29 Januar 2010

Schneevogel...

Zuweilen sitzen hier im Baum Amseln mit aufgeplustertem Gefieder. Den Meisenknödel haben sie noch nicht angerührt. Schade, ich wollte ihnen was Gutes tun. Wenn man genau hinschaut sieht man sie im Foto mittig.

Uns hab ich auch Gutes getan! Die Kirschstückchen schmeckten sehr gut!


Nun kommt der restliche Schnee bei uns im Allgäu runter...

Wir haben uns schon gewundert - ganz Deutschland unter Schnee verweht - und bei uns ist nix.
Da hat der Wettergott doch Einsehen gezeigt.

Die Tage sind trübe. Wir schlafen tagsüber und vor Mitternacht um dann von Mitternacht bis in der Frühe wach zu sein. Verkehrte Welt. Momentan ist es halt so.

Ich habe Harald Schmidt geschaut. Ganz toll gefallen hat mir Roger Willemsen. Leider kommt das Buch von den Reisen ans Ende der Welt erst im Herbst raus. Da bin ich ganz gespannt drauf.

27 Januar 2010

Ungezügelte Lust auf...

...Knackiges, Frisches aller Art plagt uns! Langsam wird es Zeit, dass die Sonne rauskommt.

Der Winter hat uns fest im Griff. Selbst unsere Hexe weigert sich raus zu gehen weil hier in der Stadt gesalzen wird wie blöd.
Morgen kommt der Getränkemann zum ersten mal. Wir lassen uns unsere Getränke nach Hause bringen und proben Stück für Stück die autolose Zukunft. Sowieso sind viele Jobs flöten gegangen weil Hinz und Kunz ein Auto haben, manche sogar zwei und somit Heimservice (ausser Pizzaexpress) überflüssig geworden ist. Wer erinnert sich noch an die Zeit in der die Zeitungsfrau zum Kassieren ins Haus gekommen ist und der Mann von der EVS zum Stromzähler ablesen? Damals gab es noch genügend Kontakt zur Aussenwelt, mindestens zwei pro Woche sind aus solchen Gründen zustande gekommen. Heute sterben Menschen im Bett und werden wochenlang von niemandem vermisst.

Heute konnte ich meine Brille, ja, die alte, geerbte von meiner Mutter, endlich abholen. Billig war das nicht. Aber ich hab super gute Gläser reinmachen lassen, das hat eben seinen Preis.

23 Januar 2010

Dieses Huskybaby kreuzte heute meinen Weg...

...so süss! Das kleine Zuckerschnäuzchen, die Milchzähne, die sich gleich in meinen Handschuhen verbissen um an mir zu zerren. Und das wunderbare Babyfell...
Der türkische Junge ist so stolz und liebt seinen Welpen sichtlich. Wie wunderbar!

Kaiserwetter heute in Leutkirch!

Es liegt noch Schnee und das Glatteis möchte auch beachtet werden.

Letztes mal hatte ich keine Camera dabei. Heute hab ich diesen Salat fotografiert. Seht ihr die wunderschöne Rosette?

22 Januar 2010

Neugeborener Freitag, 22. Januar...

Heute hab ich meine geliebte Bohnensuppe mit Gerste gemacht. Das ist ein richtiges Festtagsessen für uns. Allmählich werden wir zum Suppenkasper, natürlich im anderen Sinn.
Bei uns gibt es das nicht, dass einer seine Suppe nicht isst.

Und den Nachtisch hab ich mitten in der Nacht zubereitet. Da kann der Schatz schlafen wie er will, plötzlich steht er in der Küche nachdem er dem Duft gefolgt ist.

Menschenskinder! Was geht es uns doch gut! Ich frag mich ob die Katastrophe in Haiti der nötige
Supergau war der dann langsam ins Positive umschlägt. Wir wissen alle, dass vor dem Wandel die schwere Krankheit steht. Vlt. können die Soldaten und Ärzte eine Struktur aufbauen die bleibt und das Leben in Fluss hält.

Der rückfällig gewordene Kindervergewaltiger beschäftigt mich auch. Ich frage mich wieviel Anteil die Erwartung der Straftat seitens der Bürger am tatsächlichen Geschehen hat. Haben wir einen total freien Willen und wem oder was folgen wir?

20 Januar 2010

Zwei der eingekauften Dinge ...

