26 Dezember 2011

Eine hündische Weihnachtsgeschichte...

Mir geht diese Begegnung einfach nicht aus dem Kopf.
An Heilig Abend sind wir die ganz grosse Runde gelaufen - das war übrigens genau so wie ich mir Weihnachten wünsche. Ziemlich am Ende - bei der Friedhofsmauer kam uns eine ältere Frau,
mindestens so vollschlank wie ich und gut eineinhalb Köpfe grösser, mit einem drahtigen Jack Russel Terrier entgegen. Ich habe die Hexe gleich kurz gehalten, bin gradaus an der Frau vorbei um Gekläffe zu vermeiden und habe innerlich schon aufgeatmet als sich der Terrier von der Leine losgerissen hat, zu uns zurück lief und mit unseren Hunden "spielen" wollte. Die Frau kam zu uns und wollte dass wir ihren Hund fangen und festhalten. Das haben wir aber nicht gemacht. Ich war wie in solchen Situationen üblich mitten in zwei verknoteten Hundleinen und drei um mich kreisenden Hunden gefangen. Mir fielen dann die Belehrungen von Martin Rütter ein und wies die Frau an einfach weiter zu gehen und den Hund zu ignorieren. Nachdem ich mit Geschrei und Gestampfe nachgeholfen hatte ist der Terrier dann - nicht ohne auf halber Strecke einen neuen Versuch zu starten- seinem Fraule gefolgt.
Nicht nur optisch hätte zu der Frau ein kleines Pudelchen besser gepasst. Die Jack Russel Terrier sind einfach zu lebhaft für ältere Menschen. Da kommt man nicht mehr mit. Das sollte vor der Anschaffung eines Hundes unbedingt bedacht werden.

Kommentare:

Sanias Zaubergarten hat gesagt…

ui vor solchen begegnungen habe ich auch immer angst. muss ich nicht haben!

du liebe, danke für deine schöööne karte!!!! ich denke oft an dich.
wünsche dir und deinen lieben einen guten rutsch!!!

der Gauzibauz hat gesagt…

Hi Sania,
danke und ich denke an dich zurück.