27 Mai 2026

Nur zur Hälfte fertig...

 ...geworden bin ich heute. Den ganzen Nachmittag hab ich gewerkelt. Erst die beiden Böden feucht abgewischt und dann nach oben getragen. Muss dann nach jedem Arbeitsgang schnaufen und hin sitzen.

Nur in einer Schrankhälfte hat es mit dem Boden und den Stiften geklappt. Die Männer, die mir damals den Schrank zusammenbauten, haben genau in den Ecken Schrauben gesetzt und das stört weil ich dann den Schrankboden nicht auf und ab schieben kann wie ich will. Und die Schrauben sind in der Höhe unterschiedlich gesetzt. Zum Weitermachen muss ich erst neue Stifte besorgen. Die Hosen habe ich seitlich einsortiert, weil ich so einen Stapel mehr unterbringe. Aber schöner sähe es aus, wenn die Falten geschlossen wären.

Ausserdem sind die Böden ganz schön schwer und ich merke, dass meine Muskeln weniger geworden sind. Aber deshalb lasse ich mich nicht davon abhalten. Jedenfalls habe ich das, was mir wichtig war, aufgeräumt. Seit mehr als 4 Jahren habe ich meine Hosen in in dem Zimmer, in dem Norbert wohnte, über Sessel und Bett ausgebreitet gelagert. Erst hab ich sie über dem Kinderbett hängen gehabt, dann als ich umgeräumt und das Kinderbett entfernt hatte, eben in dem schönen Zimmer, in dem ich aber selten bin.

Es war nicht nur aus Schlamperei so, sondern es war einfach blöd, weil sehr grosse Stapel gern umfallen und dann Chaos im Schrank entsteht. Wenn ich mit den Böden fertig bin, wird die neue Lampe angeschlossen. Die Funzel, die ich seit 29 Jahren habe, ist einfach zu dunkel. Ich brauche es hell. Mein jetzt deutscher Nachbar, der aus Syrien stammt, schliesst sie an. Früher, in meiner Jungmädchenzeit, habe ich das selber gekonnt. Heute traue ich mich nicht mehr, weil sich an den Farben der Drähte etwas geändert hat und ich Angst vor einem Kurzschluss habe. Morgen werde ich neue Stifte besorgen und weitermachen. Die gestern gekauften Eisbegonien müssen morgen auch unbedingt in die Erde. Ich habe es heute nicht gemacht, weil es so heiss war.




 

26 Mai 2026

Yeah I did it...

 ...heute hab ich mich an meinen Drucker gewagt und zum allerersten Mal die Farbpatronen ausgewechselt! U-Tube und meiner Taschenlampe sei Dank! Ohne die Lampe hätte ich die Klammern nicht gefunden.

Für mich ist das ein Meilenstein, weil ich noch nie ins Innere des Druckers geschaut habe, aus lauter Angst, dass ich was kaputt machen könnte. Nun habe ich mich getraut und zur Belohnung bekam Hexe ein Leckerli.

Wie man sieht, habe ich auch mit der Digicam gespielt. Aber der Grund für den neuen Mut ist der Umstand, dass ich meine alten Muster loslasse und kräftig daran arbeite. Seit ein paar Wochen nutze ich Aura Soma Nr. 65, den Kopf im Himmel und die Füsse auf dem Boden, welches das loslassen von alten Mustern erleichtert. Ich bin soooo froh über meine wachsende Unabhängigkeit! Seit einer Woche trage ich Larimar Schmuck. Er tut mir sehr gut und mir fällt auf, dass ich tatsächlich vom Planen in die Umsetzung komme. Es geht voran! Larimar soll da, wo er aufgelegt wird, Blockaden lösen. Das habe ich gleich getestet indem ich ihn quer über den Unterbauch, von Hüfte zu Hüfte, aufgelegt habe. Meine Schmerzen sind seither besser und ich kann einigermassen gehen, ohne, dass es übermässig weh tut.

Bei Toom habe ich Eisbegonien gekauft und gleich nach den Stiften gesehen, die ich für die Schrankböden brauche. Habe sie gefunden und gleich spasseshalber gefragt, was dort die Schrankböden kosten und ob sie es zuschneiden. Da war zufällig ein Mann beim Holz, der heute gar nicht offiziell arbeitet und hat mir sehr netter weise die Böden zugeschnitten, trotzdem seine Frau leicht angesäuert war. So haben die Böden nur ein Viertel von dem gekostet, als wenn ich sie übers Internet gekauft hätte. Also: Ein Glückstag!😄

23 Mai 2026

Kaiserwetter...

