14 Dezember 2011

Wenn der Postmann zweimal klingelt...



Gestern war ein Tag der Überraschungen. Genauer: Der schönen Überraschungen.


So sieht es bei uns draussen aus. Keine Aussicht auf Schnee. Mir kann er gestohlen bleiben
aber ich befürchte dass das dann im Frühjahr nachgeholt wird.

Eine meiner zwei Lieblingsbloggerinnen hat mich mit einem Päckchen bedacht. Mein Herz hüpfte vor Freude als ich die schönen und besonderen Geschenke sah. Und ein lieber Brief war dabei. Im zweiten Paket war ein Blumenstrauss von meiner grossen Tochter die mir eine Freude machen wollte nachdem ich am Sonntag so garstig gewesen bin.

Und! Im Blumenpaket war ein Gutschein für 5 Euro wenn ich jemandem Blumen schicken möchte. Aber ich bin noch nicht am Ende. Einen Gutschein für eine Gratisberatung kam auch per Post. Also nur Positives an einem Marstag - an denen bin ich sonst auf Krawall gebürstet.

11 Dezember 2011

Ein melancholischer Vollmond...

...liegt hinter mir. Im Klartext heisst das: Trauer wird als Wut gedeutet. Dicke Luft. Aber vlt. muss das einfach so sein vor Weihnachten. So ist es jedes Jahr. Schmerzen und Schlaflosigkeit
stellen uns auf eine harte Probe. Noch gestern dachte ich der Blumenstrauss sei nett gemeint.
Ich weiss auch nicht was ich davon halten soll. Aber meinen Mund halte ich nicht.

Anfang dieser Woche waren wir in Isny. Wollte mich in dem Trachtengeschäft umschauen das uns empfohlen wurde. Da habe ich meinen Wunschlodenumhang gesehen. Aber 359,-- Euro
sind kein Pappenstiel. Und die Farbe ist zu dunkel wegen der Tierhaare. Am Liebsten wäre mir so ein alter Umhang von einem Jäger der ihn nicht mehr braucht. Saufarben oder klassisch grün.

Seit 14 Jahren gibt es keine Entbindungsstation mehr im Isnyer Krankenhaus. Die Frauen müssen nach Wangen oder noch weiter fahren wenn sie niederkommen. Das finde ich blöd.
In einem Geschäft habe ich eine Frau kennengelernt deren Chemie sich total mit der meinen deckt. Sowas passiert nicht oft und ich spiele mit dem Gedanken ihr zu schreiben.

Vom vielen Qasseln wurde ich so durstig dass wir in einem Cafe eingekehrt sind. Dort trafen wir auf ein Paar mit wohlerzogenem Hund.

Mir war gar nicht bewusst dass ich so abgespannt aussehe. Stimmt schon - viel bringe ich momentan nicht auf die Reihe.

Am vergangenen Wochenende habe ich "Schwalbenester" gekocht. So hiess das jedenfalls bei meiner Mutter. Wenn ich genau den Geschmack aus der Kinderzeit treffe bin ich stolz auf mich.
In solchen Momenten ist mir meine Mutter ganz nah.

Mimi macht es sich im Wäschekorb gemütlich. Sie ist meistens da wo ich bin. Diese zarte Freundschaft möchte ich nicht missen. Das Höchste für sie war meine geöffnete Schreibtischschublade. Da habe ich meine Medikamente drin und es raschelt so schön. Neulich hat sie während ich sie zumachte ihre Pfote reingesteckt und sich wehgetan. Jetzt ist sie vorsichtiger.

Vor einiger Zeit habe ich zwei fertige Blätterteige gekauft. Die musste ich verarbeiten. In der Pastete sind Kasslerscheiben die auf Schinken und Wirsing gebettet sind. Dazu habe ich eine Bratensosse aus Knochen gemacht und Kartoffelsalat. Für zwei Tage hatten wir satt zu essen.

