25 Oktober 2026

Heute war ich...

 ...mir selbst meine Mutter💗

Die kleine Erika wurde von der grossen Erika bekocht. Gestern war Schweinefleisch im Angebot, da habe ich zugegriffen! Eine HĂ€lfte kam in die G'friere, die andere wurde zu Schnitzel, alla zigane Art, mit Salzkartoffeln, die mit Maggikraut gegart worden sind. Ackersalat mit Gurke und Tomate ging voraus. Es hat richtig gut und rund geschmeckt, eben so, wie bei meiner Mutter.🍬 Das tut es, weiss Gott, nicht immer. Hexe war scharf auf das Fleisch, kaum ausgepackt, stand sie da und wollte kosten. Hab aber nix gegeben, weil rohes Schwein nicht gut ist, fĂŒr Mensch und Tier. Als die Paprika mit dem Fleisch in der Sosse köchelten, wollte ich sie den Löffel ablecken lassen, da sah sie mich an, schnĂŒffelte, machte davonrennend ein Gesicht, wie drei Tage Regenwetter. Das war deutlich!

Genauso waren Khaki letztes Jahr der grosse Renner. Sie konnte nicht genug davon bekommen. Heuer ist sie nicht so begeistert. Wenn ĂŒberhaupt, muss ich ganz feine Scheibchen schneiden und so fĂŒttern.😜


24 Oktober 2026

Der Narzissmus lÀsst mich nicht los.

 

Gestern nachmittag war ich endlich auf meiner Hausbank und habe mein Konto aufgefĂŒllt. Habe die letzten Monate mein Muster voll ausgelebt, unter dem Vorwand, die Autoreparatur nicht aus dem laufenden Budget bestreiten zu können. Allein das neue Buch kostet 98 €uro. Es ist ein rares Zeitdokument, veröffentlicht in den sechziger Jahren, vergriffen und bis zu letzt im Angebot, fĂŒr sage und schreibe 800 Euro. Jetzt gab es eine neue Auflage und ich habe zugeschlagen. Es ist deshalb so wertvoll, weil die Nazis alle Beweise vernichteten, bis auf einen Landkreis in Unterfranken, wo es aus unerfindlichen GrĂŒnden, nicht geklappt hat.

Beim anschliessenden Stadtbummel traf ich eine Frau, die seit 17 Jahren ihre Leckerlis, auch meinen jeweiligen Hunden, zugutekommenlĂ€sst. Zuerst hatte sie es eilig, aber dann kam sie wieder und wir sprachen miteinander. Sie sieht momentan richtig mĂŒde aus und sie ist ziemlich fertig. Der LebensgefĂ€hrte hat Lungenkrebs, braucht Chemo. Vier. Irgendwann brach es aus ihr heraus und sie erzĂ€hlte mir von ihrem Leid. Das was sie mir erzĂ€hlte, lĂ€sst auf einen Narzissten der ĂŒblen Sorte schliessen. Die Bezeichnung "Gassenengel und Hausteufel" hat ihr gefallen, weil es so zutreffend beschreibt, was vor sich geht. Es ist immer das selbe, als ob sie ein gemeinsames Drehbuch hĂ€tten. In ihrer Art unterscheiden sie sich schon, aber es zieht sich der rote Faden durch alle ihre Existenzen. Leider kann ich nicht helfen, ausser Hilfe anbieten, kann ich nix tun. Vlt hilft es ein wenig, wenn das Übel einen Namen bekommen hat.

Immer wieder denke ich darĂŒber nach, wie das alles so kommen konnte. Beim Vater meiner Kinder lag es glasklar auf dem Tisch, aber ich wollte ihn haben, wollte zu jemandem gehören. Der Preiss war hoch, zu hoch. Wenn ein Mann zu dir sagt, ich heirate dich nur, wenn du schwanger bist, dann nimm die Beine in die Hand und renn, so schnell du kannst. Ich erinnere noch, wie wir das mit einem Nachbarn in der Argonnenstrasse diskutiert haben. Der war völlig von den Socken und konnte das, zu recht, nicht verstehen und auch nicht billigen. Nur ich war blind und taub fĂŒr die red Flags.

