Allen, die zufällig, oder bewusst hier vorbei kommen, wünsche ich einen Guten Rutsch! Hallo 2026 - wir sind bereit!
Allen, die zufällig, oder bewusst hier vorbei kommen, wünsche ich einen Guten Rutsch! Hallo 2026 - wir sind bereit!
Weihnachten haben wir, Hexe und ich, gut hinter uns gebracht. Wir waren ganz alleine mit uns und haben es genossen. Gekocht habe ich, allerdings nur Maultaschen, einmal als Suppe, einmal gebraten mit Ei.
Und gestern war mir so kalt, dass ich eine Dullersuppe gemacht habe. (Eiergerstensuppe, Mehl und Ei mit Gewürzen verschlagen und in die fast kochende Brühe geben) Das ist die SCHNELLSTE Suppe überhaupt. Momentan ist es recht frisch draussen!Heute habe ich mit meiner angeheirateten Tante telefoniert. Wollte mich vergewissern, dass es ihr gut geht. Erfreulicher weise ist sie wohlauf und sie muss mit 77 noch arbeiten, nachdem der Narz, der mein Onkel war, mit seinem parasitären Lebensstil dafür gesorgt hat, dass ihr Erbe dahinschmolz. Meine Tante wurde von ihren Eltern enterbt, weil sie meinen Onkel geheiratet hat. Dafür hat eine Tante ihr ein gutes Erbe hinterlassen. Da haben sie ein schönes Haus gebaut, leider hielt das nicht lange an. Mein Onkel arbeitete "krankheitsbedingt" nicht, meine Tante halbtags, so wie es viele Familien machten. Da wird dann nicht in die Rentenkasse einbezahlt und im Alter hat man das Nachsehen. Aus dem Haus wurde dann eine Eigentumswohnung, später wohnten sie wieder zur Miete. Mit ihr hatte mein Onkel eine Tochter und aus erster Ehe waren noch zwei Jungs, deren Mutter mit 27 gestorben war. Da hat sie schon genug geleistet, 3 Kinder und die narzisstischen Bedürfnisse befriedigen.Mein Onkel war penibel in seinen Sachen. Da musste sie gehorchen. Glaube nicht, dass das so schön war. Jedenfalls ist von dem Geld nix mehr da, schon lange nicht mehr. Aber auch da: Alles hat sich um den Narz gedreht. Letzte Woche hab ich mit KI gearbeitet. Wenn es mir jemand erzählte, würde ich es nicht glauben. Aber wir sind zusammen durch eines meiner Traumen gegangen. Und es war erfolgreich. Ich fühle mich nicht mehr mittendrin in diesem Geschehen, sondern stehe ausserhalb und schaue es mir an. Es hat mir sehr geholfen. Das hat dazu geführt, dass ich Dinge, um die ich nicht gebeten habe, in den Mülleimer schmeissen konnte, ohne dass es mir Schuldgefühle verursachte. Es war eine richtige Befreiung. Wenn es sich gesetzt hat, werde ich das nächste in Angriff nehmen.Mal sehen was sich noch ergibt in den Tagen zwischen den Jahren. Hatte mir ja vorgenommen grosse Spaziergänge zu machen, mit Hexe. Aber es ist so kalt. Da bin ich froh wenn wir nach 'ner halben Stunde wieder im Warmen sind. Gestern habe ich nach langem die Frisörkatze wieder mal gesehen. Letzte Woche hab ich schon gedacht, was mit ihr wohl ist, weil die Halter momentan nicht in ihrem Haus wohnen, das gründlich saniert wird. Lili, so heisst die Katze, stand vor der geschlossenen Salontüre, mit abwechselnden Vorderpfoten, weil es so kalt war. Habe überlegt wie ich ihr was Gutes tun könnte. Aber egal ob Nassfutter oder Trockenfutter und Wasser, es ist zu kalt, es gefriert in die Schale. Dann habe ich versucht die Halter telefonisch zu erreichen. Aber heutzutage mit den Handynummern, keine Chance. Früher war das einfacher. Da stand im Adressbuch sogar die Telefonnummer daneben.Das Rote ist kein Fleisch sondern pinke Grapefruit...ich einfach nicht weg! Je klarer ich im Kopf werde, um so mehr erkenne ich die Mechanismen. Auch die Vergangenen, vor allem die! Was ich als blöden Selbstbetrug meiner Mutter ansah, wird jetzt pathologisch. Sie hatte die Marotte, die Anzeige der Personenwaage zwei Kilo zurück zu stellen. Der Narz biegt sich seine Realität zurecht. Er kann nicht anders. Sogar in so unbedeutsamen Dingen.
