27 November 2013

Kulinarische Wintersinfonie...

Unser Schatz durfte am folgenden Tag wieder nach Hause. Hoffentlich kommt das nicht wieder. Dabei war er gar nicht krank oder verschnupft. Wir sind dankbar dass das so glimpflich abgegangen ist.


Das war eine kleine Tomatensuppe aus versehentlich beim Einkauf verquetschten Tomaten.
Tomaten schmecken sowieso nicht mehr so gut wie noch vor ein paar Wochen.
Momentan geht es uns den Umständen entsprechend gut. Etwas mehr Elan wäre nicht schlecht.


Hier seht ihr Lachsnudeln mit einem Stück Lachsfilet obendrauf. Es war ein Resteessen.
Die frischen Papardelle vom Discounter sind ganz toll. Seit es die gibt habe ich immer eine Packung im Kühli.


Das waren Hühnerkeulen. Kartoffelsalat ist zwar nicht winterlich aber es hat gereicht.
Gestern war ich im Aldi und habe Calvados gekauft. Den brauche ich zum Kochen und backen. Wenn wir ein Glas Guten trinken wollen  gehe ich zur Nachbarin und kaufe direkt vom Fass. Den Weihnachtsrausch für die Kinder habe ich auch besorgt. Wir machen wie immer ansonsten keine Weihnachtsgeschenke. Nur beim Kleinen machen wir eine Ausnahme. Der bekommt einen kleinen Geldbetrag in 10Euromünzen. Wir haben vor am 1. Feiertag unsere grosse Tochter zu besuchen - die Kleine kommt auch mit ihrem Freund Milo- der uns sehr sympathisch ist. Weihnachten finde ich ist dort wo die Kinder sind. So habe ich das früher auch gehalten. Ausserdem werden wir keinen Christbaum haben.


Als ich eine Reportage über den 2. Weltkrieg sah habe ich Lust auf eine Erbsensuppe bekommen. Also habe ich die Erbswurst geschlachtet. Das soll jetzt nicht zynisch sein.
Aber mit sowenig Geld pro Kopf kann man ein schmackhaftes Mahl bereiten selbst ohne Würstel. Überhaupt haben wir uns diesen Monat zurück gehalten. 


Diesen Apfelstrudel gab es mit Eierlikör als uns die kleine Familie besuchte. Da haben wir auch das 1. Sauerkraut des Jahres gemacht. Ist einfach immer wieder gut. Momentan lese ich Bücher über die aufgestiegenen Meister. Die habe ich gebraucht gekauft. Gestern eins für 0,01 Euro + 3 Euro Versand. Über den Erziehungsstil der 50 und 60 iger Jahre habe ich auch eins gekauft. Es behandelt das Schadensthema das uns das einbrachte. Wenn die heutigen Eltern wüssten was wir damals auszuhalten hatten würden sie uns vielleicht einmal weniger das Gefühl eine Scheissmutter zu sein geben.


Dicke Rippe! Ich lasse das ausbraten damit es nicht so fett ist. Dazu mache ich extra aus Knochen eine Bratensosse. Schupfnudeln sind dem Enkel momentan am Liebsten. Das haben wir da rausgefunden. Die aufgestiegenen Meister geben mir einen völlig neuen Einblick über
die Hierarchien im Feinstofflichen.  Besonders das Buch über Karma hat mich sehr beeindruckt und mir neue Impulse gegeben. Da bin ich dabei mein Leben von Neuem in Bezug auf Karma zu betrachten. Wer mich kennt weiss dass ich mir mit Hierachien sehr schwer tue. Zu meiner Verwunderung macht das dem Norbert nichts aus und er sagt das ist wie in einer Firma. Der Chef ist nicht da - also macht das das Management.


Darf man noch Zigeunerschnitzel sagen? Ich tu es trotz der kindisch - kritischen Einwände.
Habe auch nie jemanden wegen seiner ethnischen Zugehörigkeit herabgesetzt. Sowas kommt mir überhaupt nicht in den Sinn. Alle Menschen sind gleich frei geboren! Daran gibt es nix zu rütteln. Weiss jemand ein Wort für Schwarzafrikaner? Mir fällt bei Gott kein Ersatz für Neger- Mohr- oder Schwarzer ein. Ich glaube Menschen die da gleich Diskrimminierung wittern sind selber Leute die im stillen Kämmerchen Rassenunterschiede machen. OK Neger ist nicht unbedingt ein schönes Wort. Aber Mohr finde ich durchaus salonfähig.


Nochmal die guten Papardelle mit Sahneschnitzelchen und Spargel. Da hab ich dem Liebsten eine Freude gemacht. Der Spargel kam aus Chile. Ja gleich wieder hinenigetappt. Der Umwelt zuliebe sollte man kein Gemüse aus Übersee kaufen. Aber er sah so verlockend aus.


Das war das Beste aus den ganzen Menüs. Schwarze Kartoffeln. Einmal im Jahr geht das.
Was das ist? Bratkartoffeln mit Blut-u.Leberwurst. Wir haben es genossen. Da nehme ich keine Rücksicht auf meine Figur. Lass halt dann was anderes weg und man ist danach ja auch satt.


 Die gefüllten Paprika hatte sich Norbert gewünscht. Weil er keine Beilagen mag habe ich gleich den Reis mit eingearbeitet. Sein Spruch ist: Kein Brot - da ist soviel Mehl drin!
Man sieht und schmeckt den Reis tatsächlich hinterher nicht mehr. Da hatten wir auch zwei Tage dran zu essen.


 Panierte Schnitzel! Ein Gedicht. Ich klopfe die Schnitzel nur mit dem flachen Boden meines Pfännleins. Meine Nachbarin plagt ihre Schnitzel mit wachsender Begeisterung und grosser Ausdauer mit dem Schnitzelklopfer. Sonntag morgen meist um 9 Uhr.

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Jetzt Hab ich Hunger :-)
Hör mal deinen AB ab :-)