Elena Digiovinazzo hat ein Video veröffentlicht, in dem sie die Rolle des SĂŒndenbocks im familiĂ€ren GefĂŒge beschreibt. Die beschriebenen Auswirkungen gleichen denen, die ich am eigenen Leib erfahren habe. Nicht die PrĂŒgel sind am Schlimmsten, sondern die Grenzenlosigkeit. SĂŒndenbockkinder und Erwachsene haben NULL Grenzen. Die lassen alles mit sich machen. Peoplepleasing ist auch eine Folge davon. Sie sind einfach nicht in der Lage zu gehen. Vermutlich kommt das GefĂŒhl im offenen KĂ€fig gefangen zu sein auch davon. Aber damit man mich nicht miss versteht, das soll keine Entschuldigung sein.🌾Ich fĂŒrchte, damit bin ich noch lange nicht fertig...

Was es mit dem negativen Nachbarblog auf sich hat, glaub ich auch zu wissen. Die stÀndigen Querelen, das Pech, die finanzielle Not, das Gejammer und die verschrobenen Verschwörungsbehauptungen sind eine Masche. Das zieht die Leute an. Wenn jemand so vom Pech verfolgt und vom Schicksal gebeutelt ist und keine Hoffnung auf Besserung hat, der nimmt sich den Strick, weil das keine Sau aushÀlt.


 

21 Oktober 2026

Gott sei Dank fliesst...

 ...das Wasser wieder normal!

Meine Vermieterin hat auf meinen Notruf gleich reagiert und hat einen Klempner bestellt, der heute Vormittag kam und den Schaden behoben hat. DarĂŒber bin ich wirklich froh.😊

Morgen frĂŒh kommt er nochmal und ersetzt die unbrauchbaren WasserhĂ€hne und ein kaputtes Druckventil in der WaschkĂŒche, dann ist wieder alles in Ordnung. Oben hat er mir den Wasserkasten vom WC wieder gĂ€ngig gemacht, ĂŒber 3 Stunden lief das Wasser, wie von einem geöffneten Hahn, ins Klo. Da waren richtige Kalkbrocken innen drin. Der junge Mann ist sehr kompetent!

📌Das kleine Album fĂŒr meinen Enkel ist gekommen. Aus Mexico! Es ist wunderschön und solide gefertigt, ohne ZollgebĂŒhr! Heute habe ich ihm einen Poesiespruch hineingeschrieben, den, den mir meine narzisstische Mutter reingeschrieben hat, nicht selber, sondern von einem Kalligrafen, weil sie sich ihrer Handschrift schĂ€mte. Jetzt, da ich mich mit Narzissmus beschĂ€ftigt habe, weiss ich, wie leer sie sich gefĂŒhlt haben muss. TatsĂ€chlich kann ich mich nicht erinnern, dass eines meiner Enkelkinder, je gefragt hat, ob ich in ihr Album reinschreiben wolle. In meinem Poesiealbum ist meine Oma vĂ€terlicher seits, Oma Else, verewigt. Das ist alles was ich von ihr habe und das von ihrer Existenz zeugt.

📌Die erste Waschmaschinenladung lĂ€uft! Alles erledigt, neue WasserhĂ€hne, ein neuer Ablauf fĂŒr's Waschmaschinenabwasser, die Maschinen und die Rohre saubergewischt und das Waschbecken quasi stillgelegt. Wasser muss ich von oben holen. ✔ 

                                                                          🌾 

                                                   Es kann die Ehre dieser Welt,

                                                   dir keine Ehre geben. 

                                                   Was dich in Wahrheit hebt und hĂ€lt, 

                                                   muss in dir selber leben.                (Theodor Fontane)





20 Oktober 2026

Selbst ist die Frau!!!

Es ist mir gelungen, die alte Waschmaschine vom Wasserzulauf abzutrennen! Erst dachte ich, weil ich weiss, wie marode die AnschlĂŒsse im Keller sind, wenn es nicht klappt, frag ich den Nachbarn. Aber es hat geklappt.🐂"No it luck lau", sagte mein alter Nachbar in dem Dorf, in dem wir wohnten.