Im Haushaltsgeschäft von gegenüber erstand ich ein Zestenschneider. Es kommt aber ganz anders raus als ich es mir vorgestellt hatte. Trotzdem sieht die Orange interessant aus.

01 Dezember 2011

Beim Lieblingsfrisör gewesen...


Dazu musste ich nur ein paar Schritte gehen. Hab einfach nur waschen und schneiden lassen und
ANföhnen. Der talentierte junge Mann wusste sogar noch wie ich es letztesmal hatte. 22,50 Euro hat es gekostet. Da kann man sicher nicht meckern. Zu Hause habe ich dann etwas Schaumfestiger ins Haar geknetet - fertig!

Auch heute war wieder schönstes Kaiserwetter. Allerdings geht es dem Norbert schlecht. Die Schmerzen werden immer stärker und das Atmen fällt ihm schwer. Manchmal macht mir das echt Sorgen. So gern würde ich ihm helfen....

Die Tiere sind immer neugierig. Jetzt sitzen sie schon zu zweit auf der Fensterbank und beäugen alles was sich bewegt. Ganz toll wird es wenn ein anderer Hund es wagt vorbei zu laufen!
Dann dreht unser Ben ganz schön durch und singt/knurrt in allen Tönen.
Der gestrige Marsch hat mich schön geschlaucht. Trotzdem werde ich weiter auf Zeit laufen. Die Durchblutung in den Beinen fühlt sich angenehm an.

30 November 2011

Mit Zertifikat ausgestattet...


Heute war der letzte Tag vom Diabetikerkurs. Im Nachhinein ist es doch ganz nett gewesen.
Eigentlich schade - jetzt am Ende sind alle lebhaft geworden und aus sich herausgekommen. Ich habe ein Blutzuckermessgerät geschenkt bekommen - mit! Streifen!

Zum Abschluss sind wir auf die Wilhelmshöhe marschiert. Glaubt ihr mir, dass der älteste Teilnehmer mit geschätzten 80 Jahren mir davon rannte? Nun habe ich eine Bescheinigung dass ich den Kurs abgeschlossen habe und über meine Krankheit bescheid weiss.

Bewegung ist die halbe Miete! Wir haben vor und nach dem Laufen den Zuckerspiegel gemessen.
Nach der Lauferei war er deutlich niedriger und mein Puls auch. Das hat mich überrascht.

27 November 2011

Urnengang erledigt...

Ich war die 342 ste Person die ihren Stimmzettel in die Urne werfen durfte. Die Wahlbeteiligung war wohl nicht besonders hoch - was ich nicht verstehen kann. Das erste mal wird man gefragt und dann geht fast keiner hin.

Norbert fühlt sich heute nicht wohl. Trotzdem sind wir eine Weile in der Gegend 'rumdabbed
und haben das herrliche Wetter genossen. Eigentlich glaube ich dass das Wetter an unserem
Krankheitsgefühl schuld ist. Es ist einfach komisch wenn die Natur wieder austreibt.

Im Schaufenster von dem alten leutkircher Haushaltsgeschäft Stör und Wagenseil welches unserem Haus direkt gegenüber liegt ist diese Schneekönigin ausgestellt. Sie hat es mir angetan.

24 November 2011

Ein neues Erscheinungsbild...


Sicher habt ihr schon bemerkt dass ich das Design gewechselt habe. So ganz bin ich noch nicht fertig - da kann man viel rumspielen. Auf Unsere Leibspeisen habe ich nun eine Tagwolke damit
meine Kinder besser und gezielter die Rezepte finden können. Um mein altes Flickrbadge tut es mir allerdings leid. Das geht hier nicht mehr.

Heute war ich bei unserem Hausarzt und stelle wieder mal fest was für ein netter fürsorglicher Mensch er doch ist. Mein Knie macht jetzt schon fünf Wochen Probleme. Der Innenmeniskus!
Ich bin davon überzeugt dass das genauso wieder weggeht wie das Halsweh vor ein paar Monaten - derweil arbeite ich mental daran.