...die ich eigentlich nicht zwingend brauche. Am Teuersten waren die beiden Gewürzmühlen.
Zehn Jahre Garantie auf das Mahlwerk! Nun kann Norbert sie nicht mehr einfach verschwinden lassen und dann behaupten sie seien kaputt.

Mein Köter hat mich heute schwerstens am Auge verletzt! Dabei hab ich ihm nur was vorgesungen.

19 Januar 2010

Stadtbummel - wie immer kostspielig...

Bei dem schönen Wetter sind wir nicht in den Wald sondern in die Stadt.

Die ersten Frühlingsboten sind in den Strassen ausgestellt und verlocken zum Kauf.

Das Portal für die Touristen musste mir ein Behinderter erklären - ich hab die Türe nicht aufgebracht.

In der Leutkircher Innenstadt hat es viele schöne Haustüren. Hier zeige ich euch drei davon.

Diese oben ist am Eingang zum Tatooladen.

Dies der Eingang zum Blumenladen in der Unterstadt. Überhaupt gibt es hier viele Blumenläden.

Hexe hat einen Verehrer! Wenn wir Menschen auch so direkt wären....

Die Leutkircher Kaffeetasse hab ich, nachdem ich im Feinkostladen war, einfach auf das Pflaster fallen lassen!

17 Januar 2010

Eiszapfen...

Wir tun so als ob wir kein Auto hätten! Wir wollen testen ob es auch ohne ginge. Beim Einkaufen ist es sogar besser wenn man keines hat weil man dann sehr genau überlegt ob man dieses oder jenes überhaupt nach Hause tragen will. Zu Zweien ist es ganz lustig. Das Brot für die Enten kommt endlich an den Bach und die eine oder andere Schönheit am Strassenrand kann so ausgiebiger beäugt werden. Draussen regnet es. Glaubt ihr mir, dass ich das an meinem Durst heut nacht schon vorausgeahnt habe?

16 Januar 2010

Nur die Lippen bewegt...

...hab ich in der Singstunde! Ein völlig fremdes Liedgut, eine sehr voluminöse und geschulte Singstimme der Chorleiterin und meine Nervosität haben mir einen Strich durch die Rechnung gemacht. Ich gehe aber weiter dahin. Zwei, drei Nachfragen fremder Frauen haben mir Mut gemacht und mir versichert, dass bald andere Lieder gesungen würden. Felix Mendelssohn
Bartholdy
- das ist schon sehr anspruchsvoll für eine wie mich. Übrigens: Ich bin Sopran.

Ihr glaubt nicht wie glücklich ich darüber bin, dass ich nun endlich den Arztwechsel vollzogen habe. Solange habe ich es vor mir her geschoben. Völlig umsonst! Der neue Doc ist klasse.

Hier wird schon für die Fasnet geschmückt! Meine Bläez werde ich morgen raushängen. Es sind nicht die Klassischen. Meine sind gepunktet.

13 Januar 2010

Ich hab es getan...

...ich hab die neue Brigitte gekauft! Normalerweise kaufe keine Illustrierte und eine Frauenzeitung gleich gar nicht. Nun hab ich eine Kalorierntabelle zum Mitnehmen -
welche Freude. Ein, zwei Süssspeisen würd ich gerne nachkochen, mal sehen.

Seht ihr wie mein Kater mich ins Bett zwingt?

Gestern hatten wir gebratene Leber und Speck. Kartoffelspalten zusammen mit Apfelspalten gebraten. Vlt. mach ich das nächste mal halbe/halbe. Irgendwie musste das sein.
Das Karottengemüse habe ich mit Fenchel gemacht. Die Komposition ist herrlich.

Heute gehe ich das erste Mal zur Singstunde. Bisschen Schiss hab ich schon vor all den fremden Leuten.

11 Januar 2010

Entweihnachtet, aufgeräumt und den Staub ausgeklopft...

...letzteres nicht nur aus den Gliedern. Wurde Zeit. Jetzt ist alles frisch und einladend für das nächste Fest am 31.
Das Verkleinern des Hausrats durch den Umzug hat uns gut getan. Keiner macht Unordnung, nur die Katzen manchmal. Ausser Tierhaaren und Wollmäusen fällt kaum was an. In einer Stunde kann ich locker den ganzen Haushalt machen - so habe ich mir das immer gewünscht.
Mein Sohn hat mir heut einen neuen Bildschirm geschenkt und gleich installiert. Dankeschön!