Durch das stark kalkhaltige Wasser verbacken sĂ€mtliche AnschlĂŒsse. Und das Waschbecken, in welches das Abwasser der Waschmaschine lĂ€uft, beginnt sich aufzulösen, oder sind es Ablagerungen?, weil ja niemals frisches, klares Wasser nachspĂŒlt. 17 Jahre stetiger Laugenfluss, tut seine Wirkung. Vlt kauft die Vermieterin ein neues, oder der Monteur, der im Sommer da war, macht mir einen Waschmaschinenabfluss, wie andere Leute einen haben, ganz ohne Waschbecken. Trifft sich gut, dass beide am Samstag sowieso kommen, wegen der Heizung. 

Sobald der Trockner mit der AbschiedswaschgangwĂ€sche fertig ist, geh ich runter und wuchte die beiden Maschinen weiter vor, damit ich endlich mal den Boden sauber machen kann. Wenn die MĂ€nner morgen frĂŒh, ab 8:00 bis 11:00 kommen, mĂŒssen sie nur noch die neue Maschine anschliessen. Dann werde ich sie becircen, damit sie die alte G'friere auch mitnehmen.

📌21:00 Angeheftet:  Oben angekommen und getestet, ob das Wasser lĂ€uft, Pustekuchen! Musste den Waschmaschinenschlauch wieder anbringen, weil er das Wasser stoppt. Es gibt keinen separaten Hahn fĂŒr Wohnung und Waschmaschinenanschluss. Dann lief das Wasser kurze Zeit und dann ging gar nichts mehr. VERSTOPFT! von den losgerissenen Teilchen im Rohr. SCHEISSE!đŸ˜¶Dann fiel mir ein, dass ich ja keinen Tropfen Wasser habe, auch nix zum Trinken. Wieder nach unten, Wasser in 2 Eimer und 1 Giesskanne fĂŒllen. Schraubte und schraubte, brachte den Schlauchanschluss nicht mehr auf den Hahn. War so verzweifelt, dass ich KI fragte was ich tun soll. Das hat mich etwas beruhigt und als ich den letzten Eimer mit Wasser hoch holen ging, brachte ich es dann doch zu Stande und der Schlauch verschliesst den Hahn. So kann ich wenigstens immer wieder prĂŒfen ob die Verstopfung sich aufgelöst hat. Wenn ich das geahnt hĂ€tte.....

📌21,10. Angeheftet: Die neue Maschine ist angeschlossen. Meine alte G'friere steht immer noch in der Garage. Pech gehabt! Das Wasser in der Wohnung lĂ€uft besser, aber nicht so wie vorher. DafĂŒr stand die WaschkĂŒche unter Wasser! Habe alles notdĂŒrftig sauber gemacht. Meine Vermieterin hat angerufen und gesagt, dass heute noch ein Handwerker kommt. 




 

18 Oktober 2026

Komischer Sonntag

 Der heutige Sonntag verlief in völlig anderen Bahnen, als gedacht.

Eigentlich wollte ich heute mein Bett frisch machen. Bin nicht dazu gekommen, weil ich andere, vorher nicht gesehene Dinge putzte. Dabei bin ich sogar vor dem Presseclub nach unten gegangen.

Als erstes schaffte ich den getrennten MĂŒll von der KĂŒche in den Keller. Dabei merkte ich, dass meine Waschmaschine Zicken macht. Der Schleudergang funktioniert nicht mehr richtig. Es scheppert, dass man glaubt, die Maschine explodiert in tausend Teile. Dass sie wahnsinnig laut ist, beim Schleudern, fiel mir schon vor 2 Wochen auf. Dabei war nur ganz leichte WĂ€sche drin, die Maschine nicht mal halb voll. Bei solchen Sachen fackele ich nicht lange: Habe eine neue Maschine bestellt. Die gleiche Marke, ein geringfĂŒgig anderes Modell. Immerhin hat die Jetzige 7 Jahre gehalten. Und ich habe viel gewaschen, mindestens 2x die Woche, wegen den Teppichen in der KĂŒche. Dazu kommt die normale WĂ€sche.