...gestern sind wir frisch gestriegelt und gespornt in die Stadt gegangen und haben nachgeschaut ob alles an seinem Platz ist. Die Stadtgärtner haben Teile der schönen Blumenwiese, sehr zu unserer Freude, stehen gelassen. Nach dem Kontrollgang setzte ich mich, auf die Bank an der Kirche, in den Schatten.
Es dauerte nicht lange, dann setzte sich ein Radfahrer zu uns. Wir haben uns angeregt über Gott und die Welt unterhalten. Der Mann wohnt in Albnähe und macht eine Radtour durch das Allgäu, an die 80 Kilometer täglich. Wir redeten über Persönliches, Personenstand, Kinder und über Politik. Ich staunte nicht schlecht, als er sagte, dass er 82 Jahre alt ist. Ich habe ihm erzählt, dass ich auch alles selber mache, egal was es ist und keine Hilfe will, weil man das, was man nicht regelmässig tut, verlernt. Plötzlich kann man es nicht mehr. Er hat mir zugestimmt und von Freunden erzählt, die jetzt im Alter abgebaut haben. Es ist, glaub ich, schon so, dass man mit 70 denkt, 80 sei alt und mit 80 meint man, 90 sei alt. Die Metapher alt sein verändert sich jeweils vom tatsächlichen Alter aus. Als die Sonne den Schatten vertrieben hat, habe ich mich verabschiedet und bin nach Hause gegangen.

Daheim angekommen habe ich erst mal gevespert und glaubte, dass ich die Hauptmahlzeit ausfallen lassen könnte. Um 21:00 bin ich doch nach unten und habe mir geschnittene Maultaschen mit Ei gemacht. Das erzähle ich, weil Hexe die ganze Zeit auf 2 Beinen, mit dem 3. Bein an mir abgestützt, neben mir stand und es nicht erwarten konnte bis es Essen gab.


21 Mai 2026

Und weiter mit Blut, unser aller Lebenssaft...

 

Hexe ist seit einer Woche läufig. Habe heute im Wohnzimmer saubergemacht und auf das Sofa einen      Schutz gelegt, weil ich befürchte, dass ich die Husse nicht mehr so drauf bringe, falls ich sie waschen müsste.  

So beschoss ich heute, dass ich einen Hausfrauentag einlege. Es läuft ganz gut, trotz der nächtlichen Schmerzen und wenig Schlaf. Mir kommt es seit einiger Zeit so vor, als ob in der Nacht diverse Wetterumschwünge statt finden. Wenn ich schlafe, habe ich abwechselnd Schmerzen im Knie, in den Hüften und in der Lumbalgegend, in der Schulter, in den Armen und auch in den Füssen. Die Schmerzen kommen und gehen, wandern durch meinen Körper und  die Extremitäten. Ich verstehe das nicht, denn dazwischen sind sie manchmal weg. Der Luftdruck wechselt doch nicht fünfmal in einer Nacht, oder?

Hexe ist Läufigkeitsbedingt auch unruhig. Sie knurrt und bellt unterdrückt wenn sie etwas komisches wahrnimmt und will, dass ich nachsehe. Aber ich höre nicht was sie hört, deshalb ist es für mich schwierig, die Quelle der Störung ausfindig zu machen. Sowieso ist sie momentan nicht gut auf Lulu und den Nachbarsjungen zu sprechen. Die kleinsten Lebensäusserungen der beiden, auf ihrem Balkon, bringen sie in Rage und sie kläfft so schrill, dass man befürchtet, taub zu werden. Hoffentlich geht das wieder weg, wenn die Ranzzeit vorbei ist.
Gestern habe ich nachgeschaut was 2012 für Wetter gewesen ist. Wir haben ein Sonnenjahr. Entgegen der Vermutung, dass es ein heisses Jahr wird, sind die Sommer im Sonnenjahr eher mässig. Also keine ausgedehnten Hitzeperioden. Eher schwül und im Durchschnitt aber auch nicht zu kalt. Man muss es nehmen wie es kommt. Wer weiss, was die Leute anstellen würden wenn sie Einfluss auf das Wetter hätten.
Hausfrauentag beinhaltet auch Selbstfürsorge. Pediküre, Maniküre, Haarewaschen und ein Fussbad mit Himalajasalz. Da bin ich oft bis spät abends beschäftigt. Es kommt sogar vor, dass ich mitten in der Nacht dusche. Aber dann fühle ich mich frisch und wohl.