08 Januar 2010

Richtig krank...

...bin ich gewesen! Ein einziger Löffel voll Mucosulvan, heute mittag verabreicht, beförderte die Eindringlinge reflexartig mittels niesen und husten aus Nase, Rachen und Harnröhre.
Fast augenblicklich war ich beschwerdefrei!
Hab schon wieder Biss!
Als erstes werde ich die versprochene Post erledigen.

04 Januar 2010

Fantastische Traumlandschaften...

...habe ich bereist. Gezwungener Massen. Am letzten Tag des alten Jahres legte sich etwas auf unsere Stimmbänder und stieg beharrlich hinunter in die Tiefen der Lungenspitzen. Dort unten sitzt es und schlägt Schaum der uns die Luft zum Atmen nimmt. Und die Orgel in unserer Lunge pfeift aus den letzten Löchern. Ihr ist es egal wieviele Register wir ziehen....

02 Januar 2010

Spruch des Tages...

"Sei schlau - stell dich dumm"!
Sagte die Blondine im Fernsehen.

01 Januar 2010

Ein glückliches und zufriedenes Neues Jahr...

Leutkirch, Hinterhof zur Lammgasse
...wünschen wir allen Menschen.

31 Dezember 2009

Einen guten Butter...

...zwecks der Geschmeidigkeit. Das kann ich brauchen heut in der Nacht! Es ist fast halb drei in der Früh und ich kann nicht schlafen. Z. Zt. läuft alles irgendwie quer. Hab die Gemüsepizza endlich in den Ofen geschoben. In den frisch geputzten wohlgemerkt.
Die Pumpe vom Zimmerbrunnen ist auch im Eimer. Da werden wir wohl noch im alten Jahr eine kaufen müssen. Unser geliebter Mitsubishi hat nur noch morgen TÜV!

28 Dezember 2009

Tag der unschuldigen Kinder...

...wird heute bei den Katholen begangen. Das weiss ich weil wir heute eine "Schwäbische Zeitung" bekommen haben. Dabei geht es nicht etwa um die Erbsünde sondern um die Kinder die Herodes abschlachten liess damit das Jesuskind ihm seinen Thron nicht streitig machen könnte wenn es gross genug dazu wäre. Im Klartext: Es geht um Eitelkeit, Ego und um die, die für den eigenen Vorteil ohne zu zögern morden täten. Und! Nicht zuletzt um Stellvertreter.

So mancher Zeitgenosse/in täte gut daran seine Gedanken auch an solche Dinge zu verschwenden anstatt die eigene Überheblichkeit scham u. uferlos zu propagieren und dabei jedes Mass zu verlieren.

Gestern abend sah ich in der ARD das Dokudrama vom Hungerwinter 45/46. Da wird einem ganz anders. Aber es ist schlüssig, dass auf soviel Leid und Tod auch die klimatische Reaktion mit Missernten und Kälte folgt. Weltweit wurde gehungert. Dass feiste Bauern ihren Schinken lieber verschimmeln liessen als ihn mit Hungernden zu teilen weiss ich von Norbert's Erzählungen der auf der rauhen Alb aufgewachsen ist. Solche Dinge kann man sich heute gar nicht mehr richtig vorstellen.

26 Dezember 2009

Stephanstag die 2. ...

Zu Hause angekommen haben wir das Essen gemacht und uns den Bauch voll geschlagen. Es gab Fisch und missratene selbstgemachte Kroketten. Das Bohnengemüse hat sehr gut geschmeckt. Ich mach es oft wie meine Mutter es tat, mit einem kleinen Stäuble Mehl.

Um 21 Uhr hat Norbert sie nach Kempten gefahren. Hat doch mein Lieblingskater sofort gemerkt, dass die Haustüre nicht abgeschlossen wurde und flitzte gleich eine Etage tiefer. Ich hatte es auch gehört und wollte es prüfen. Da schoss er auf halber Treppe wie ein geölter Blitz an mir vorbei nach oben und fühlte sich ertappt!

A Lesson in Magic...

