Aus Gewohnheit habe ich danach weitergescrollt und hilfreichen Input für meine Seele gefunden. Prof. Ashok Riehm erklärt die Mutter und Vaterwunde auf eine verständliche Art. DAS ist die Urwunde, die mich meine Weichen falsch stellen liess. Es liegt Alles klar vor mir, mich wundert, warum ich es solange nicht sehen konnte. Das, was man als Baby nicht bekommen hat, wird lebenslang verzweifelt gesucht. Die Betonung liegt auf dem, was man NICHT bekommen hat, das heisst nicht, dass man NICHTS bekommen hat, sondern eher, dass niemand perfekt ist und es eben doch die eine odere andere Lücke gibt. Dieses Muster wiederholt man sein ganzes Leben lang, bis man es erkennt oder auch nicht. Jetzt verstehe ich Chase Hughes erst richtig! Schon lange ist mir irgendwie klar gewesen, dass man seine Hürden qua Geburt mitbringt. Man sucht sich seine Eltern und das Umfeld aus. Das bestreiten viele, aber die, die an Reinkarnation glauben, sind davon überzeugt.
Das Wichtigste ist, dass man aus der Opferrolle heraustritt. Nach und nach kann man Verantwortung für sich und das was man getan hat, übernehmen. Es ist ein langer Weg, aber es lohnt sich. Was man benennt, hat keine Macht mehr. Jedes mal, wenn ich etwas erkenne, wirkt es auf mich so unglaublich banal, dass ich mich frage, warum ich es nicht vor Jahrzehnten gesehen habe. Vermutlich muss es genau so sein.💞
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