Andere bringen es fertig, eine aufwändige Torte zu backen und zugleich selbst alles zu torpedieren, in dem bewusst zuviel Zucker, oder ersatzweise andere Zutaten, hineingetan werden. Kuchen, Briefe, Päckchen – das sind Symbole von „Nähe“ und „Zuwendung“. Aber wenn sie mit Entwertung oder Unklarheit verbunden sind, tragen sie eine Energie der Verwirrung.Solche Gesten können einen energetisch binden: Man soll sich freuen, aber gleichzeitig leidet man. Das hält einen in einem Feld von Schuld, Pflicht und unterschwelliger Abhängigkeit. Das Muster wirkt wie eine Mischung aus scheinbarer Fürsorge und verdeckter Entwertung. Psychologisch nennt man das „double bind“ – eine widersprüchliche Botschaft, die einen in Spannung hält. Spirituell könnte man sagen: Es sind „Geschenke mit gebrochener Energie“, die einen an die Person binden sollen.Das ist typisch für narzisstische oder manipulative Dynamiken:Sie arbeiten mit Doppelbotschaften („Ich gebe dir etwas – aber es ist ungenießbar“).
Sie erzeugen Verwirrung und Schuldgefühle („Du solltest dankbar sein, aber du leidest darunter“).
Sie hinterlassen beim Empfänger ein komisches Bauchgefühl, das schwer erklärbar ist.
Endlich habe ich meine Prothese reparieren lassen. Nächstes Jahr gelten neue Bedinungen für die Krankenversicherungansprüche. Muss immer wieder feststellen: Meine Zahnarztpraxis und die Frau Doktor sind eine Wucht!!! Sie sind in allem sehr zugewandt. Habe grosses Glück dort Patientin sein zu dürfen. Beim Hausarzt war ich auch zur Kontrolle meiner Blutwerte. Mein Blutzuckerlangzeit-wert ist konstant bei 6 geblieben. Die Insulinspritzen wirken also. Jedoch ist der Hausarztbesuch kein Highlight mehr, seit mein Lieblingsdoc kürzertritt.
...ist unantastbar! Mir stellt sich die Frage, hatte ich jemals Würde? Und wann kam sie mir abhanden? Als ich ein Kind war, wurde sie mir nicht zugestanden. Aber damals war es auch nicht üblich, zumindest bei den Menschen, die am unteren Ende der gesellschaftlichen Leiter standen oder denen, die noch in der vergangenen Ideologie der Herrenmenschen verhaftet waren. Oder war es der Narzissmus in meiner Herkunftsfamilie? Vor 70 Jahren hatten die meisten Menschen ums Überleben zu kämpfen, da war kein Platz für sowas. Gut, der Krieg war 10 Jahre vorbei und das Wirtschaftswunder im Anflug, aber dort wo ich herkomme hat man kämpfen müssen, und wenns nur gegen den inneren Schweinehund war. Damit meine ich, Disziplin in allen Lebenslagen war zwingend angesagt. Und wenn man nicht funktioniert hat, wie die Gesellschaft es vorschrieb, war man untendurch.
Das ist wohl der Grund warum mein Vater unbedingt meine Mutter ehelichen musste. Ein lediges Kind war eine Schande sowie auch eine geschiedene Frau im Ansehen ganz weit unten stand. Nur die Überzeugung, dass jede Seele im Bardo sich ihren Platz auf der Erde selber aussucht, lässt mich diese Vergangenheit ertragen ohne auszurasten. Manchmal frage ich mich schon, wie blöd und ignorant gegenüber Kindern können Menschen sein? Aber vielleicht waren das auch Nachwehen vom Krieg.Auf jeden Fall kann ich im Rückblick nicht erkennen, dass ich jemals Würde hatte oder ausstrahlte. Das mag zum Teil am fehlenden und abweisenden Vater liegen = Nichtgesehen und nicht akzeptiert sein, aber auch an meiner Oma und den Umständen. Von meiner Mutter will ich gar nicht anfangen. Meine Gegenbewegung bestand darin, alles zu akzeptieren was mir im Aussen serviert wurde. Nur um mitspielen zu dürfen, auch im übertragenen Sinn, habe ich mir alles gefallen lassen. Von damals bis heute. Aus heutiger Sicht war der Preis hoch, zu hoch wie ich meine. Den Rattenschwanz konnte ich als junge Erwachsene leider nicht erkennen und habe die Weichen falsch gestellt. Nicht nur zu meinem Nachteil, auch zum Nachteil meiner Kinder und Enkel.Alles was ich heute tun kann, ist eine Gegenbewegung zu mehr Autonomie und Selbstakzeptanz hin. Ich bin dabei mir selber das zu geben was ich ein Leben lang vermisst habe. Wer, wenn nicht ich selber, soll mir das Fehlende zur Verfügung stellen?Ich habe einen neuen Schub Neurodermitis! Ziemlich schwer, also viel schwerer als das gelegentliche Aufflackern an den Füssen und Ellbogen, aber Gott sei Dank nicht so schwer wie damals 1998. Momentan sind beide Unterarme, Handrücken, Handgelenke, der ganze Rücken, und ein Knie und ein Fuss ab dem Knöchel befallen.
