...an vergangenem Montag habe ich auf eine Kontaktanzeige der Nebenangruppe geantwortet. Ein junger Mann, im Alter meiner Kinder, sucht eine alte Person, der er behilflich sein kann. Als Gegenleistung solle Hilfe beim Deutschlernen geboten werden.
Zuerst schien mir das eine gute Idee und dann kam es gestern zu einem Treffen. Er lud mich zu sich in seine WG ein und servierte mir Tee. Er ist in der Gastronomie im zweiten Jahr der Ausbildung und möchte gerne in Deutschland bleiben.Schon während dessen dachte ich, dass es etwas schnell geht. Trotzdem habe ich mit ihm verabredet, dass er heute um 16 Uhr zur Sprachhilfe kommt. Als ich heute Morgen aufgewacht bin, erinnerte ich mich an das heute Nacht Geträumte.Im Traum war ich auf Wohnungssuche und fand schliesslich bei Frau St. Obdach. Frau St. war die Mutter meiner ersten grossen Liebe und ist schon lange tot. Dazu muss ich sagen, dass ich öfter von ihr geträumt habe. Solange sie lebte durfte ich ihr Haus im Traum nicht betreten. Erst seit sie tot ist darf ich hinein. Begleitet von einem unguten Gefühl habe ich mich entschlossen, den Termin mit dem jungen Mann abzusagen. Und das ungute Gefühl im Solarplexus hält an.Reisen auf dem Regenbogen
22 April 2026
15 April 2026
Drüberweg sein...
11 April 2026
Geschafft...
...der Geschirrschrank, Wäscheschrank und das Katzenpuff sind geputzt und aufgeräumt! Aber auch jetzt noch gilt: Nach dem Aufräumen ist vor dem Aufräumen.
Zumindest für meinen Kleiderschrank, für den ich Ablagebretter kaufen muss. Dann muss ich nur noch die grossen Löcher in der Decke und geringfügig abgeplatzten Putz an einer Wand verputzen. Die Türzargen kommen als vorletztes dran. Da sind von der Enkelzeit grössere Abriebe vom Türgitter sichtbar.Und ganz zum Schluss mache ich von aussen am Haus die Lüftungsschlitze über dem Spiegel links von der Türe. Das muss ich erst abschmirgeln und dann streichen, bevor ich die neuen Magnete anbringen kann. Die Hauswand könnte auch einen neuen Anstrich vertragen, aber das ist Sache der Vermieterin.Soviel hab ich aussortiert und verschenkt, teilweise einfach unter den Ahorn gelegt, dass sich endlich ein gutes Gefühl von "Fertigsein" eingestellt hat. Das geniesse ich jetzt richtig. Ach, die neue Schlafzimmerlampe muss noch angeschlossen werden, fällt mir grade ein. Bevor ich es vergesse: Vermutlich war es das erste Mal, dass ich den Geschirrschrank ausgewaschen habe. Habe auch für mich Beweise, dass es so ist. Das oberste Brett und der Schrankboden waren richtig staubig, das Wasser war schwarz. Die beiden mittleren Bretter waren kaum staubig, das Wasser war so gut wie klar. Das kommt daher, dass Norbert mir die zwei mittleren Bretter nachträglich eingebaut hat, damit ich mein Geschirr dort verwahren kann. Das heisst, ich habe womöglich Staub von meiner Mutter ausgewischt. Aber jetzt mache ich erstmal eine Pause und gehe mit Hexe in den Wald.07 April 2026
Weh und Ach...
Ich kann meine Geschirrschrank Aufräumerei fortsetzen, die Etage mit den Gläsern ist fertig. Man glaubt nicht, was man so über die Jahre alles hortet. Was ich nicht brauche verschenke ich, oder schmeisse es weg. Habe in eine alte, mit Zuckerguss überzogene Mandel gebissen und fest gestellt, dass sie nach all den Jahren ungeniessbar ist. Mein Kerzen und Feuerzeugvorrat hat jetzt endlich genügend Platz, so dass ich alles im Dunklen finden kann, ohne dass Porzellan kaputt geht.
