhe gekauft und hatte tierische Schmerzen.
Aber der Rundgang war noch nicht zu Ende.
Ich finde es sehr idyllisch hier. Das Fischerhaus wird neuerdings wieder von einem Gastwirt betrieben. Es gibt dort frische Forellen aus der Zucht direkt daneben.

Vermutlich wandert das Federvieh an Weihnachten in die Kochtöpfe. Die Vermarktung ist hier ganz gut.
Wenn ich Ziegen sehe bekomme ich Heimweh nach unseren Ziegen. Aber diese Zeiten sind vorbei und wir packen das auch nicht mehr. Es ist ein schöner Ausflug gewesen. Allerdings lag ich zwei ganze Tage lang flach. Unglaublich dass einen das so anstrengt.
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