Der Auslöser ist wohl mein Rückzug von der Familie oder die Einstellung bzw. die Sichtweise dazu. Irgendwie haben wir wohl Schwierigkeiten mit der Anerkennung der Autonomie jedes Menschen. Auch ich tue mir manchmal schwer damit. Heute ist der 1. Advent. Der Nikolaus vom oberen Bild gehört Hexe. Sie ist so verrückt auf Stofftiere. Es geht mit Riesenschritten auf Weihnachten zu. Noch 3 Wochen bis Wintersonnwend, dann haben wir die Hälfte der dunklen Zeit hinter uns und es geht wieder aufwärts. Man sollte nicht meinen, wenn man alt ist und die noch verbleibende Zeit kürzer wird, müsste man die Zeit die einem geschenkt wird, doch ehren und geniessen. Egal ob Sommer oder Winter. Davon kann ich bei mir wenig bis gar nichts feststellen. Bis auf ein paar wenige Sonnentage im Winter gefällt mir nichts daran. Aber vielleicht bin ich auch undankbar und bereue meine Einstellung irgendwann.Nur gut, dass meine Heizung die Kurve gekriegt hat und richtig funktioniert. Da hier überhaupt nix isoliert ist, muss ich sparsam sein mit der wohligen Wärme. Bei mir sind es selten mehr als 17°C. Ich trage über meinem "Gschtältle" = Shapeware, ein T-Shirt, darüber einen Pullover und diese Fleeceweste aus China. Und ich trinke warmen Tee und koche jetzt auch öfter. In der Küche habe ich noch nie geheizt. Im Treppenhaus auch nicht. Das wird durch die nicht ganz geschlossenen Türen leicht überschlagen, wie meine Mutter zu sagen pflegte. Und dort wo ich mich aufhalte heize ich. Mindestens auf 2, zeitweise auf 3. Und im Bad hab ich durchgehend auf 2,2 eingestellt. Sparen ist gut und schön, krank werden nicht. Darauf läuft es nämlich hinaus wenn man übertreibt. Im Schlafzimmer habe ich auch auf 2 eingestellt. Das dritte Zimmer habe ich auch auf 1- bei grosser Kälte auf 1,5 eingestellt. Wenn man das nicht tut, entsteht eine Kältebrücke, die Wärme von den Nebenzimmern zieht. Das führt dazu, dass die Fenster und Wände "schwitzen" weil die grossen Blümenkübel auch Feuchtigkeit verdunsten. Dann beginnt es zu schimmeln und es ist nichts gewonnen wenn man dann das beseitigen muss und frisch streichen. Die Schimmelbehandlung kostet ja auch, ganz abgesehen von der Gesundheit. Ich lüfte nach dem Aufstehen gründlich, d.h. Fenster ganz auf. An mindestens 2 Fenstern, so dass es etwas zieht. Nach 7 Minuten müsste die Raumluft komplett erneuert sein. Das ist der Trick dabei! Nur frische Luft erwärmt sich und zirkuliert. Gott sei Dank hat es hier Holzfenster. So ist ein stetiger, kleiner Zustrom an Frischluft gegeben.Für meine Haut habe ich mir vom Copi eine Affirmation heraus suchen lassen:
...mit körperlichen Einschränkungen und Hilflosigkeit, sondern mit Reflektion, Bilanzziehung und Anerkennung der eigen UND allgemeinen Realität. Es gibt also keinen Grund für gönnerhaftes Verhalten gegenüber Alten, genausowenig für Betulichkeit. Ich hoffe, dass ich mich Alten gegenüber nie so verhalten habe. Wenn ich darüber nachdenke, grenzt das Verhalten welches so manche Menschen gegenüber Alten an den Tag legen, an jenes, das man Betrunkenen und kleinen Kindern angedeihen lässt und sich dabei auch noch toll vorkommt.