18 Mai 2026

Blut und Wasser geschwitzt...

 ...habe ich heute schon! Bekam eine Scammail, die täuschend echt aussah.

Natürlich habe ich bei meiner Kreditkartenfirma angerufen und den Kontostand abgefragt. Gott sei dank ist alles OK. Aber wenn sich die Sekunden dehnen, ist man auf das Höchste angespannt. Das Perfide daran ist, dass in diesem Monat mein Flickr Accaunt zur Bezahlung ansteht und die Summe genau die Forderung für 2 Jahre x 10 ausgemacht hat. Allerdings hat das auch nicht zum Rest der Mail gepasst. Aber, in solchen Momenten hat man irgendwie einen Tunnelblick und neigt zu falschen Handlungen.

Da hab ich nochmal Glück gehabt und werde noch mehr aufpassen mit dem was ich tue. Gestern waren wir im Wald und das hat uns richtig gut getan. Viele neue Dinge habe ich entdeckt und fotografiert. Der Wald zeigt sich jedes mal neu. Einen Zitronenfalter hab ich getroffen, fotografieren liess er sich aber nicht. 

Gestern fiel mir ganz stark auf, dass das Hineingehen und Hinauslaufen aus dem Wald für mich sehr schmerzhaft ist. Zwischendrin war es mir gut, sogar so gut, dass wir weiter gegangen sind als sonst. Ich habe mich sogar beim Wald bedankt, weil es mir so gut ging und ich fast schmerzfrei war. Aber dann kurz vor dem Waldende hatte ich solche Schmerzen, dass ich fast nicht gehen konnte. Das Arbeitslager aus der Nazizeit liegt aber viel weiter im Wald drin. Ich verstehe das nicht. Meine Gedanken waren beim kaputten Auspuff, als der Schmerz einsetzte. Aber an den denke ich öfters und habe keine Schmerzattacke.

Die Brennnesseln wachsen auch kräftig. Es ist eine Freude zu sehen wie die Natur wächst und gedeiht. Ihr macht es keine Sorgen, wenn auf der Welt alles drunter und drüber geht.

Und die momentane Kälte scheint sie auch nicht zu stören. Mich dagegen schon. Mein Fenster ist gekippt und die Luft von draussen macht meine Hände eiskalt. Bin gespannt wann es wirklich angenehm warm wird. Möglicherweise könnte es, wie schon oft, so sein, dass die angenehme Wärme ausfällt und gleich eine Hitzewelle kommt. Das ist dann auch wieder nicht recht.

Jemand hat den Waldtieren Nüsse mitgebracht. Immer wieder habe ich die ausgelegten Gaben entdeckt. Eichhörnchen habe ich hier noch nie gesehen. Gerade fällt mir auf, dass es hier in der ganzen Stadt so gut wie keine Hörnchen gibt. Was dafür wohl der Grund ist? 

Jemand hat in die Baumwunde einige Worte geschrieben: What were we, then? In 10 years I have not found an adequate word for us.  Über die Bedeutung der Worte bin ich mir nicht sicher.

Daheim angekommen, habe ich erst mal gevespert und einen warmen Tee getrunken.

 

 

15 Mai 2026

Falsche Annahmen...

 Jetzt glauben die Menschen, der Bundeskanzler sei schuld am Truppenabzug der Amerikaner, weil er vor einer Schulklasse was Wahres gesagt hat.

Das ist nur eine Finte. Der Orangene macht was er will, auch ohne erkennbaren Grund. Wenn es nicht dies gewesen wäre, hätte er einen anderen Grund aus dem Hut gezaubert.

Ganz langsam mache auch ich mir Sorgen, weil es immer schlimmer wird und unübersichtlicher. Einen Abschwung der Wirtschaft kann man aushalten, aber wenn es tatsächlich in richtigen Krieg ausartet, sehe ich schwarz für uns alle. Die Generation, die den Krieg erlebt hat, ist am Aussterben und wir, die Nachkriegsgeneration, wissen zu wenig darüber, wie man überlebt.

