06 August 2026

Alles wieder im Fluss...

 ...das Wasser fliesst wieder ungebremst herein und dort hinaus, wo es soll!💩💧

Am Montag war endlich ein Handwerker im Haus und hat mir die 2 WasserhĂ€hne ausgetauscht. GOTT SEI' S GETROMMELT UND GEPFIFFEN! Meinen neuen Kronleuchter im Schlafzimmer hat er auch angeschlossen. Das verklemmte Fenster, welches ich nicht reparieren konnte, wollte er auch wieder in Ordnung bringen. Erst hat er nach meinen Anweisungen die Fitschenringe dran gemacht, aber das war nicht das Problem. (KI weiss offenbar auch nicht alles!) Er hat die Schliessstange mit W5 behandelt, es war ein bisschen besser als vorher, aber nicht ganz. Jedoch hat er  mich auf die richtige Spur gesetzt! Am nĂ€chsten Tag habe ich noch mal dran rumgemacht, bewegte bei geöffnetem Fenster den FensterGRIFF drei, vier mal und dann hat er total blockiert! Halleluja, dann fiel der Groschen in meinem Hirn. Am Griff sind seitlich oben und unten zwei kleine Löcher, in die habe ich W5 gespritzt, den Griff 10 mal hin und her bewegt, das war's! Es geht wieder wie geschmiert, als ob nie was gewesen wĂ€re.

Den gewachsenen Ficus Benjamini hat er mir auch nach meiner Anweisung gesichert. Wenn ich wieder handwerkermĂ€ssig in Not bin, kann ich ihn anrufen. DarĂŒber bin ich sehr froh.

Wie sehr ich mich doch freue, dass das Wasser lĂ€uft! Wenn ich bei meiner kleinen Tochter zu Besuch war, hab ich sie immer um den voll laufenden Wasserstrahl beneidet. Der Mangel bestand schon seit ca. zehn Jahren und hat sich immer mehr verstĂ€rkt. Wenn sich doch das Gute auch so von allein verstĂ€rken wĂŒrde...

Und der neue Syphon sorgt dafĂŒr, dass ich nicht mehr mit Abwasser hantieren muss.

Der Kreis schliesst sich immer mehr. Energetisch ist es viel besser, seit das in Ordnung gebracht wurde. Ich werde immer mehr zu dem, was ich zu sein anstrebe, zu dieser verbesserten Version meiner selbst. Mein Gewicht reduziert sich auch moderat, aber trotz dem bin ich da, wo ich jetzt bin, in jĂŒngerer Zeit schon mal gewesen. FĂŒr meine zukĂŒnftige Optik wĂŒnsche ich mir ein Aussehen, das dem der verstorbenen Jane Godall Ă€hnelt. Sie hatte ein gĂŒtiges, freundliches Gesicht und eine zarte Gestalt. Am Anfang meiner Bloggerei hab ich ein Foto von Susan Sontag gesehen, das hat mich damals so fasziniert, dass ich so aussehen wollte. Sie sah so pur aus, ungeschminkt; und sie machte nicht den Eindruck, um jeden Preis gefallen zu wollen. Aber das ist lĂ€ngst ĂŒberholt, weil ich mit den Vorstellungen des radikalen Feminismus nichts am Hut habe und sich mein Geschmack geĂ€ndert hat. Damals glaubte ich eine Ahnung von den Dingen zu haben. Heute bin ich etliche Schritte weiter voran geschritten und weiss, dass man nie ausgelernt hat.🌾

                                                              



02 August 2026

Heute habe ich meinen inneren Schweinehund bezwungen!