Da habe ich lange Zeit am PC verbracht, um heraus zu finden, was das beste Modell ist. Ich habe den Verbrauch verglichen, das ist eigentlich schon das Wesentliche. Alle anderen Kriterien sind sich sehr Ă€hnlich. Da muss man kein teueres Modell nehmen. OTTO macht's möglich, aber eigentlich heisst es Neckermann. Da kann ich es abbezahlen. Am Mittwoch ist es soweit.🍳 Fast hĂ€tt ich es vergessen: Ich habe neue Töpfe gekauft. Die alten liebe ich, aber der Lack platzt ĂŒberall ab. Habe nach Kupfertöpfen geschaut! Nur Gold schwingt höher! ABER: Zahlemann & Söhne....đŸČ

Dann sah ich, dass mein MĂŒlleimer sehr verschmutzt war und ich konnte nicht anders, als zu putzen. Jetzt ist alles sauber in der KĂŒche, weil eins zum anderen kam. Im KĂŒhlschrank sah es auch nicht gut aus...🌾Zuletzt kochte ich. Seit einiger Zeit habe ich das GemĂŒse fĂŒr GemĂŒsepuffer im KĂŒhli, da wurde es Zeit. Von dem, was ich eigentlich tun wollte, habe ich nix gemacht.

📌ErgĂ€nzung 19.10.: War auf dem Gallusmarkt, eigentlich nur am unteren Ende, habe Brot kaufen mĂŒssen. Da ich Trinkgeld brauche, wenn am Mittwoch die MĂ€nner mit der Waschmaschine kommen, bin ich auch gleich zur Zweigstelle meiner Bank. Ich trage mich mit dem Gedanken, die MĂ€nner zu fragen, ob sie meine alte G'friere mit entsorgen könnten. Das wird natĂŒrlich nicht umsonst sein, aber versuchen kann ich es ja... Das wĂ€re mir 40 €uro durchaus wert.🌾Seit ich letztes Jahr auf dem Markt eine weisse Hose gekauft habe, warte ich auf den VerkĂ€ufer, der vor der BĂ€ckerei seinen Stand hat. Diese Hose passt wie angegossen, sogar in der LĂ€nge. Heute habe ich geschaut, ob er wieder so eine hat, wurde aber nicht fĂŒndig. Der VerkĂ€ufer zeigte mir eine andere, die habe ich gekauft. Daheim angekommen und anprobiert, bin ich noch mal los und habe die selbe noch mal in einer anderen Farbe gekauft. 


17 Oktober 2026

Der Oktober wird immer goldener!

 

Weiss es nicht genau, diese Pilze sehen nach Pfifferling aus! Aber ich liess sie stehen, weil ich nicht sicher bin. Einmal hatte ich drei Stunden lang das GefĂŒhl, einen Jackpot gewonnen zu haben, weil ich "Pfifferlinge" fand, die am Ende keine waren. Das KatergefĂŒhl danach, war immens.

Gestern war Portaltag, dieses Foto hab ich gemacht, anschliessend vergrössert und ich sehe ein Tier mit schwarzer Schnauze vorne und zwei leuchtenden Augen. Könnte ein schwarzer Wolf, aber auch ein Igel sein. Vlt auch eine Maus oder Ratte. An diesen Platz komme ich sonst nicht, weil man durch dicht bewachsenes Terrain gehen muss.

Schon am See oben war es unheimlich. Eine KrĂ€he schrie, wie in höchster Not. Ich ĂŒberlegte, weil grössere Raubvögel gibt es bei uns nicht, was es sein könnte. Zum Schluss dachte ich an einen Fuchs, aber am Tag ist so was auch ungewöhnlich. Dann war wieder Stille und wir gingen weiter.

An der HĂŒpfstelle des Sportpfades setzte ich mich hin und machte Pause. Das Liebespaar, das wir am See gesehen haben, holte auf und kam direkt auf uns zu. Hexe war voller Freude und wollte auf das Paar zu rennen, ich hielt sie mit Ermahnungen davon ab. Dann zuckte der Mann mit den Augen und fĂŒr Hexe gab es kein Halten. Im Zwiespalt, ob sie an dem Mann hoch springen soll, oder nicht, fing sie an, im Kreis zu rennen, sie hatte ihre 5 Minuten! Das verzĂŒckt jeden Zuschauer! Erheitert ging das Paar weiter.

