27 Juni 2026

Weh und Ach

 Nach 1 1/2 jähriger Pause habe ich einen multiplen Gichtanfall. Gepaart mit einer abgewendeten Erkältung. Am Mittwoch habe ich mich aufgerafft und gekocht.

In Anlehnung an Kartoffelpuffer, habe ich Karotten, Zucchini und Kohlrabi gerieben, mit Eier, Joghurt und Gewürzen vermischt und auf ein Backblech gestrichen. Es hat herrlich geschmeckt. Und, ich habe mehr gegessen als ich sollte. Sonst reicht mir ein Blech 3 Tage, diesmal habe ich die Hälfte gegessen. Ich weiss nicht, von den Zutaten kann es eigentlich nicht kommen, aber schon am Nachmittag habe ich bemerkt, dass was nicht stimmt. Meine Beine und Füsse schmerzten so, dass ich nach oben ging um mich auszustrecken.

Später kamen Fieber und Muskelschmerzen dazu. Mitten in der Nacht waren die Schmerzen so stark, dass ich etwas eingenommen habe. Es hat nicht viel geholfen und dann dämmerte mir langsam, dass das ein Gichtanfall ist. Bisher war immer nur ein Arm oder Bein betroffen. Diesmal sind es alle grossen Gelenke gleichzeitig. Donnerstag lag ich flach und gestern sind wir in der Frühe raus gegangen. Nach einem Schwatz mit der Nachbarin war ich total ausgelaugt und hatte Mühe, die kleine Rund mit Hexe zu gehen.

Nach dem ich hochdosiert Zink eingenommen hatte, wurden mein Hals und der Husten besser. Essen tu ich nur ein paar Aprikosen und eine Kastenbrotdoppelscheibe mit Belag. Zum Trinken koche ich mir Storchenschnabeltee, das Umkaloabo aus der Heimat. Nun harre ich aus bis es besser wird. Seit einem Jahr esse ich, wenn Wurst, Schwarzwurst. Das schmeckt mir so gut und ich brauche nicht mal Senf dazu. Schon beim letzten Ring habe ich Pech gehabt, weil der Metzger mir die Chiliwurst eingepackt hat. Im Wurstsalat geht es grad noch. Am Mittwoch habe ich einen neuen Ring gekauft und bin enttäuscht, weil die in ihrer Wurstküche vermutlich jemand anderen zum Würzen haben, als sonst. Sie schmeckt fettig, zuviel Salz und Pfeffer oder Chili ist drin. Ich kann das nicht essen. Mich ärgert das. Vielleicht sollte ich doch ganz aufhören, mit der Wurst.  Ich stelle hier den heimischen Storchenschnabel ein, hab ihn letztes Jahr fotografiert, nicht wissend wie wertvoll er ist. Jedesmal wenn er mir begegnet grüsse ich ihn ganz bewusst.


   

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