Sonntag, 2.8.26, der vierte Tag ohne zusĂ€tzlichen Zucker! Heute sind wir frĂŒh aufgestanden und ich habe mich gleich nach dem Kaffeetrinken angezogen, um in den Wald zu gehen. Wir sind tatsĂ€chlich die ganze Runde gelaufen! Richtig stolz, auf mich, bin ich!🌳

Nach dem ich vom BĂ€nkle weiter gegangen bin, habe ich bemerkt, wie meine Muskeln etwas krampfen wollen. Deshalb habe ich mich noch mal hingesetzt und mich konzentriert. Meine Stossgebete wurden erhört und ich konnte tatsĂ€chlich den ganzen Weg gehen. NatĂŒrlich habe ich jede Sitzgelegenheit gerne angenommen. Hexe hat das Freilaufen auf unbekannten Wegen auch genossen.đŸŒČ

Nur in WassernĂ€he🐟 habe ich sie angeleint, weil ich nicht weiss, wie tief der See ĂŒberhaupt und speziell, am Ufer, ist. Sie folgt mir so gut wie aufs Wort, wenn ich sie frei laufen lasse. Mittlerweiler will sie nicht mehr jeden, der unseren Weg kreuzt, begrĂŒssen und von ihm  gestreichelt werden. Das gefĂ€llt mir sehr. Heute ist sie voraus und auch hinter mir her gelaufen, ohne zu schauen ob wir tatsĂ€chlich weiterlaufen, wie damals, als wir den Weg zum ersten Mal gegangen sind und sie noch klein war.đŸ¶

Vom See aus geht der Weg dann bergab, was ich heute das erste Mal in den Beinen gespĂŒrt habe. Mein linkes Knie wollte Zicken machen, aber ich habe es ausgeblendet und bin einfach weiter gegangen. Dann war es plötzlich weg.🍄 
Einen riesigen Ameisenhaufen🐜habe ich entdeckt und abgelichtet. Das habe ich schon lange nicht mehr gesehen. Bei einer BalanceĂŒbungsstation habe ich Pause gemacht und mich auf die Stange gesetzt. Plötzlich bekam Hexe ihre 5 Minuten und raste unter den StĂ€ben durch, sprang mehrfach darĂŒber und wie oft, gelang es mir nicht, dies als Video auf zu nehmen. So Schade...







 

31 Juli 2026

Ab jetzt pfeffere ich...

 ...meinen Brennnesseltee. Das habe ich in einem Reel erfahren. Die Wirkstoffe der Brennnessel brauchen Piperin, um freigesetzt zu werden.

Ich benutze frischen, selbst gemahlenen Pfeffer. Der hat noch sein volles Aroma und Kraft. In der momentanen Löwentorzeit bin ich bereit alte Muster gehen zu lassen. Gestern habe ich mich auf der Waage erschrocken. 2 Kg zuviel, wo ich doch so gut abgenommen hatte. Da habe ich wenig gegessen und meinem Muster, SĂŒssigkeiten zu essen, nicht nachgegeben. Heute morgen hab ich so bei mir gedacht, dass ich ab jetzt die SĂŒssigkeiten weglasse, weil es gestern so gut ging und ich ĂŒberhaupt keine Lust darauf verspĂŒrt habe. Überhaupt will ich jetzt, in dieser Zeit bis 12.August, auch keine Nachrichten schauen, bevor ich nach Unten gehe.
So kann ich ganz bei mir selber bleiben und ĂŒber das GetrĂ€umte nachdenken und spĂŒren. Heute morgen habe ich von meiner kleinen Tochter getrĂ€umt. Im Traum war sie ein kleines Kind und weinte bitterlich, weil sie an ihrem Zeigefinger Schmerzen hatte. Ich schaute es mir an und rief, da lĂ€uft ja was raus (Eiter), und wachte daran auf. Den Traum habe ich mit KI gedeutet, und er passt sehr gut in die momentane Zeit und dem Loslassen. Wenn der Eiter kommt, kann die Heilung beginnen.


28 Juli 2026

Das Löwentor, BrĂŒckenritual am 8.8.2026

 

In der Zeit vom 29.Juli 2026 bis 12.August 2026 findet eine kosmische Phase statt, die von der Kraft des Sterns Sirius bestimmt wird. Der Höhepunkt ist der 8.8.2026, an dem das Löwentor seine Kraft entfaltet. Die Doppelacht, eine Zahl, die fĂŒr unendliche Kraft, FĂŒlle und innere StĂ€rke steht und die Ausrichtung der Erde zu dem Zeitpunkt, helfen bei leisen Wandlungsprozessen, der Innenschau und dem Abschliessen alter Zyklen. Also bei genau den ZustĂ€nden, die ich gerade durch mache. 

