Reisen auf dem Regenbogen
07 Juli 2026
Waldspaziergang
04 Juli 2026
Befindlichkeiten
Wer erkennt diese Pose? Es ist die des Orangenen, nein, nicht Gauzis, die des anderen, des Unsäglichen.🌸 Vermutlich ist der Virus gebannt, aber jetzt setzt ein dumpfes, langsames Gefühl ein, welches meinen Kopf und die Gedanken darin lähmt. Wie in Watte gepackt, zeitweise meine ich schlechter zu hören. Vor dem Virus habe ich bemerkt, dass ich besser höre, konnte die Lautstärke 10 Stufen niedriger schalten. Trotzdem habe ich gestern unten klar Schiff gemacht, sogar meinen Schuhsalat im Wohnzimmer habe ich in die leere Kommode im Eingangsbereich geräumt. Langsam wird es. Im Grunde habe ich ALLES verändert, was zu Lebzeiten des Ehegesponses, üblich war. Im oberen Zimmer habe ich auch blödsinnig belegte Schubladen ausgeräumt, um meine Handtaschen endlich richtig zu verstauen. Heute habe ich gleich nach dem Aufstehen das Bett abgezogen und aus dem Fenster gehängt. Dann muss ich nur noch oben saugen und dann bin ich fertig.🌸Hexe nimmt das neue, kühlende Bett gut an.
Anschliessend habe ich den Kochlöffel geschwungen. Schweinekotelett zigane Art und Stampfkartoffel.
Leider habe ich etwas zu viel Salz erwischt. Dafür habe ich an den Kartoffeln gespart. Und Salat🌸
03 Juli 2026
Der Postmann war da...
...und hat das neue Hundebett, das mir Sicherheit verschaffen soll, gebracht.🐕
Wenigstens hat Hexe sich gleich auf das Kissen und die Decke gelegt. Um das Bett hinzulegen, will ich erst saugen. Es war so teuer, weil eine Spende für Hunde in Not dabei ist. Ganz ehrlich, ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass die Eisseide Hunde vor dem Hitzetod retten kann. Der Kauf ist nur zu meiner Beruhigung, damit ich mir selber sagen kann, du hast alles getan. Ohne die bestimmten Massnahmen, wie kühlende Wasserschüsseln, nasse Decken und Blumenspritze, kommt man nicht aus.🐶Nachtaktiv
Aus Gewohnheit habe ich danach weitergescrollt und hilfreichen Input für meine Seele gefunden. Prof. Ashok Riehm erklärt die Mutter und Vaterwunde auf eine verständliche Art. DAS ist die Urwunde, die mich meine Weichen falsch stellen liess. Es liegt Alles klar vor mir, mich wundert, warum ich es solange nicht sehen konnte. Das, was man als Baby nicht bekommen hat, wird lebenslang verzweifelt gesucht. Die Betonung liegt auf dem, was man NICHT bekommen hat, das heisst nicht, dass man NICHTS bekommen hat, sondern eher, dass niemand perfekt ist und es eben doch die eine odere andere Lücke gibt. Dieses Muster wiederholt man sein ganzes Leben lang, bis man es erkennt oder auch nicht. Jetzt verstehe ich Chase Hughes erst richtig! Schon lange ist mir irgendwie klar gewesen, dass man seine Hürden qua Geburt mitbringt. Man sucht sich seine Eltern und das Umfeld aus. Das bestreiten viele, aber die, die an Reinkarnation glauben, sind davon überzeugt.
Das Wichtigste ist, dass man aus der Opferrolle heraustritt. Nach und nach kann man Verantwortung für sich und das was man getan hat, übernehmen. Es ist ein langer Weg, aber es lohnt sich. Was man benennt, hat keine Macht mehr. Jedes mal, wenn ich etwas erkenne, wirkt es auf mich so unglaublich banal, dass ich mich frage, warum ich es nicht vor Jahrzehnten gesehen habe. Vermutlich muss es genau so sein.💞
01 Juli 2026
Es geht nicht so...
...schnell wie ich will! Es ist tückisch und verwirrend.
29 Juni 2026
Ein Virus...
...hat mich heimgesucht. Komme grade von Arzt und Apotheke heim. Mein Umkaloabo hab ich auch schon eingenommen. Hab jetzt lieber zu was gegriffen, das ich kenne und sicher sein kann, dass es wirkt. Aber nächstes mal kauf ich das Präparat des einheimischen Storchenschnabels.
Bin richtig froh, das ich nicht weiter auf das gute Essen, von dem ich im letzten Post schrieb, verzichten muss. Aber es eilt nicht damit. Erst gesund werden!🌸Habe was Interessantes gefunden. Das sollte man lesen und drüber nachdenken. Mir machen die Techmilliardäre auch Unbehagen. Ich glaube auch nicht, dass die auf den Mars wollen.
27 Juni 2026
Weh und Ach
Nach 1 1/2 jähriger Pause habe ich einen multiplen Gichtanfall. Gepaart mit einer abgewendeten Erkältung. Am Mittwoch habe ich mich aufgerafft und gekocht.
In Anlehnung an Kartoffelpuffer, habe ich Karotten, Zucchini und Kohlrabi gerieben, mit Eier, Joghurt und Gewürzen vermischt und auf ein Backblech gestrichen. Es hat herrlich geschmeckt. Und, ich habe mehr gegessen als ich sollte. Sonst reicht mir ein Blech 3 Tage, diesmal habe ich die Hälfte gegessen. Ich weiss nicht, von den Zutaten kann es eigentlich nicht kommen, aber schon am Nachmittag habe ich bemerkt, dass was nicht stimmt. Meine Beine und Füsse schmerzten so, dass ich nach oben ging um mich auszustrecken.Später kamen Fieber und Muskelschmerzen dazu. Mitten in der Nacht waren die Schmerzen so stark, dass ich etwas eingenommen habe. Es hat nicht viel geholfen und dann dämmerte mir langsam, dass das ein Gichtanfall ist. Bisher war immer nur ein Arm oder Bein betroffen. Diesmal sind es alle grossen Gelenke gleichzeitig. Donnerstag lag ich flach und gestern sind wir in der Frühe raus gegangen. Nach einem Schwatz mit der Nachbarin war ich total ausgelaugt und hatte Mühe, die kleine Rund mit Hexe zu gehen.Nach dem ich hochdosiert Zink eingenommen hatte, wurden mein Hals und der Husten besser. Essen tu ich nur ein paar Aprikosen und eine Kastenbrotdoppelscheibe mit Belag. Zum Trinken koche ich mir Storchenschnabeltee, das Umkaloabo aus der Heimat. Nun harre ich aus bis es besser wird. Seit einem Jahr esse ich, wenn Wurst, Schwarzwurst. Das schmeckt mir so gut und ich brauche nicht mal Senf dazu. Schon beim letzten Ring habe ich Pech gehabt, weil der Metzger mir die Chiliwurst eingepackt hat. Im Wurstsalat geht es grad noch. Am Mittwoch habe ich einen neuen Ring gekauft und bin enttäuscht, weil die in ihrer Wurstküche vermutlich jemand anderen zum Würzen haben, als sonst. Sie schmeckt fettig, zuviel Salz und Pfeffer oder Chili ist drin. Ich kann das nicht essen. Mich ärgert das. Vielleicht sollte ich doch ganz aufhören, mit der Wurst. Ich stelle hier den heimischen Storchenschnabel ein, hab ihn letztes Jahr fotografiert, nicht wissend wie wertvoll er ist. Jedesmal wenn er mir begegnet grüsse ich ihn ganz bewusst.