Weiter unten, in der NĂ€he unserer Bank, machte ich noch mal Pause. Hexe lief allein in den Wald hinein und wir hatten keinen Sichtkontakt. Plötzlich kam sie verschreckt angerannt und das Geschrei der KrĂ€he setzte wieder ein. Das war unheimlich. Wir gingen weiter und als ich einen roten Hund sah, nahm ich Hexe an die Leine. Bei freier Sicht, sah ich, dass Sani, unser Nachbarshund, mit einer Betreuerin unterwegs war. Sie fĂŒhrte sich so auf, dass der rote Hund und sein Frauchen sich nicht vorbei gehen trauten. Das alles wegen Hexe! Sani und Hexe können sich nicht ausstehen! Seit ich bei denen ein paar mal nachts Kindsmagd gewesen bin, wo Sani sich zu mir legte, als wĂ€re sie mein Hund. Ich glaube, sie verzeihen mir immer noch nicht, dass ich abgesagt habe. Am Ende sagte ich zu der Betreuerin, sie solle weitergehen und ich ging mit Hexe etwas in die BĂŒsche bei unserer Bank. Drama beendet!

Jetzt wage ich eine steile These. Wenn das, was ich in dem Orb, auf dem 2. Foto weiter oben, als Wolf deutete, die schwarze Sani zeigt und das Geschrei der KrĂ€he, als Warnung an uns deute, wird ein Schuh draus. Das StĂŒck Wald, in dem Hexe, ohne Sichtkontakt zu mir war, liegt wenig entfernt von der Stelle, an der ich spĂ€ter Sani wahrgenommen habe. Hexe hat vermutlich Sani gehört und gerochen und hat schnell bei mir Schutz gesucht. FĂŒr Gestern hilft mir das nix. Aber fĂŒr kĂŒnftige Zeiten, kann ich Warnungen besser einordnen. Wenn die geistige Welt es fĂŒr angebracht hĂ€lt, mich so zu warnen, bestĂ€tigt sich mein schon lange gehegter Verdacht, dass die Nachbarin mir nicht wohl gesonnen ist.

☆Nachtrag: Mir fĂ€llt eine Begebenheit ein, aus der Zeit, als wir in Ellwangen wohnten. Norbert hatte Schusswaffen, mit dazu gehörendem Zielfernrohr. Irgendwann nachmittags, sass er am Fenster und beobachtete einen Raubvogel, der ein Wiesel, oder Ă€hnliches, auf dem Dach des Nachbarhauses verspeiste, durch das Zielfernrohr. Wir haben auch geschaut und ich erinnere, dass ich es schrecklich fand, wie der Vogel, das noch lebende Tier frass. Daran musste ich denken, als die KrĂ€he so geschrien hat. 



                                                                                                               

15 Oktober 2026

Hab meine Ahnengalerie...

 ...im Eingangsbereich entfernt.

Heute ist das neue Bild angekommen. Das hat mich beflĂŒgelt und so habe ich die alten Bilder abgenommen, gesĂ€ubert und in Packpapier gewickelt, auf den Kleiderschrank gelegt. So, wie meine Mutter das Bild ihres Vaters, in SchwĂ€bische Zeitung gewickelt, auf dem Kleiderschrank aufbewahrt hatte, weil sie es nicht an der Wand hĂ€ngen haben wollte. Trotzdem sie Papi's Liebling war... FĂŒr mich ist es genug. Seit ich eine eigene Wohnung habe, hingen diese Bilder an meiner Wand. Jetzt ist es Zeit fĂŒr was Neues.

Nach dem ich das getan hatte, habe ich die kleinen Löcher in der Wand mit Wandfarbe unsichtbar gemacht. Jetzt sieht es gut aus, bin zufrieden mit meiner Auswahl und Arbeit.🌾Laut Feng Shui ist es nicht so gut Fotos von Verstorbenen an der Wand hĂ€ngen zu haben. Sie könnten Energie ziehen. Ich hatte sie zum Schutz immer im Treppenhaus hĂ€ngen und bin gut damit gefahren. Nur die Bilder von meinem Opa, mir und dem Hannele habe ich auf den Schranlk gelegt. Die anderen habe ich aus den Rahmen genommen und in die Fotoschachtel zu den anderen Bildern gelegt.

