...so viele Jahre war ich auf der Suche nach Wissen, Klarheit und Erkennen, aber ich bin all die Jahre blind daran vorbei gelaufen, ohne zu sehen, dass alles offen vor mir liegt.
Warum war oder ist das so? Man erkennt nicht, weil man es jetzt wissen will, sondern dann, wenn man reif dafür ist. Sicher gibt es Menschen, die mit 30 soweit sind, dass sie erkennen können, wie der Hase läuft, ich musste 70 werden. Man meint auch oft, in fernen Kulturen und Religionen suchen zu müssen, aber die wichtigste Wahrheit liegt im Persönlichen. In dem Moment, in dem klar wird, warum das eigene Schicksal genau so und nicht anders sein kann und konnte, findet eine grosse Befreiung statt. Der ganze Ballast fällt von einem ab. Mittlerweile glaube ich auch erahnen zu können, warum es bestimmten Leuten so bescheiden geht. Sie kreieren ihr Elend tagtäglich selber, mittels ihrem Gejammer. Eine junge Frau hat ein Buch über den deutschen Osten geschrieben. Wegen der AFD und den Rechten. Ich schätze, dass dort an die 50% diesem Irrsinn verfallen sind. Die anderen 50% sind patente Leute, die ihr Leben in die eigene Hand nehmen und was draus machen. Was von Pegida noch übrig und neu dazu gekommene ist, tummelt sich auf U-tube und glaubt den unsäglichen Videos, die ein paar ganz perfide Abzocker ins Netz stellen. Das Schlimme ist, dass die verblendeten User sich vor Chemtrails und anderem Unfug fürchten und sich das Leben vergällen lassen. Hinter jedem Wetterumschwung wird Geheimnisvolles vermutet. Jede Impfung ist Teufelszeug, Hauptsache, man muss nicht nach persönlichem Versagen forschen. Wobei viele Ereignisse und Heimsuchungen durch dummes agieren entstehen, aber schuld ist die böse Nachbarin. Glaube, dass es besser ist, wenn ich jetzt aufhöre...
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