In den Nachrichten habe ich einen Film aus Ukraine gesehen, vom Kampfgebiet. Die kahlen Äste der Bäume berühren mich sehr, natürlich auch das Schicksal der Toten und Verwundeten. Aber die laublosen Bäume gehen mir unter die Haut. So ein Krieg betrifft alles, nicht nur die Menschen, sondern auch die Tiere und Pflanzen. Ich glaube, dass das denen, die das Chaos anzetteln, überhaupt nicht bewusst ist.


13 Mai 2026

Die Eisheiligen...

 ...haben Kälte und Regen gebracht. Vor zwei Tagen habe ich mir irgend etwas eingefangen und fühle mich körperlich schwach.

Am vergangenem Montag war ich zur gyn. Vorsorge und nach der Untersuchung dachte ich bei mir, was wohl sein würde, wenn ich am ganzen Körper so gesund wäre. Vorschläge zur Inanspruchnahme einer Darmspiegelung und Mammografie habe ich dankend abgelehnt. Darauf hin hat die Frau Doktor meine Brust abgetastet. Ohne Befund.

 
Gestern habe ich eine Melone angeschnitten und mir einen Smoothie gemacht. Zur Zeit gibt es riesige Zitronen mit wenig Saft, aber viel weissem Fleisch, was gut für den Stoffwechsel ist. Das habe ich mir gegönnt. Und eine neue Packung Zinktabletten. Die Neuen sind viermal höher dosiert, als die alten, kosten aber nur wenig mehr. Vorgestern abend hatte ich den ersten Tomatenteller dieses Jahres. Gestern war Suppe angesagt, weil es so kalt ist.
 
 
 Eigentlich wollte ich heute wieder loslegen mit meinen Aufräumarbeiten, aber die rechte Lust dazu will sich nicht einstellen. War heute morgen so müde und habe bis kurz vor 12 geschlafen. Hexe hat auch null Bock und schläft auf der Couch. Es ist irgendwie komisch, von Samstag auf Sonntag und in der darauf folgenden Nacht, konnte ich erst in den Morgenstunden einschlafen. Kopfweh hatte ich auch und schliesse daraus, dass eine Erkältung im Anmarsch war. Der Husten ist produktiv geworden und eigentlich sollte ich mich besser fühlen, als ich es tu. Vermutlich ist es ratsam dem Impuls zur Ruhe nachzugeben.                                                                                    

08 Mai 2026

Meine Komentarfuntion ist...

 ...zu neuem Leben erwacht. Das konnte sie nur, weil ich den Knopf in den Funktionen zum Ausstellen nicht gefunden habe. Das ist mein Blog, in dem ich bestimme was ich schreibe und Kommentare sind nicht erwünscht.

Besonders anonyme Kommentare, die darauf abzielen emotionale Reaktionen bei mir hervor zu rufen, der eigenen Regulation dienen, oder Abhilfe durch Projektion schaffen sollen. Ich lösche den Scheiss ungelesen. Also sparen Sie sich ihre Energie für was anderes, Positiveres. 

07 Mai 2026

Elfi.....

 Gerade habe ich auf Insta gelesen, was Saudade ist. Es ist ein Wehmütiges Gefühl, ähnlich dem, das als Fernweh oder Heimweh bezeichnet wird. Nur, dass man da weiss, was vermisst wird. Saudade bezeichnet etwas, das nicht benannt werden kann.

 Genau dieses Gefühl beschleicht mich, wenn ich an Elfi denke. Elfi lernte ich im letzten, der drei Monate währenden Probezeit, meiner Apothekenhelferinnen Ausbildung, in der Berufsschule in Aulendorf, kennen. Sie war gross, schlank und es fühlte sich an, als hätten wir uns schon immer gekannt. Es war so eine Vertrautheit zwischen uns, die ich schwer beschreiben kann. Irgendwie fühlte es sich wie heimkommen an. Ausserdem erinnere ich ein Gefühl von Bewunderung und gegenseitigem Respekt.

 Und dieses Gefühl hatte ich nicht oft im Leben. Ich erinnere mich gerade mal an vier solcher Begebenheiten. Ausser bei Elfi passierte es mir ein paar Jahre später, als ich per Anhalter im Allgäu, genauer in Lindenberg, unterwegs war und ein R4 Kastenwagen anhielt. Die Kofferraumtüren öffneten sich von innen und drin waren drei junge Leute die mich einsteigen liessen. Da hatte ich auch das Gefühl heim zu kommen. 

