...was fällt dir dazu ein?
09 Mai 2008
07 Mai 2008
PROJEKT 52 - Woche 19 - Meine Lieblingsgeschichte
Seit vielen Jahren lese ich die Bücher von Dr. Wolf-Dieter Storl, den ich sehr verehre.
Vor einigen Jahren wollte ich zu einer seiner Lesungen in Isny im Allgäu. Wie so oft, wenn ich was vorhabe, war ich wiedermal bettlägerig und ohne jede Kraft.
Am Vorabend dieser Lesung dachte ich, komm jetzt liest du die Geschichte aus Varanasi/Indien nochmal, was ich auch prompt tat.
Darin erzählt er von den Affen die bis in seine Wohnung kamen um Obst zu klauen und von dem natürlichen Ökosystem, welches gut funktioniert obwohl alle Bewohner der Stadt abends ihren Müll einfach aus dem Fenster werfen.
Nacheinander laben sich Ratten, Affen, Katzen, Hunde, Wiesel und Rinder an dem Unrat, von dem um die Mittagszeit nichts mehr zu finden ist.
Nachdem ich die Geschichte gelesen hatte, schlief ich ein und träumte das Gelesene nochmal.
Am nächten Tag war ich soweit wieder hergestellt, dass wir nach Isny zur Lesung fahren konnten.
Seit vielen Jahren lese ich die Bücher von Dr. Wolf-Dieter Storl, den ich sehr verehre.
Vor einigen Jahren wollte ich zu einer seiner Lesungen in Isny im Allgäu. Wie so oft, wenn ich was vorhabe, war ich wiedermal bettlägerig und ohne jede Kraft.
Am Vorabend dieser Lesung dachte ich, komm jetzt liest du die Geschichte aus Varanasi/Indien nochmal, was ich auch prompt tat.
Darin erzählt er von den Affen die bis in seine Wohnung kamen um Obst zu klauen und von dem natürlichen Ökosystem, welches gut funktioniert obwohl alle Bewohner der Stadt abends ihren Müll einfach aus dem Fenster werfen.
Nacheinander laben sich Ratten, Affen, Katzen, Hunde, Wiesel und Rinder an dem Unrat, von dem um die Mittagszeit nichts mehr zu finden ist.
Nachdem ich die Geschichte gelesen hatte, schlief ich ein und träumte das Gelesene nochmal.Am nächten Tag war ich soweit wieder hergestellt, dass wir nach Isny zur Lesung fahren konnten.
06 Mai 2008
Déjà vu....
Gestern wollte ich, angestachelt von den braungebrannten Menschen im TV, ein kleines Sonnenbad nehmen. Ein leicht hellbrauner Hautton würde mir vollauf genügen. Also kramte ich meinen Schwangerschaftsbadeanzug mit dem Röckchen von 1986 hervor und versuchte mich hinein zu zwängen. Pustekuchen! Ich hatte grosse Mühe ohne Hilfe wieder heraus zu kommen.
Das versetzte mich schlagartig in meine Kindheit. Damals hatte ich ein blau-weiss-rotes Kleid ohne Ärmel. Auf den weissen Streifen waren rote Kirschen und es war wunderschön.
Damals hab ich noch gerne im Kleiderschrank gespielt und bei einem solchen Spiel fiel mir das Kleid in die Hände. Klar, dass ich es angezogen habe. Es war aber mittlerweile so zu klein geworden, dass ich ohne Hilfe nicht mehr herauskam. Ich erinnere mich noch wie wütend ich damals war weil es mir nicht mehr passte.
Gestern wollte ich, angestachelt von den braungebrannten Menschen im TV, ein kleines Sonnenbad nehmen. Ein leicht hellbrauner Hautton würde mir vollauf genügen. Also kramte ich meinen Schwangerschaftsbadeanzug mit dem Röckchen von 1986 hervor und versuchte mich hinein zu zwängen. Pustekuchen! Ich hatte grosse Mühe ohne Hilfe wieder heraus zu kommen.Das versetzte mich schlagartig in meine Kindheit. Damals hatte ich ein blau-weiss-rotes Kleid ohne Ärmel. Auf den weissen Streifen waren rote Kirschen und es war wunderschön.
Damals hab ich noch gerne im Kleiderschrank gespielt und bei einem solchen Spiel fiel mir das Kleid in die Hände. Klar, dass ich es angezogen habe. Es war aber mittlerweile so zu klein geworden, dass ich ohne Hilfe nicht mehr herauskam. Ich erinnere mich noch wie wütend ich damals war weil es mir nicht mehr passte.
03 Mai 2008
Besuch in der Heimat...