Saure Leber haben wir uns am Wochenanfang gegönnt. Heute gibt es nur Reste. Ich kämpfe mit den zwei zugenommenen Kilos und laufe jeden Tag meine Strecke. Mit dem Schrittzähler macht das richtig Spass. Man glaubt gar nicht wie viel da zusammen kommt.

20 November 2011

Sonntagsspaziergang...

...unter einem unheilschwangeren Himmel. Die Nächte sind recht kalt aber tagsüber ist es sehr mild. Manchmal hege ich die Hoffnung dass der Schnee fortbleibt...

Unsere Schmerzen bringen uns an den Rand der Verzweiflung. Direkt während des Gehens
ist es einigermassen erträglich. Aber dann wenn wir heimkommen sind wir total erschöpft und
der Schmerz bricht sich auf ein Neues Bahn und wir sind hilflos ausgeliefert.

Momentan versuche ich mich wieder an Akupressur. Meinen Dickdarm habe ich so wieder in Gang gebracht aber zur Schmerzbekämpfung reicht es nicht.
Draussen bin ich für alles empfänglich. Im Klartext: Jeder Doofe knackt meine Barriere und streut seine blöden überheblichen Gedanken in meinen Raum. Ich muss einfach mehr auf mich achten.

15 November 2011

Martinivogel und Laternenumzug...

Während die Ente im Ofen vor sich hin schmurgelte bagann draussen das alljährliche Spektakel.
St. Martin auf dem Ross wurde von einer Schar grosser und kleiner Laternenträger begleitet.
Voraus ging der Spielmannszug.

Die Ente war gutgelungen - zart und saftig. Der Brokkoli war knapp drüber. Der Indienne Reis mit Rosinen und Mandeln schmeckte uns gut und alles reichte noch für den folgenden Tag.

Gestern war grosser Haarfärbetag. Ha, wir haben uns einen Föhn zugelegt. Mit der Farbe auf dem Kopf habe ich die Küche und den Backofen geputzt. Da war ich ganz schön beschäftigt.

Alle Tiere haben mich verständnislos beobachtet. Heute haben wir wieder unsere grosse Runde gedreht. Es ist ungemütlich sobald es dunkel wird. Ohne die Hunde würden wir vermutlich nicht so regelmässig raus gehen.

12 November 2011

Kaiserwetter...

Das schöne Wetter haben wir heute nochmal genutzt und sind eine übergrosse Runde gelaufen
an deren Ende ich dann an meiner persönlichen Grenze angekommen war. Der junge Hund scheint unermüdlich - kaum zu Hause will er dann schon wieder toben und mit dem Spielsocken zerren. Hexe läuft auch wieder besser weil die Temperaturen viel niedriger sind.


Vor etlichen Wochen habe ich mein Hutband erneuert. Jetzt sieht er wieder besser aus.
Weil ich nachts nicht so gut geschlafen habe bin ich liegen geblieben und hatte einen Traum.
Ich träumte von einem vor einiger Zeit gestorbenen Jugendfreund und irgendwie hat sich ein ganz saudummes Gefühl auf mich gelegt. Im ersten Moment war ich wie vor den Kopf geschlagen und bat Norbert eine Kerze anzuzünden. Beim Laufen habe ich dann 14 Ave Maria gebetet und nun fühle ich mich besser.

Als nächstes werde ich die seit gestern eingesalzene Ente zubereiten. Es wird eine Orangenente.
Als Beilage gibt es Brokkoli und einen Reis Indienne. Gestern hatten wir irgendwie keine Lust auf kochen. Trotz schmaler Kost fühle ich mich heute irgendwie aufgeblasen.

10 November 2011

Novemberrosen...