Das Ritual: 

1.) Stell dich auf eine BrĂŒcke und schau dem kommenden Wasser entgegen. Danke dem Wasser fĂŒr seine nĂ€hrende Kraft und fĂŒr alles, was dich erreicht hat.

 2.) Schau dem davonfliessenden Wasser zu. Du darfst loss lassen. Danke fĂŒr alles, was du gehen lassen konntest, fĂŒr alte Muster, Erwartungen oder Anteile, die dir nicht mehr entsprechen.

3.) BEDANKE dich und lasse BlĂŒtenblĂ€tter ins Wasser fallen. Schau ihnen nach.....


 

 


27 Juli 2026

Warum ich mich alleine auf den Weg gemacht habe...

 

Im Sommer letzten Jahres wurde mir bewusst, dass meine ErzĂ€hlung von mir selber sich nicht mit der ErzĂ€hlung meiner Familie, sprich meiner Kinder, deckt. FĂŒr sie bin ich immer noch die Person, die ich in ihrer Kindheit war. ( Die Mutter, die keine Grenzen setzen konnte.) Das alleine wĂ€re nicht so schlimm. Vielmehr deckt sich vor allem die ErzĂ€hlung meiner Zukunft nicht mit ihren Vorstellungen.

Das erste Mal wurde ich wĂŒtend, als Norbert gestorben war. Ich hatte entsprechende Hausschuhe fĂŒr ihn gekauft, die er nie getragen hat. Und die Sitzbank fĂŒr die Dusche, die ich Gott sei Dank nicht benötige, war auch so ein Ding. Auf die Frage was ich damit tun soll, wem ich das ĂŒberlassen könnte, sagte man mir, ich soll es fĂŒr mich aufbewahren, weil ich das ja bald selber brauchen wĂŒrde. Die Wut kam einfach aus dem Bauch heraus, ohne nachdenken.

Was war geschehen? Offensichtlich möchten meine beiden Ă€lteren Kinder mich hilfsbedĂŒrftig sehen. Und  Vorstellungen werden zur Wirklichkeit! In ihrer Vorstellung wĂŒrde ich bald den Weg meiner EhemĂ€nner gehen. Wurde doch die Kommunion meines Enkels ein Jahr frĂŒher gemacht, weil man ja nicht weiss, was wird, sprich, ob ich da noch lebe. Ich habe völlig andere Vorstellungen. Den Teufel werde ich tun, mich jetzt schon, in Zeiten, in denen es mir so gut geht, wie mein lebenlang nicht, mich geistig auf PflegebedĂŒrftigkeit einstimmen. Der Hintergrund dieser "FĂŒrsorge" ist nicht Liebe, sondern die Angst, man mĂŒsse irgendwann das tun, was alle Hinterbliebenen tun mĂŒssen, sofern sie einen Funken Ehre im Leib haben. Und nicht zu vergessen, wenn ich je im Pflegeheim landen wĂŒrde, was ich nicht glaube, dann wĂŒrden die Kinder zur Bezahlung herangezogen werden. Um dies zu umgehen, wurde mir die Kellerwohnung, inklusive Pflegeplatz, angeboten, die ich aber nicht will.

Weil ich die Wohnung nicht will, was ja auch eine totale Verpflanzung meiner selbst bedeuten wĂŒrde, wurde ich unter Druck gesetzt, in dem man einfach nur ganz selten, im Gegensatz zu frĂŒheren Zeiten, zu mir kam. Der eventuellen Pflegekosten wegen, wurde versucht, mir ein schlechtes Gewissen zu machen. Durch meine Recherchen, bezĂŒglich Narzissmus, wusste ich woher der Wind pfeifft. Sogar Angst vor dem Sterben, hat sie versucht, mir zu machen. Öfters wurde mir gesagt, dass ich das, was ich nicht brauche, ausmisten soll, weil sie sonst soviel Arbeit hĂ€tten und bla bla bla. Ich habe ausgemistet, aber fĂŒr mein Wohlbefinden. 