 Am 30. September endete meine Probezeit, von der ich nicht übernommen wurde und somit auch der Kontakt zu Elfi. Mitte September geht die Schule wieder los, auch die Berufsschule, wenn ich es richtig erinnere, haben wir uns grade zwei mal getroffen. Schade, trotzdem habe ich sie nie vergessen.

Da ich grade dabei bin, möchte ich noch die Umstände meiner Kündigung erzählen. Also, am letzten Septembertag gab mir mein Lehrherr, Apotheker Dirk Wöppelmann, einen Brief für meine Mutter mit. Den trug ich nichts ahnend nach Hause. Und dann, Surprice, Surprice, war meine Lehrzeit beendet. Meine Mutter schickte mich dann weiter zur Schule. Erst in die Einjährige Hauswirtschaftschule, dann die Zweijährige Hauswirtsch.-pflegerische u. sozialpädagogische Berufsfachschule, mit einem mittleren Bildungsabschluss. Gerne denke ich an meine Deutsch und Geschichtslehrerin, Frau Anna Löffler, she blew my mind! 









 

 

05 Mai 2026

Unmögliches, ...was gar nicht geht

 

Heute Vormittag bin ich nach einer Nacht, in der ich schlecht geschlafen habe, aufgewacht und musste an die Wohnverhältnisse meiner Blutsverwandtschaft denken. Schalte den Fernseher bewusst nicht gleich an, um auf das zu hören, was meine Seele sagt.

Als ich damals, 1998, meine Psychtherapie bei Frau Neumann anfing, erklärte sie mir wie wichtig es ist, die Türe zum stillen Örtchen geschlossen zu halten. Nicht nur das, sondern auch den Klodeckel solle ich geschlossen halten und die Spülung nur bei geschlossenem Deckel betätigen. Eventuelles Putzen könne  später stattfinden. Das habe ich rigoros befolgt, auch wenn ich nicht ganz genau wusste warum. Das habe ich erst vor Kurzem gelesen. Bis dahin dachte ich, dass es nur mit Feng Shui zu tun hätte. Aber weit gefehlt, es hat mit Naturwissenschaft zu tun. Wenn Bad und Klo getrennt sind, ist es weniger problematisch. Aber wenn es zusammen in einem Raum ist, sollte man die hygienischen Regeln befolgen. Wenn die Spülung betätigt wird, werden die Fäkalkeime hochgewirbelt und verteilen sich im Raum. In den rumhängenden Handtüchern, auf dem Klopapier, auf den im freien Raum aufbewahrten Zahnbürsten und schliesslich auch bei geöffneter Türe, im Flur und den angrenzenden Räumen, wie Wohn/Esszimmer. Ganz eklig wird es, wenn Besuch da ist und Kaffee getrunken, oder gegessen wird.

Eigentlich hätten meine Töchter in der Postsüdringzeit genug lernen können um dies zu vermeiden. Aber sie tun es nicht, egal ob aus Protest oder weiss der Geier warum. Man muss sich das mal auf der Zunge zergehen lassen, ich bin Katzenhalter und baue ein Haus, in dem fürs Katzenklo kein anderer Ort in Frage kommt, als das Gästeklo, das 2m von der Küche und 4m vom Esstisch entfernt liegt. Klar, dass die Türe offen bleiben muss. Die andere hat das Badezimmer mit Toilette und Schiebetüre gegenüber liegend vom Wohnzimmer, welches keine Türe hat. Die Schiebetüre steht den ganzen Tag offen. Schon im vorigen Eigenheim waren die Klotüren offen. Ich verstehe solche Ignoranz nicht. Und die eingeladenen Muttertiere finden auch nichts dabei und gehen davon aus, dass die Gerüche die anderen Gäste nicht belästigen. Ist ja nur von einem Kleinkind.