03 April 2026
Morgengrauen
02 April 2026
Es war vollkommen klar...
...dass ich mal wieder auf der Leitung stand.
Habe einen neuen Staubsauger gekauft. Was Richtiges, einen Miele. Meinen ganz Alten habe ich mindestens 15 Jahre. Dann ging die Öffnungsklappe kaputt, so, dass es nicht mehr ganz absschloss und aus diesem Grund die Saugleistung geringer war. Deshalb kaufte ich einen Billigen, für 50 €. Der zog wie der Teufel, sogar Socken aus gut 30 cm Entfernung durch die Düse, aber: Jetzt zieht er nicht mehr. Das hat mich geärgert, grade ist Fellwechsel, da brauche ich ein gutes Gerät. So habe ich mich daran erinnert, wie mein Lieblingsdoc vor gut einem Jahr zu mir sagte, dass Firmen, die gute Ware herstellen, keine Werbung brauchen. Er sprach natürlich vom Volvo, ich dachte an Miele. Heute kam er an. Habe mich gleich daran gemacht alles zusammen zu schrauben, aber eine Stunde lang hab ich versucht den Schlauch in der Öffnung am Sauger zum Einrasten zu kriegen. Nichts zu machen! Da habe ich das Teil gepackt und bin samt Schlauch und Sauger ins Gegenüber liegende Fachgeschäft um mir helfen zu lassen. Natürlich, wie könnte es anders sein, hab ich den Schlauch falsch herum an den Metallstab angeschlossen. Mit einem Handgriff war es erledigt und ich ging wieder heim. Jetzt habe ich ihn eingeweiht und mein Wohnzimmer ist wieder haarfrei.Sowas passiert mir regelmässig. Dann hatte Hexe sich wohl die rechte Vorderhand irgendwie vertreten. Sie hat eine Weile so gehumpelt, dass ich dachte, ein Tierarztbesuch sei nötig. Gott sei Dank hat die Praxis erst um 16:00 aufgemacht, und bis dahin hat sich die Humpelei von selber gegeben. Heute ist der Gedenktag des Verrats. Früher kamen immer schöne, zur Zeit passende Sandalenfilme. Seit zwei, drei Jahren kommt auf keinem Sender mehr was derartiges. Das find ich schade.
01 April 2026
Aussortiert...
Heute habe ich angefangen meinen Geschirrschrank auszuräumen. Das habe ich als erstes gemacht, damit ich es mir nicht nochmal anders überlegen kann. Da kamen Gläser zum Vorschein, die ich 10 Jahre nicht mehr benutzt habe. Teekannen aus Glas und noch ein paar andere Habseligkeiten, die ich schön finde und behalten möchte. Nur die schlanken Bierkelche habe ich aussortiert. Zur Zeit ist im Netz ein Buch mit dem Titel: Niemand will deinen alten Scheiss, im Angebot. Ja, so ist es. Als meine Mutter starb wollte ich deren Geschirr auch nicht.Wenn man mitten in der Stadt wohnt, ist es einfach, man stellt die Sachen in einem Karton vors Haus und wartet, dass sie jemand mit nimmt. Seit ich achtsamer bin schreibe ich Nimm mich mit drauf, damit keine Unklarheiten aufkommen. Als ich mit Hexe raus bin, habe ich es an den Baum gelegt, als ich wieder kam, war es fort. Das machen alle hier, auch und vor allem, mit Büchern. Mein viereckiges Geschirr und die Dessertkelche habe ich meinen aus Syrien stammenden, jetzt deutschen, Nachbarn geschenkt. Bin froh, dass sie es genommen hat, weil es dann keine Verschwendung ist.
Diese schönen Rosen sind nicht echt. Es sind Seifen. War beim Nachbarn nebenan und habe sie dort gekauft. Es ist ganz geschickt wenn man nur über die Strasse muss um Drogeriesachen zu kaufen.