Gestern war ich das zweite Mal bei dem Diabetikerkurs von der Volkshochschule. So langsam fängt es an mir zu gefallen. Wir sind aber nur ältere und ganz alte Leute. Ich frage mich wo die jungen dicken und unbewegten Typ 2 Diabetiker sind. Gibt es die hier gar nicht?

Da wurde es gestern spät als wir mit den Hunden los sind. Es hat in der Dunkelheit den Nachteil dass man die Kötel nicht findet. Deshalb sind wir heute viel früher los. Als erstes waren wir auf der Post um meiner Bloggerfreundin das ausgelesene Buch zu schicken. Der Mond ist fast voll.
Das heisst schlecht schlafen - seit zwei Tagen schon.

Gekocht habe ich diese Woche aus dem Vollen. Einmal deftig wie auf dem Bild unten und einmal
etwas feiner. Das Kalbfleisch war im Sonderangebot und da habe solche Lust auf Einmachfleisch bekommen. Das reicht aber für heute auch noch. Man muss ja nicht übertreiben.

Morgen ist St. Martin. Wie haltet ihr es mit der Martinsgans? Wir haben uns für eine Ente entschieden. Heute waren wir einkaufen. Da brauchen wir für den restlichen Monat nicht mehr viel. Es sind immer die selben Dinge die ich immer zu Hause habe um kochen zu können.
Butter und Speck gehört dazu - das Gemüse wechselt. Bei Rewe gibt es 5 Kilo Äpfel für 3,59.
Ich habe mich für Cox Orange entschieden weil Norbert die so mag.

07 November 2011

Ein wunderbarer Herbst neigt sich dem Ende zu...

Bei uns war es heute trüb und kühl. Davon liess ich mich aber nicht abschrecken weil ich glücklich darüber bin, dass mein Knie wieder funktioniert.

Über eine Woche konnte ich ganz schlecht gehen und teilweise kam ich unsere Treppe nicht ohne Gedöns hoch. Das heisst: Auf allen Vieren. Kraft fehlte mir im Bein auch- was ich merkte wenn ich aus der Hocke hoch wollte.

Aber jetzt geht es viel besser und da will ich nicht klagen. Gekocht habe ich einiges - das kann ich gar nicht mehr alles aufzählen. Letzte Woche waren Johanna und der nun Schwiegersohn hier zum Teetrinken. Dafür habe ich einen Bienenstich gemacht und einen Schokoladenkuchen. Ich sag euch, so einen guten Schkoladenkuchen habe ich noch nie gehabt. Es ist auch das erste mal gewesen dass ich Schokolade geschmolzen habe. Allerdings habe ich die Kastenform genommen damit ich beide Formen gleichzeitig in den Ofen hinein bekam. Die Schokolade hatte einen Orangengeschmack deshalb habe ich einen Orangenguss draufgemacht

Für den Schwiegersohn habe ich extra frische Kirsch-u. Himbeermarmelade gekocht. Die grossen Gläser sind uns mittlerweile zu gross geworden. Deshalb sammle ich jetzt Meerrettich-
u. Senfgläschen.

Heute koche ich Wirsing und Kartoffeln. Dazu gibt es St. Gallerschüblinge. Woanders heissen sie Göttinger.

Am Wochenende habe ich in 1 1/2 Tagen und Nächten einen historischen Roman aus dem Allgäu gelesen. Er handelt hier direkt um Leutkirch. Ich war fasziniert und konnte überhaupt nicht aufhören. Die Autorin, Ines Ebert, hat die Archive im Umkreis geordnet und ist auf den Namen Riedmüller gestossen. Das hat sie zu einem Roman inspiriert und das ist ihr sehr gut gelungen.
Und kommt nicht so aufgesetzt daher wie die Kluftingerkrimis. Ich bin noch immer ganz gefangen von dem Gelesenen.
Ach Kinders! Das 1. Foto seit langem!

Es geht wieder und es war ganz einfach. Das Geeiere hätte überhaupt nicht sein müssen!
Aber jetzt gehen wir trotzdem erst spazieren.