Gestern sind wir nach Wangen gefahren weil ich a) zum Grab meiner Mutter wollte und
b) weil ich meinem Ex bei seiner Korrespondenz behilflich sein wollte.
Auf dem Hinweg bin ich bei unserer Krankenkasse vorbeigegangen um mich bei der Frau, die ich ein paar Stunden zuvor via Telefon angeschrieen hatte, zu entschuldigen. Es hat mir wirklich leidgetan und es war mahr als angebracht.
In letzter Zeit haben wir uns angewöhnt in den "Fidelsbäck" einzukehren und einen Leberkäs
zu essen. Wie immer hab ich eine Tüte voll "Hörnle" und Seelen für daheim gekauft. Norbert´s Einwände, dass wir jetzt nicht mehr soviel Personen sind, hab ich überhört.
In der Gärtnerei Kasper hab ich Blumen für meine Mutter gekauft, am Montag tät sie 74 Jahre
werden. Der Besuch auf dem Friedhof war gestern eher kurz, wir sind durch die Vorkommnisse zu beschädigt, unsere Körper machen nicht mit.
Vor dem Wohnblock in dem mein Ex mit meinem Sohn wohnt hab ich eine ganz alte Bekannte getroffen. Die Begrüssung war so herzlich, es hat mich richtig gerührt und gefreut.
Das ist der namenlose Kater, der mit einer namenlosen Kätzin die Wohnung mit den beiden teilt.
Ein schöner Kerl, glänzendes Fell und überraschend lieb. Mir fiel auf, dass er Angst vor "Draussen" hat.
Auf so eine Kreation kommen nur junge Leute! Aber irgendwie hat die Stehlampe was!
Vor 19 Jahren, zu Himmelfahrt, hat sich mein Sohn damals in der neuen Wohnung die
Stirn bis auf die Schwarte gespalten. Das hat vielleicht ausgesehen!
Gestern sind wir nach Wangen gefahren weil ich a) zum Grab meiner Mutter wollte undb) weil ich meinem Ex bei seiner Korrespondenz behilflich sein wollte.
Auf dem Hinweg bin ich bei unserer Krankenkasse vorbeigegangen um mich bei der Frau, die ich ein paar Stunden zuvor via Telefon angeschrieen hatte, zu entschuldigen. Es hat mir wirklich leidgetan und es war mahr als angebracht.
In letzter Zeit haben wir uns angewöhnt in den "Fidelsbäck" einzukehren und einen Leberkäszu essen. Wie immer hab ich eine Tüte voll "Hörnle" und Seelen für daheim gekauft. Norbert´s Einwände, dass wir jetzt nicht mehr soviel Personen sind, hab ich überhört.
In der Gärtnerei Kasper hab ich Blumen für meine Mutter gekauft, am Montag tät sie 74 Jahrewerden. Der Besuch auf dem Friedhof war gestern eher kurz, wir sind durch die Vorkommnisse zu beschädigt, unsere Körper machen nicht mit.
Vor dem Wohnblock in dem mein Ex mit meinem Sohn wohnt hab ich eine ganz alte Bekannte getroffen. Die Begrüssung war so herzlich, es hat mich richtig gerührt und gefreut.
Das ist der namenlose Kater, der mit einer namenlosen Kätzin die Wohnung mit den beiden teilt.Ein schöner Kerl, glänzendes Fell und überraschend lieb. Mir fiel auf, dass er Angst vor "Draussen" hat.
Auf so eine Kreation kommen nur junge Leute! Aber irgendwie hat die Stehlampe was!Vor 19 Jahren, zu Himmelfahrt, hat sich mein Sohn damals in der neuen Wohnung die
Stirn bis auf die Schwarte gespalten. Das hat vielleicht ausgesehen!
01 Mai 2008
Ohne Worte...

Die Walpurgisnacht glücklich ÜBERLEBT...
Fast hätt´es gebrannt! Gott sei Dank kann ich mich auf mein Bauchgefühl, unsere Hausgeister und den Erzengel Michael
verlassen. Ich hab den Brand selber gelöscht während der Beamte vom Dienst meinem Mann am Telefon ein längeres Gespräch aufzwang.
Als die Freiwillige Feuerwehr dann endlich kam, wär im Ernstfall
nix mehr zu retten gewesen. Diesmal haben wir eine Strafanzeige gemacht. Viel bringen wird es nicht. Den Rest der Nacht haben wir angezogen im Bett verbracht, an Schlaf war nicht zu denken. Wir sind schon auf der Suche
nach einer neuen Behausung...