Morgen holen wir den Sportpfad nach. Habe es auf morgen verschoben, als ich sah, dass es morgen genauso schön wie heute sein wird. Heute war es draussen so warm, dass ich im Pulli geschwitzt habe. Im Haus konnte ich ihn dagegen gut vertragen.🌞

🌾ErgĂ€nzung 17. 10.: Beim nochmaligen Überlesen des Textes, habe ich noch den einen oder anderen Satz dazwischen geschoben. Da fiel mir eine Begebenheit ein, die meine Mutter erzĂ€hlte. Da sie Papi's Liebling war, das erste MĂ€dle, nach drei Buben in Serie, war sie Vater's Stolz. Als sie sitzen konnte, fuhr der Vater, nur mit ihr, auf dem Sitzerle, vorne an der Lenkstange des Fahrrads, oft spazieren. Wie alt sie war, als der Unfall passierte, weiss ich nicht genau. Jedenfalls ging es steil bergab und der Vater stĂŒrzte mit dem Kleinkind, beide trugen Blessuren davon. Wieder daheim angekommen, schimpfte meine Oma: "Des hosch davo, wenn'd alleweil mit dem Mensch spaziera fahrsch!"


Die restlichen Portaltage...

 ...die fĂŒr dieses Jahr verbleiben:

Oktober: 15. / 16. / 23. / 29.  November: 3. / 6. / 11. / 19. / 22. / 27. / 30.  Dezember: 10. bis 19. durchgehend. Portaltage sind Tage an denen der Schleier zur Geistigen Welt durchlĂ€ssiger ist.

Heute habe ich es von selber bemerkt, fĂŒhle mich komisch, so , als ob ich nicht wirklich sei. Es ist ein eigenartiges GefĂŒhl, welches ich sehr gut kenne, aber bislang nicht benennen konnte. Dann habe ich auf die Tabelle geschaut und siehe da, heute ist ein Portaltag. Mein Tatendrang ist zurĂŒck gekehrt, ich werde den Putzlappen schwingen. Eine neue, unverbrauchte Rodochrositkette hilft dabei.😉


14 Oktober 2026

Der Fall BĂ€rbel Bas

 

Die Bundesregierung kommt nicht aus dem Quark. Seit gut 1,5 Jahren sind Reformen angekĂŒndigt, aber es folgen keine Taten. Das ist wohl weniger die Schuld des Kanzlers, als die, der SPD. Die wissen nicht, ob sie beherzt bei den ReformvorschlĂ€gen der CDU mitmachen, oder bremsen sollen.

Zu allem Übel glaubt die SPD Oberwasser zu haben, weil M. Schwesig einen rĂŒcksichtslosen Wahlkampf gefĂŒhrt hat, der mit 35,5% belohnt wurde. Es sieht so aus, als ob die gegenwĂ€rtige Regierung gestĂŒrzt werden soll und  die SPD auf ein rotrotgrĂŒnes BĂŒndnis im Bund schielt.

Nun kommt BĂ€rbel Bas ins Spiel. Die trauernde Arbeitsministerin und SPD-Vorsitzende kommt schon seit dem Sommer, oder noch lĂ€nger, ihrer Arbeit nicht nach. Warum auch immer, das kann man in einem Betrieb machen, jedoch nicht wenn es um das Wohl einer ganzen Nation geht. Im öffentlichen Dienst gibt es 2 Tage Sonderurlaub beim Tod eines Partners, Kindes, oder Elternteils. Wer mehr braucht, muss Urlaub nehmen, oder sich krankschreiben lassen. Automatisch ist dann geregelt, dass jemand die unfertige Arbeit ĂŒbernimmt. In der Politk gibt es sicher auch Ă€hnliche Regelungen. Das Vor und ZurĂŒck von Frau Bas, der Rente mit 63 wegen, ist unmöglich. NatĂŒrlich haben auch CDU MinisterprĂ€sidenten eine Verzögerung bis nach den Landtagswahlen in den neuen BundeslĂ€ndern gefordert, was ich fĂŒr falsch halte, denn das hĂ€tte im Sommer schon erledigt sein können.