Das Wissen ĂŒber Narzissmus hat mich gerettet. Nach und nach wurden mir die ganzen Dinge bewusst und ich bin so froh, dass ich meinem BauchgefĂŒhl gefolgt bin. Es fing ja hier schon an, als man mir die FernsehkanĂ€le einstellte, so wie sie das bei ihren Kindern gewohnt sind. Musste ich doch tatsĂ€chlich einen Fachmann kommen lassen, der es dann wieder gerichtet hat. Ich möchte nicht wissen, wie das geendet hĂ€tte. Den allerletzten Ausschlag gab das Denken, als ich nicht wusste, ob ich in diesem Haus bleiben kann. Meine Frage war, ob ich, wenn alle Stricke reissen und die Obdachlosigkeit droht, die Kellerwohnung doch haben könnte, quasi als letzten Ausweg, falls ich mit Hexe nix finde.  Die Antwort war: Dazu bin ich dann wieder gut genug. Durch all diese Sachen, und vieles habe ich gar nicht gesagt, wurde mir klar, dass es niemals um meine Person gegangen ist. Zu keinem Zeitpunkt. 

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Dieses Thema geht mir sehr nahe, nicht nur wegen mir, sondern auch wegen anderen alten Menschen. Sah ich doch Werbung von Dörfern, in denen nur Alte wohnen sollen. Schöne HĂ€uschen, mit und ohne Garten, Bilder von Gruppen fĂŒr den Zeitvertreib, aber nur Silberzwiebeln, kein einziger junger Mensch. Leute, geht's noch? Will man die Alten jetzt separieren und aus dem Blickfeld verbannen? Die Vorfahren wussten, dass es nur zum Guten von allen ist, wenn Jung und Alt vermischt leben. Es muss nicht in einem Haushalt sein, aber in Sichtweite wĂ€re schon schön. Des weiteren gibt es Werbung fĂŒr "Rentneressen". Wie selbst gekocht, besser als Essen auf RĂ€dern, soll es sein. Ich verstehe schon, dass der oder die Eine keine Lust zum Kochen hat, oder es einfach nicht mehr kann, aber "Rentneressen", da hört es bei mir auf. Wer kommt auf solch unsĂ€gliche Begriffe? Die ganz junge Generation wird von unseren Kindern grossgezogen, wir Älteren haben unseren Kindern mitgegeben was uns möglich war. Und unsere Kinder tun es uns gleich. Ist doch klar, dass es im Laufe der Zeit zu grossen Verbesserungen gekommen ist. Von einem Leben wie heute hĂ€tten die Nachkriegskinder nicht mal zu trĂ€umen gewagt. Was ich sagen will, ist, dass jede Generation ihre Herausforderungen hat. Die Kriegskinder hatten ihre beschĂ€digten Eltern, meine Generation hatte die beschĂ€digten Kriegskinder als Eltern und nicht nur das, der Alkohol, der all das vergessen machen sollte, richtete seinerseits Schaden an. Und nun meint die ganz junge Generation, im Nachteil zu sein. Sie will im Zweifelsfall ihr Land nicht verteidigen und zuviel Rentenbeitrag will sie auch nicht zahlen. Dabei werden Milliarden vererbt. Bei uns nicht, weil wir nie Vermögen hatten, wie auch, wenn der Mann und der Ă€lteste Sohn nie mehr aus dem Krieg nach Hause kommen. Meine Oma hatte fĂŒnf MĂ€uler zu stopfen und ging zu Fuss, mit dem Leiterwagen von Wangen nach Bad Wurzach, um Torf zu stechen, damit sie im Winter heizen konnte. Meine Mutter war alleinerziehend, da ist kein Reichtum zum vererben. So gesehen sind meine Kinder dies bezĂŒglich im Hintertreffen, aber alle haben ihr Leben und es gut getroffen. Jetzt geht es mir wie dem Orangenen, ich habe mich verzettelt. Eigentlich wollte ich darauf hinaus, dass wenn alte Menschen nur noch Ältere und noch KrĂ€nkere sehen, keine gute Zukunft haben. Die Zukunft wird durch die gegenwĂ€rtigen Gedanken und Vorstellungen gebildet, wenn man nur Elend und Not sieht, wird die Zukunft ganz genau so. Und das kann keiner ernsthaft wollen.🌍


25 Juli 2026

TrÀume, die wie Blasen...