Die Walpurgisnacht glücklich ÜBERLEBT...Fast hätt´es gebrannt! Gott sei Dank kann ich mich auf mein Bauchgefühl, unsere Hausgeister und den Erzengel Michael
verlassen. Ich hab den Brand selber gelöscht während der Beamte vom Dienst meinem Mann am Telefon ein längeres Gespräch aufzwang.
Als die Freiwillige Feuerwehr dann endlich kam, wär im Ernstfall
nix mehr zu retten gewesen. Diesmal haben wir eine Strafanzeige gemacht. Viel bringen wird es nicht. Den Rest der Nacht haben wir angezogen im Bett verbracht, an Schlaf war nicht zu denken. Wir sind schon auf der Suche
nach einer neuen Behausung...
27 April 2008
SONNENTAG...
Über all den Ereignissen hab ich total vergessen, dass unsere Johnanna ein Sonntagskind = Glückskind ist. Mit der ersten Wohnung von der ich sprach, ist nix geworden. Gott sei Dank!
Bei mir haben alle Alarmglocken geklingelt, a) wegen der hohen Kaution, b) wegen dem weiten Weg in die Stadt. Es waren auch noch andere Dinge die mir persönlich einen unguten Ausgang signalisierten. Aber, sie hat ja nix unterschrieben gehabt.
Am Donnerstag dann, nachdem wir von unserer Rundreise heim kamen, hat sie im Wochenblatt was anderes gefunden und Norbert hat sie am gleichen Abend noch nach Biberach gefahren und sie haben die Wohnung angeschaut und alles gleich festgemacht. Jetzt hat sie eine zwei Zimmerwohnung mit zwei Balkonen, ohne Kaution, wesentlich weniger Nebenkosten und ganz nah beim Stadtkern! Glück muss der Mensch haben! Etwas wesentliches habe ich erreicht:
Sie hat gelernt, dass sie nicht gleich das Nächtsbeste nehmen muss, dass SIE die Wahl hat.
Da können wir jetzt dann mit Frohem Sinn die Flasche Sekt aufmachen!
Über all den Ereignissen hab ich total vergessen, dass unsere Johnanna ein Sonntagskind = Glückskind ist. Mit der ersten Wohnung von der ich sprach, ist nix geworden. Gott sei Dank!Bei mir haben alle Alarmglocken geklingelt, a) wegen der hohen Kaution, b) wegen dem weiten Weg in die Stadt. Es waren auch noch andere Dinge die mir persönlich einen unguten Ausgang signalisierten. Aber, sie hat ja nix unterschrieben gehabt.
Am Donnerstag dann, nachdem wir von unserer Rundreise heim kamen, hat sie im Wochenblatt was anderes gefunden und Norbert hat sie am gleichen Abend noch nach Biberach gefahren und sie haben die Wohnung angeschaut und alles gleich festgemacht. Jetzt hat sie eine zwei Zimmerwohnung mit zwei Balkonen, ohne Kaution, wesentlich weniger Nebenkosten und ganz nah beim Stadtkern! Glück muss der Mensch haben! Etwas wesentliches habe ich erreicht:
Sie hat gelernt, dass sie nicht gleich das Nächtsbeste nehmen muss, dass SIE die Wahl hat.
Da können wir jetzt dann mit Frohem Sinn die Flasche Sekt aufmachen!
26 April 2008
Projekt 52 - Woche 17 - Meine Hobbys


Vor elf Jahren wurde ich krank und seither bin ich in Frührente.
Das heisst: Ich konnte meine Hobbys zu meinem Lebensinhalt
machen. Am allerliebsten fotografiere ich und stelle meine und
die Bilder meines Mannes bei flickr aus. Genauso gerne küm-
mere ich mich um unsere Haustiere. Meine Lieblinge sind: Der

Rote Erik, unsere Hexe und die Hörnerziege. Vor etlichen
Jahren war ich bettlägerig und wollte nicht gesund werden.
Da sah ich die ganze Nacht über das Gesicht der Hörnerziege vor
meinem geistigen Auge. Am nächsten morgen ging es mir viel
besser und ich konnte aufstehen. Deshalb werde ich niemals zustimmen
wenn Norbert wieder mal die Ziegen schlachten möchte.
Ansonsten male ich gerne. Ich hab mich auf das Aborigineemalen
spezialisiert. Mit dieser speziellen Art bemale ich ganz normale Kiesel-
steine. Mit Ölfarben mal ich auch gerne. Ein Nachteil ist, dass das so
lange dauert bis das Bild endlich trocken ist. Vor acht Jahren habe ich be-
gonnen den Tarot zu lernen. Das hat mir persönlich eine Menge gebracht
und mein Weltbild positiv geprägt, mehr als alles andere mit dem ich
ehedem in Berührung kam.