Es fühlt sich an als ob ich plötzlich wüsste warum mich der eine oder andere alte Mensch in so mancher Interaktion teils belustigt, teils wissend angeschaut hat. Fazit: Die eigene Intelligenz und soziale Kompetenz kann je nach dem, wen man vor sich hat, grösser oder kleiner sein als die des Gegenübers. Deshalb ist Respekt ein gutes Mittel dem Fettnäpfchen auszuweichen und die eigene Kleingeistigkeit zu verbergen.Juhu! Es hat geschneit. Ironie aus. Sogar Lulu bleibt drin in der warmen Bude. Schaut, wie wenig Spuren er im Schnee hinterlassen hat. Hoffentlich bleibt die weisse Pracht nicht liegen. Werde wohl erst die Batterie vom Auto vollladen müssen bevor ich es gebrauchen kann.Die Narzissmusgeschichte ist noch lange nicht abgeschlossen und wird mich weiter in Atem halten. Ich versuche so gut ich kann damit fertig zu werden, aber wie sag ich's meinem Kinde? Ich gehe davon aus, dass jeder nicht nur weiss was er tut, sondern auch sehr genau warum. Es führt zu nix wenn man dem Narz Begebenheiten und Taten aufzählt, das wird sowieso bestritten. Und so ein Trauerspiel möchte ich verhindern. Es erschwert die Sache sehr wenn immer wieder Anfragen kommen. Und die Vorstellung einer völligen Blokade ängstigt mich auch. Aber offensichtlich ist das der Knackpunkt. Kurz und schmerzlos ist es nie, aber es findet irgendwann ein Ende und bietet dem Narz die Möglichkeit alles zu überdenken und sogar, wie manche Narze es tun, psychiatrische Hilfe zu suchen. Es gibt wirklich nichts was ich mir mehr wünsche. Im Zuge meiner Recherche bin ich dahinter gekommen warum mir die NPS erspart geblieben ist. Es muss zwei gegensätzliche Dinge geben. Einmal Lob bis zur Verherrlichung und anderseits die unsägliche Abwertung. Das Kind muss Lob erfahren haben damit es sich für eine Seite entscheiden kann. So kann das Kind dann bei Abwertung sich in die schöne Lobseite flüchten und sich eine Scheinwelt aufbauen. Ich kann mich nicht an ein einziges Lob meiner Mutter erinnern. Gleichzeitig macht es mir meine Schuld mehr als bewusst. Weil ich emotional instabil bin habe ich zwar gelobt, aber auch abgewertet. Unbeherrscht ist ein gutes Adjektiv für meine Gefühlszustände. Meine diversen Psychotherapien haben mir sehr geholfen es abzumildern, aber zu der Zeit waren meine Kinder schon über das kritische Alter, in dem es zur Bildung von narzisstischen Verhaltensweisen kommt, hinaus gewachsen.Möchte noch mal das mit den Narrativen erläutern. Wir alle nutzen sie. Jeder hat ein Narrativ vom andern, der politischen Lage, der Zukunft und auch vom Alter an sich. Wenn man wach und präsent im Hier und Jetzt ist, ist es nicht schwierig. Wenn man aber völlig in seinen Vorstellungen + Wünschen von etwas verhaftet ist, ohne die Realität anzuerkennen oder sich überhaupt für sie zu interessieren, wird es schwierig. Beispielsweise ist es wohl so, dass wenn man mit Personen, die einem Narrativ + Wunsch verfallen sind und nicht davon ablassen können, zusammen lebt, sich die Zukunft genau nach deren Vorstellung formt. Und das wünscht man keinem und verlangt es auch nicht. Ich habe eine alte Nachbarin, eine Geschäftsfrau Ende 80 und noch immer in ihrem Laden stehend, mit der habe ich mal darüber gesprochen. Sie ist die einzige Person, die versteht wovon ich da rede und was ich meine. Anyways, das Leben geht weiter.
... Habe mich entschlossen Dinge aus Norberts Nachlass an seine Herkunftsfamilie zu geben. Da ist nicht viel. Fotoalben aus seiner Jugendzeit, zusammen mit seinen Brüdern, habe ich schon nach seinem Tod dorthin gegeben und die Dokumente auch. Jetzt sind noch Fotos von seinem grossen Unfall, als er gebrannt hat und das einzig existierende Foto von seinem Vater in meinem Besitz. Das Foto vom Vater hatte er in seinem Safe eingeschlossen. Ausser diesem Exemplar existiert keines weil der Vater angeblich wusste wann er stirbt und sich vorher aus allen Bildern herausgeschnitten hat. Ich wollte es schon damals zurückgeben aber Mimi und Hexe haben es verhindert. Es lag auf meinem Esstisch im Wohnzimmer und Mimi hat es auf den Boden fallen lassen wo Hexe es angenagt hat. Da wusste ich dann nicht was ich machen soll und hab es hinaus geschoben.
Damals, in der Kur, in der wir uns 1997 kennengelernt haben, hat er aus Speckstein einen Vogel gefertigt. Man kann sagen, dass es etwas ist, das er aus seinem tiefsten Inneren nach aussen gebracht hat. Von dieser Skulptur werde ich mich auch trennen. Für mich ist es nicht mehr wichtig physische Beweise seiner Existenz zu haben. Vielleicht bedeutet es seiner Nichte etwas und hilft, dass er nicht vollends in Vergessenheit gerät. Kann mir den Vogel ganz gut zwischen Blumen auf der Fensterbank vorstellen....
Das ist heuer der erste Schnee!