 ...aus kochendem Griessbrei nach oben kommen und zerplatzen, habe ich jede Nacht.

Morgens bin ich dann wie gerĂ€dert und will nicht zur Besinnung kommen. Auch Hexe rĂŒhrt sich nicht, bis ich in den Raum frage: Hab ich einen Hund? Dann drĂŒckt sie entweder ein Bein an meinen Fuss, oder sie kommt gleich und legt sich auf meinen Bauch. Dann kuscheln wir noch eine Weile, bis ich die Glotze anmache fĂŒr die Nachrichten auf NTV. Direkt nach dem Aufwachen wird nix eingeschaltet, weil sonst die getrĂ€umten TrĂ€ume in der Versenkung verschwinden.

Oft erinnere ich die TrĂ€ume nicht sofort nach dem Aufwachen, sondern erst im Laufe des Tages. Mein heutiges Thema ist ein Satz, den ich immer wieder mal zu meinen Töchtern sagte. Der geht so: Wir sind keine Schönheiten, aber wir haben den BĂ€p (Klebstoff), der das Nest zusammen hĂ€lt. Was sagt das bei genauerer Betrachtung aus? Bis vor zwei Jahren war ich stolz auf den BĂ€p! Hielt ihn fĂŒr eine Gabe, die fĂŒr den Familienzusammenhalt erforderlich ist. Jetzt, da ich aus (fast) allen Rollen ausgestiegen bin, wird mir bewusst, was der BĂ€p war: Die Bereitschaft, oder soll ich Dummheit sagen, alle anfallenden Arbeiten, die innerhalb einer Familie anfallen, auf sich zu nehmen. FĂŒr alles gerade zu stehen, was verbockt wird, egal ob finaziell oder bei der Arbeit. Das tat ich, weil mit Kindern kann man es sich nicht leisten, dass der Familienvater als MiternĂ€hrer ausfĂ€llt und womöglich den Job verliert.

Zudem war der Vater meiner Kinder handwerklich eine Null. Wenn es etwas zum aufbauen gab, musste ich immer den Nachbarn fragen, wĂ€hrend der Gatte mit zwei linken HĂ€nden, zum Fussball (Torwart) ging, oder seine italienischen Kumpel traf. Der Ehrlichkeit wegen muss ich auch sagen, dass er die Kinder viel mitgenommen hat, was nicht heisst, dass er sich um sie gekĂŒmmert hat.

Beim zweiten Mann hatte ich, was das Handwerkliche betrifft, mehr GlĂŒck. Ich war ĂŒberzeugt, eine wunderbare Liebe gelebt zu haben, bis ich vor zwei Jahren aufgewacht bin. Beide EhemĂ€nner waren Narzissten, der Zweite hat es sehr geschick verborgen. Wer sich mit Narzissmus auskennt, weiss wie KrĂ€fte zehrend solche Verbindungen sind. Und auch da war meine Bereitschaft zu dienen unerschöpflich.

Fazit: Mit dem Wissen von heute wĂŒrde ich mich weder fortpflanzen, noch heiraten. Meine Oma wollte sowieso, dass ich Nonne werde. Wenn ich jetzt darĂŒber nachdenke, frag ich mich, ob sie eine Vision hatte. Aber ich glaube, der liebe Gott weiss, warum er das Aufwachen an das hintere Ende gelegt hat. Und, wenn ich mein Leben bequemer gelebt hĂ€tte, wĂ€re mir dann soviel bewusst geworden? Nicht alle haben das Herz eines Siddhartha Gautama.