Da Frau Bas einen erneuten Trauerfall bewĂ€ltigen muss, ist sie zurĂŒckgetreten. Das Vorgehen der SPD gleicht jedoch einer Inszenierung, die der Partei nicht gerecht wird. Frau Schwesig und andere sind sich nicht zu schade, die CDU-FĂŒhrung zu beschuldigen und sie als unmenschlich zu bezeichnen, weil gefordert wurde, dass die Arbeitsministerin zĂŒgiger arbeitet. Geht's noch? Das Ganze ist so durchsichtig, man mag es kaum glauben. Die wollen den Kanzler absĂ€gen....Hoffentlich gelingt das nicht! Die ersten in der SPD schreien schon nach Friedensverhandlungen mit dem Möchtegernzar, das sind genau die, die damals Nordstream eingefĂ€delt haben und sich wieder von Russland abhĂ€ngig machen wollen. Mir wĂ€re lieber, man wĂŒrde neue, moderne AKWs bauen. Dass das Schicksal der Frau Bas instrumentalisiert wird, finde ich schĂ€big!🌾

Nachtrag 15.10.: Gestern abend wurde erzĂ€hlt, dass Jurnalisten und Politiker in der "TeekĂŒche" miteinander gesprochen hĂ€tten und Nachrichten alla Stille Post verbreitet worden wĂ€ren.....



13 Oktober 2026

Goldener Oktober...

 ...zumindest jeden dritten Tag.

Gestern waren wir wieder auf Tour. Der Sportpfad verĂ€ndert sich von Tag zu Tag. Die Fauna wird niedriger, als ob sie sich an den Boden schmiegen wolle. An der Sonne war es richtig warm, hatte noch keine Jacke angezogen, weil ich mich frei fĂŒhlen wollte.

Mitten im Wald trafen wir eine Katze. Sie war sehr konzentriert, vermutlich vor einem Mausloch und tat so, als ob sie uns gar nicht bemerkt. Jedes mal wird der Wald heller und von Licht durchfluteter. So habe ich das noch nie wahrgenommen, weil die Pausen zwischen den SpaziergÀngen lÀnger waren.

Momentan kĂ€mpfe ich mit meiner Unlust, Dinge zu erledigen. Muss wohl eine neue Agenda aufstellen. Als erstes setze ich mich an den PC, wenn ich aufgestanden bin und mein Bett gemacht, Hexe gefĂŒttert und meinen Kaffee zubereitet habe. Meine Mails checken. Besonders, wenn ich online was bestellt habe, damit ich den Boten nicht verpasse. Und dann, bleibe ich meistens genau da - am PC - hĂ€ngen. So wie jetzt auch. Weiss gar nicht, im FrĂŒhjahr hatte ich solch einen Tatendrang...könnte ich jetzt auch gut gebrauchen. Die "Schwendtage" fĂŒr dieses Jahr, Tage die zum Putzen, Ausmisten und Losslassen besonders geeignet sind, sind bis auf einen, den 12. November, ungenutzt  verstrichen. Aber solange will ich nicht warten.

Einen MarienkĂ€fer haben wir auch getroffen. So warm war es. Sogar Libellen sind geflogen. Damals, im August/September 1997, in Bad DĂŒrrheim, meinem Kurort, wo ich Norbert kennen lernte, flogen unzĂ€hlige  Libellen unterschiedlichster Art, wie ich 1. nie gesehen habe und 2. im Nachhinein, als ungutes Omen deute. Normal sagt man, Schmetterlinge im Bauch, Libellen unterscheiden sich von den höher schwingenden Schmetterlingen dadurch, dass sie RĂ€uber sind und andere Insekten fressen. Also, passt gut auf und schaut euch eure Umgebung gut an. Meistens könnte man Unheil im Voraus erkennen.