Wir verfügen auch über eine riesige Menge Bücher. Vermutlich könnten
wir ohne Weiteres eine Bibliothek einrichten.
Und! Meine Halbedelsteine hätt` ich fast vergessen! Mit denen
beschäftige ich mich auch sehr gerne und intensiv.


Vor elf Jahren wurde ich krank und seither bin ich in Frührente.Das heisst: Ich konnte meine Hobbys zu meinem Lebensinhalt
machen. Am allerliebsten fotografiere ich und stelle meine und
die Bilder meines Mannes bei flickr aus. Genauso gerne küm-
mere ich mich um unsere Haustiere. Meine Lieblinge sind: Der

Rote Erik, unsere Hexe und die Hörnerziege. Vor etlichen
Jahren war ich bettlägerig und wollte nicht gesund werden.
Da sah ich die ganze Nacht über das Gesicht der Hörnerziege vor
meinem geistigen Auge. Am nächsten morgen ging es mir viel
besser und ich konnte aufstehen. Deshalb werde ich niemals zustimmenwenn Norbert wieder mal die Ziegen schlachten möchte.
Ansonsten male ich gerne. Ich hab mich auf das Aborigineemalen
spezialisiert. Mit dieser speziellen Art bemale ich ganz normale Kiesel-
steine. Mit Ölfarben mal ich auch gerne. Ein Nachteil ist, dass das so
lange dauert bis das Bild endlich trocken ist. Vor acht Jahren habe ich be-
gonnen den Tarot zu lernen. Das hat mir persönlich eine Menge gebrachtund mein Weltbild positiv geprägt, mehr als alles andere mit dem ich
ehedem in Berührung kam.
Wir verfügen auch über eine riesige Menge Bücher. Vermutlich könnten
wir ohne Weiteres eine Bibliothek einrichten.
Und! Meine Halbedelsteine hätt` ich fast vergessen! Mit denen
beschäftige ich mich auch sehr gerne und intensiv.
25 April 2008
Das Hexenhäusle in Hinteressach...
Angefahren über Waldburg, der Fürst ist daheim, Bodnegg in Richtung Neukirch.
Melchior Setz Maier, hiess der Mann, der es erbaut hat. Ich komm hier bestimmt schon seit 50 Jahren her.
Immer wieder, ca. alle 10 Jahre schau ich es mir an.
1989 starb der Besitzer und dann stand es eine lange Zeit leer.
Damals 1997 mit Norbert, hab ich angerufen und fast hätten wir es haben können. Wir waren nur eine Spur zu langsam.
Ich find es wahnsinnig schön hier. Was für Ideen der alte Mann hatte. Und, er lebte die ganze Zeit als Eigenbrötler.
Sicher bin ich nicht, aber er war auch mal Seemann.
Beachtlich finde ich auch seine Frauenskulpturen.
Dieser Gartenzaun war in kräftigen Blau gestrichen, jetzt ist der Lack ab.
Der Spruch lautet: Wer viel Sauerkraut isst, braucht es selber nicht zu sein!
Dieses Betonmuster wär auch was für unseren Gartenweg!
Unten: Ein toller Grillplatz, oder?
Hier entlang fuhr ich immer wenn ich zu Frau Neumann ging.
Angefahren über Waldburg, der Fürst ist daheim, Bodnegg in Richtung Neukirch.
Melchior Setz Maier, hiess der Mann, der es erbaut hat. Ich komm hier bestimmt schon seit 50 Jahren her.
Immer wieder, ca. alle 10 Jahre schau ich es mir an.
1989 starb der Besitzer und dann stand es eine lange Zeit leer.
Damals 1997 mit Norbert, hab ich angerufen und fast hätten wir es haben können. Wir waren nur eine Spur zu langsam.
Ich find es wahnsinnig schön hier. Was für Ideen der alte Mann hatte. Und, er lebte die ganze Zeit als Eigenbrötler.
Sicher bin ich nicht, aber er war auch mal Seemann.
Beachtlich finde ich auch seine Frauenskulpturen.
Dieser Gartenzaun war in kräftigen Blau gestrichen, jetzt ist der Lack ab.
Der Spruch lautet: Wer viel Sauerkraut isst, braucht es selber nicht zu sein!
Dieses Betonmuster wär auch was für unseren Gartenweg!Unten: Ein toller Grillplatz, oder?
Hier entlang fuhr ich immer wenn ich zu Frau Neumann ging.
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