Ich erinnere dumpf, dass Norbert einmal zu meiner Grossen sagte:" Wenn du das, ...die Klotüre nach dem Stuhlgang offen lassen, nochmal machst, hau ich dir eine auf's Maul". Es hat nur für eine begrenzte Zeit geholfen. Klar ist das nicht die gefühlvolle Art, aber wenn man die Gerüche nicht in der ganzen Wohnung haben will, muss was geschehen.
Mit Grausen erinnere ich mich an meine 3. Wohnung, das waren 35m², keine Türe zum Bad, nur ein Vorhang. Damals haben wir mit unseren 2 Katzen nichts anderes gefunden und waren froh, dass wir überhaupt ein Dach über dem Kopf hatten. Vermutlich waren die Umstände entsprechend der Mangelgedanken. Heute bin ich froh hier in diesem Häusle zu sein und wenn Besuch da ist, schliesse ich nach jedem Toilettengang meines Besuches den Klodeckel und die Badezimmertüre. Da fällt mir noch was ein. War mal auf einer öffentlichen Toilette und wartete vor der Türe weil Besetzt war. Innerlich habe ich mich schon auf den Geruch vorbereitet und war sehr erstaunt, dass es nach grünem Apfel roch. Jahrelang fragte ich mich was die Frau wohl gegessen hat, dass es so angenehm duftete. Irgendwann dämmerte mir, dass es ein Spray gewesen sein muss, weil alle Menschen und Tiere gleich riechen nach dem Stuhlgang. Weil heute der Geburtstag meiner Mutter ist, denke ich an die Örtlichkeit im Bad Brühl. Da hatte man ein Aussenklo. Das heisst: Im Treppenhaus, ausserhalb der Wohnung. Erst im Zuge der Bequemlichkeit kam es zu diesen Missständen.



 

 

 

04 Mai 2026

Der Volksmund sagt...

 ...Ein Unglück kommt selten allein. Auch andere spirituelle Lehren sagen das. Jetzt ist bei mir genau das eingetreten. 

Erst die seelische Verletzung und nun im Schlepptau weiteres Ungemach. Angefangen mit dem kaputten Reissverschluss der neuen Bettwäsche, weiter mit dem kaputten Auspuff meines Autos und der falsch berechneten Retoure bei meinem Lieblingsversandhaus.

Den Brief ans Versandhaus hab ich schon am Samstag geschrieben. Der muss nur noch zur Post. Die kaputte Bettwäsche habe ich reklamiert und bekomme kostenlosen Ersatz. Bleibt noch der Auspuff. Da werde ich wohl in den sauren Apfel beissen und das Auto in die Werkstatt geben müssen. Wenn ich in mich hineinhöre, merke ich, dass ich gerade in der entsprechenden Energie bin und negative Gedanken alla "Die Spülmaschine wird doch nicht kaputt gehen", habe. Davon muss ich schleunigst weg kommen. Im eigenen Interesse. Meister Adebar hat eine beneidenswerte Übersicht und steht über den Dingen. Die extreme Kälteperiode ist vorbei und das Überleben seiner Nachkommen ist gesichert.


02 Mai 2026

Selbst ist die Frau...

 

Endlich habe ich die Löcher, die mein Sohn und auch Norbert, in den Wänden hinterlassen haben, zugespachtelt.  Die Spachtelmasse ist farblich passend mit dem Decken - und Wandanstrich, so dass es gar nicht ins Auge sticht. Gott sei's getrommelt und gepfiffen: Es ist vollbracht! 

Und nicht nur das, auch die Haken habe ich reingedreht. Direkt in die Spachtelmasse. Nach 3 Stunden konnte ich die Glocken dran hängen und, es hält! Jetzt muss ich nur noch die abgesplitterte Farbe an den Türzargen im oberen Stock erneuern und dann kann ich das Thema abhaken. Nach Feng Shui ist es schädlich wenn man solche reparaturbedürftigen Objekte in der Wohnung hat. Es gräbt sich ins Unterbewusstsein ein und richtet dort Schaden an.

Ich hoffe, dass ich, wenn ich mal sterbe, keine solchen Baustellen hinterlasse. Dass sich die noch Lebenden, Jahre später über meine Schlampigkeit ärgern müssen.  Hoffentlich passiert es so, dass ich alles  geregelt habe. 
Das ist Gundermann. Die Lieblingsblume meiner Mutter. Erst seit ein paar Tagen weiss ich, dass diese Blume Gundermann heisst und gut ist um eitrige Geschwüre zu behandeln. Mit Hexe war ich am Dienstag beim Tierarzt und habe sie gegen Zecken schützen lassen. 100 € kostet die Spritze und sie hält 1 ganzes Jahr. Als ich vor 3 Wochen ungeschützt mit ihr im Wald war, hat sie sich 5 von diesen Biestern eingefangen. Einer meiner ersten 2 Kater hatte richtige Löcher in der Haut, verursacht von Zecken, die raus geeitert waren. Nicht mal der Tierarzt konnte was machen. Da habe ich die Wunden mit verdünntem Kamillenkonzentrat ausgewaschen um die Beschwerden wenigstens etwas zu mildern.