22 Juli 2026

Ein neuer Tag...

...und plötzlich spĂŒrst Du: Du bist nicht Deine Angst. Du bist nicht Deine Vergangenheit. Du bist nicht das, was andere aus Dir machen wollten. (Birgit Kunze)

Gestern habe ich eine neue Flasche Aura Soma, Equilibrium No 37, der Schutzengel kommt, angefangen. Es soll dabei helfen, Muster zu erkennen, eigene und fremde. Gleichzeitig trage ich Azurit. Ich habe, seit ich den Azurit trage, TrÀume, die seit meiner Jugend immer wieder kehren. Ich habe die Essenz der TrÀume aufgeschrieben, nur Stichworte und Namen, damit es nicht wieder in der Versenkung verschwindet und bis zum nÀchsten Mal vergessen wird, so wie ich es schon mein Leben lang geschehen liess.
Wenn ich es richtig deute, war ich schon viele male an diesem Punkt. NĂ€mlich jedes mal, wenn ich diese TrĂ€ume hatte. Oder Ă€ndert sich jedes mal etwas unbewusst, wenn diese Dinge hochkommen? Der Traum heute Nacht erinnert mich an eine Verletzung, die mir zugefĂŒgt wurde, die ich einfach weggelĂ€chelt habe. Es handelt sich um Verrat. Die Agierenden in meinem Alter. Die Eltern der Agierenden, Gastwirte, sprich keine Zeit fĂŒr Kinder und vermutlich NĂ€hrboden fĂŒr Narzissmus. Nicht alle Kinder sind betroffen gewesen, nur zwei. Auch heute noch habe ich kein BedĂŒrfnis nach Revanche. Solche Menschen sind wie sie sind, ich wollte nie mit ihnen tauschen und an ihrer Stelle des vermeintlich StĂ€rkeren sein. Aber vermutlich fordert mich der Traum dazu auf, die Verletzung zu heilen, damit meine Seele gesund werden kann.🌾

Auf jeden Fall befinde ich mich im Prozess. Jeden Tag ein kleines StĂŒck weiter, obwohl ich mich seit dem Virus nicht ganz fit fĂŒhle. Zur Zeit schlafen wir wieder lĂ€nger, mir kommt es vor, als wĂŒrde mein Hauptschlaf erst morgens beginnen, obwohl ich die Kiste um 1:00 ausgemacht habe. Bei geschlossenem Fenster schlafe ich besser, habe ich festgestellt. Ich glaube, der Sommer ist im Grossen und Ganzen, vorbei. Ich brauche um diese Zeit schon Socken im Bett, wegen der KĂ€lte. Überhaupt gestaltet sich die KlimaerwĂ€rmung anders, als gedacht. Es geht viel, viel schneller. Europa und Nordamerika sind wohl das Zentrum der VerĂ€nderung, das ewige Eis in Russland auch, aber da fehlt die Infrastruktur, die flöten gehen könnte. So wie das Wetter jetzt ist, kann ich mir vorstellen, dass zwei Jahre lange Missernten, weltweit, die Menschheit ganz schnell an ihre Grenzen bringen können.

                                                Sosse aus Radieschen, Paprika und Tomaten
Jedoch will niemand verstehen und zurĂŒck stecken, jeder will das Maximale herausholen, aus allem, dessen man habhaft werden kann. Richtig Angst machen mir die Rechenzentren fĂŒr KI. Dort, wo die gebaut werden, wird sich der Strompreis fĂŒr normale Haushalte drastisch erhöhen. Nicht nur das, sondern die Landschaft wird gekillt. Die neuesten Nachrichten berichten von einer KI, die von Open AI gekapert  und ausspioniert wurde. Die Firmen nutzen das als Werbung und tun so, als ob das toll und gewollt sei. Der Gedanke, oder die Vorstellung, dass mit KIs das selbe passiert, wie mit Kap oder Königskobras, die man in einen Raum sperrt, hat was und nimmt die Angst. Und wenn der Spuk vorbei ist, holen wir unsere BĂŒcher und TontrĂ€ger wieder heraus.