Beim Laufen trug meine Tochter missmutig den Beutel mit dem Altbrot. Weit und breit keine Ente. Ich sagte ihr, sie solle es einfach in den Bach werfen, die Enten würden es dann schon finden. Sie tat wie ich sie geheissen habe und rief die unsichtbaren Enten. Ihr werdet es nicht glauben: 30 Meter weiter kamen fünf Enten angeheizt und stürtzten sich auf das Brot!


Stephanstag die 1. ...

Gestern hab ich die Gottheit mit Hilfe einer saueren Gurke und Zwiebelringen als Lingam und Yoni verehrt indem ich daraus das Gefäss bildete beim Rouladen rollen.
Schön ist, dass wir aus Fehlern lernen und in der Lage sind die Notbremse zu ziehen wenn es kritisch wird. Wir haben zusammen gekocht und nachdem wir mit dem Sekt Oange angestossen hatten kippte die Stimmung innerhalb einer Sekunde. Also haben wir getrennt gegessen und auf den festlichen Rahmen verzichtet.

Heut ist die Grosse zu Besuch und wir werden ein wenig Enten füttern gehen.

24 Dezember 2009

Frohe Weihnachten überall und jedem...

...der hier vorbeikommt.


Das Turmalinmännle...


Ich habe, glaub ich, eine neue Leserin und Kommentatorin auf meinem Blog. Das erfüllt mich mit Freude denn in letzter Zeit war hier nicht soviel Austausch.
Deshalb habe ich das Männle, welches mir schon lange vor meiner Bloggerzeit erschienen ist, zu
Papier gebracht und erzähle euch die dazugehörige Geschichte.
Viele von euch kennen sicher Michael Gienger's Steinheilkundebuch. Der mehrfarbige Turmalin
Zylinder der dort abgebildet ist hat es mir sehr angetan und ich schau ihn mir oft an.
So kam es eines Tages, dass ich halb eingeschlafen dieses Männle aus einer Türe der Turmalinsäule mittels eines aufgespannten Regenschirmes herauswinken gesehen habe. Zu bemerken ist, dass die Mütze des Männles den gleichen arkadenartigen Rand hatte wie der Regenschirm. Überhaupt sieht das Männle dem DDR-Sandmann sehr ähnlich.
Was soll das? Sehr bewusst habe ich dann die Überlegung angestellt, dass das ein Fahrstuhl zu den schamanischen Welten ist und das Männle der Fahrstuhlfüher, der in der gewünschten Ebene, Unterwelt, unsere Welt oder der Oberwelt bei den Göttern anhält und den Ein-u. Ausstieg überwacht. Falls jemand das Männle nutzen will und mit seiner Hilfe die Ebenen wechseln will, darf er das ruhig tun. Deshalb gebe ich es ja frei.

Soll ich heut' noch a weng' granteln?

Am Nachmittag hab ich was über altes Brauchtum gesehen und staunend gelernt, dass ich mein altes, antikes Kohlebügeleisen auch zum Räuchern hernehmen kann. Wenn ich wollte.
Ferner wurde mir mal wieder schmerzlich bewusst, dass ich meiner Lebtag nicht so ein tolles Schmalzgebackenes hinbring wie die Schwiegermutter eines Neffen von meinem Mann. Das will ich aber kann's nicht, beim Besten Willen nicht. Da tröstet die Einsicht, dass das meine Kuttel heut nicht mehr verträgt nix.

Über die Napoleonischen Kriege wurde geredet und über die alte Zeit vor hundert Jahren. Da wurde mir klar, dass die Leut, die heut über alles schimpfen und nie zufrieden sind weil es immer jemanden gibt der reicher ist und die den alten Kaiser gerne wieder aus der Versenkung holen wollen, damals überhaupt nicht überlebt hätten. Die wären ins Arbeitshaus gekommen, die männlichen Nörgler als Soldaten verkauft worden. Ja, SO war das damals.
Eine Sippe die nicht Hand in Hand arbeitete und sich stattdessen im Generationenstreit aufrieb hatte auch keine Chance.
Ich meine, bei allen Verteilungsproblemen und Ungerechtigkeiten: So gut wie heute ging es den unteren Schichten noch nie. Nie hatten auch die eine solange Lebenserwartung, Zähne im Mund
und keinen Hunger. Da kann man sagen was man will.
Allerdings wäre ich dafür, dass das Zinsgeschäft abgeschafft würde.