...zur Haushälterei. Seit über einer Woche, oder noch länger. Natürlich mache ich das Nötigste, wie aufräumen, aber die Begeisterung fehlt.
Wenn ich eine öffentliche Agenda mache, heisst das, dass ich null Bock habe und mich so dazu zwingen will. Vorgestern habe ich mich noch spontan von den letzten persönlichen Dingen Norberts befreit. Die Medikamentenschublade. Darin waren auch noch solche Sachen wie sein Gebiss, sein Pendel und seine Uhr. Ich habe alles in den Sack getan. Er braucht es nicht mehr und ich auch nicht. Er ist mir auch so viel zu präsent im Geiste, ich will das endlich hinter mir lassen. Übrig ist nur noch eine grosse Schachtel mit Steinen, die ich ihm geschenkt hatte. Das nehme ich demnächst in Angriff.Vor paar Tagen bin ich auf eine komische Seite geraten. Der Creator geht davon aus, dass Narzissmus in Wahrheit eine Besetzung des Bösen ist. Auf den ersten Blick denke ich, dass das die einfachste Erklärung ist, durch die man von jeglicher Schuld (Erziehung) reingewaschen wird. Aber seine Beschreibungen zeigen Parallelen auf, die nicht von der Hand zu weisen sind. Ich bin im Zwiespalt, weil es damals etwas zu viel Hokus Pokus war, den er mir servierte. Nach meinen Recherchen dachte ich, dass er mich einfach zu gut lesen und manipulieren konnte, aber er wusste Dinge, die er eigentlich nicht wissen konnte. Und noch was Gruseliges möchte ich erzählen: Im Katzenpuff habe ich ja schon letztes Jahr gründlich sauber gemacht. Das letzte mal war ich vor 2 Wochen bewusst drinnen und es war alles in Ordnung. In der Zwischenzeit waren unsichtbare Spinnen fleissig und haben die Dachluke eingesponnen. Die Weben waren mit kleinen Kügelchen voll, die wie Mäusekot aussahen. Das kann aber nicht sein, weil keine Mäuse da sind und durch die Schwerkraft. Es müssen Insekten gewesen sein, die das gemacht haben. Auf jeden Fall hat es mich maximal gegraust, beim Wegmachen.
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