Wenn ich zurĂŒck denke, wird mir klar, dass ich meine MĂ€nner aktiv selber ausgewĂ€hlt habe. Ich wollte sie haben, auf Teufel komm raus. Aber, ich war beide male in einer Situation, die einen "Retter" erforderte. Auch wenn mir das damals nicht bewusst war. Die, die mir das vorgeworfen haben, haben es selber auch nicht besser gemacht. Ich bin davon ĂŒberzeugt, dass das Morphogenetische Feld die Dinge so lenkt, dass die Seele wachsen kann. Im Nachhinein ist alles folgerichtig abgelaufen. Da gibt es kein Vertun.🌾

ErgĂ€nzung 18:00 : Hab meine Bude auf Vordermann gebracht. Heute hab ich starke Schmerzen. Über das ĂŒbliche hinaus. Naja, nur noch der KĂŒchenboden, werd' ich schon schaffen...đŸ§č 




10 Oktober 2026

Schmuddelwetter...

 ...keine Lust raus zu gehen.☔

Den Zwetschgendatsche hab ich im Ofen! Endlich! Das Obst war schon sehr weich, aber noch gut. Die Krux ist, dass wenn ich gegessen habe, ich zu nix mehr zu gebrauchen bin. So habe ich die Arbeit von Tag zu Tag geschoben. Kann es sein, dass man mĂŒde von der Umstellung, von warm zu kalt, wird?

Aber es hilft ja nix, wir mĂŒssen das aushalten, egal, ob es uns gefĂ€llt, oder nicht. Heute habe ich ein Angebot fĂŒr ein kleines Fotobuch gesehen. Recht gĂŒnstig, dachte ich. Hab fĂŒr meinen grossen Enkel Fotos aus seiner Kleinkindzeit hochgeladen. Ganz am Schluss, NACH dem Bezahlvorgang, wurde ersichtlich, dass die Firma in Übersee ist. Wenn ich Zoll zahlen muss, lohnt es sich wohl nicht mehr. Aber fĂŒr Vincent ist es mir nicht zu teuer. Hab das Foto meines Vaters mit hinein getan, weil die Enkel ja sonst nicht wissen, wie ihr Uropa ausgesehen hat.

Auf U-tube kommt zur Zeit eine Werbung, die das rhythmische Löffelschlagen nachahmt. Meine Grossmutter, mĂŒtterlicher seits, konnte das ganz gut. Jedoch mit Kaffee oder Esslöffeln. Habe ernsthaft ĂŒberlegt, ob ich eins bestellen soll. Das ist auch so ein Ding, welches in Vergessenheit gerĂ€t, wenn ich es hier nicht schreibe.  

Ich halte es fĂŒr ungut, wenn man seine Ahnen nicht ehrt. Man muss keinen Kult betreiben, aber sie zu verachten, ist kontraproduktiv. Haben sie doch viel erlebt und mitmachen mĂŒssen, zB in der Nazizeit, egal ob sie damals Hitler mochten und fĂŒr den Heilsbringer hielten, oder nicht. Und die, die noch frĂŒher lebten, hatten ja auch nichts und mussten sehen wie sie zu recht kommen. Ich sehe es so: Wir, die lebenden Generationen, stehen auf den Schultern der Ahnen, bauen auf, auf dem, was sie uns hinterlassen haben - materiell, körperlich und energetisch. Man bedenke, mein Grossvater, mĂŒtterlicher seits, war Jahrgang 1906, kam vom Krieg in Russland nicht mehr heim, da war er maximal gerechnet grade mal 39 Jahre alt. Ich finde, dass er schon ein Mindestmass an Respekt von den nach ihm Geborenen verdient. 

Meine Oma, mĂŒtterlicher seits, deren Mutter mit 35 starb, Jahrgang 1905, hatte einen toten, im letzten Sturm der Soldatenkinder, am Ende des 2. WK, oder in in der Schlacht 1944, in RumĂ€nien gefallenen, 16 jĂ€hrigen Sohn zu beklagen. WĂ€hrend und nach dem Krieg hatte sie 6 bzw 5 MĂ€uler zu stopfen. Allein, weil der Kindsvater im russischen Moor ertrunken war. Kinder, die zum Hamstern geschickt wurden, Speisereste, die hinter Schloss und Riegel verwahrt wurden, die Mutter, die mit dem Leiterwagen von Wangen nach Bad Wurzach zu Fuss ging um "Wasen zu stechen", sprich Torf zu stechen, auf zu laden und wieder heim zu gehen, damit man Heizmaterial hatte, gab es oft. Es war diese Zeit. Es war eine schlechte Zeit, die KEINE WIEDERHOLUNG braucht!