01 Juli 2026

Es geht nicht so...

 ...schnell wie ich will! Es ist tückisch und verwirrend.

 
Jetzt bin ich den 8. Tag krank und gehandicapt. Die letzten beiden Tage verbrachte ich mit Hexe im Bett, was ihr ganz gut gefallen hat. Wenn sie genug von mir hatte, legte sie sich in den Flur vor meinem Zimmer. Das Krankheitsbild ist diffus. Die Hautprobleme, die ich als Neurodermitis wahrnahm, kommen auch vom Virus. Die heftigsten Gelenkschmerzen meiner Chronischen Schmerzkarriere, verdanke ich auch ihm. Durch das heisse Wetter meinte ich, der Hitze wegen zu schwitzen. Erst jetzt wo es abgekühlt hat, ist mir klar, dass ich Fieberschübe habe. Die kommen und gehen, jedesmal wenn es abklingt, denke ich, dass es vorbei ist. Mein Brustkorb schmerzt immer noch so, als ob ich Muskelkater vom Husten hätte. Gehört auch dazu. Zeitweise dachte ich, es drückt mir das Herz ab. Aber das ist besser geworden. Gott sei Dank!🌸
 
Heute musste ich was für Hexe tun. Deshalb bin ich mit ihr in den Wald gefahren, bei strömendem Regen. Auf dem Heimweg schnell zu Aldi und dann wieder heim. Etwas zum Essen kaufen, weil alles leer ist. Die Teuerung schlägt richtig zu, möchte fast behaupten, so wie zu Coronazeiten.
 
Melonen gab es keine. Nach dem Reinfall mit den Letzten ist es mir grad auch egal. Dafür hab ich Pfirsiche und Birnen gekauft. Und Gemüse für Suppe. Zum Kochen habe ich auch keine Lust. Aber es hilft nix, wenn ich mein Zeug nicht verbrauche, geht es bei dem Wetter schnell kaputt. Mit Brot ist es ganz schwierig. Es schimmelt, man kann grad dabei zu sehen. Der Storch war die letzten Tage bewusstlos auf der Strasse gelegen. Jemand hat ihn in den Park getragen und er hat sich wieder erholt. Bin froh, dass die Menschen auf die Tiere Acht geben.☺
 

29 Juni 2026

Ein Virus...

...hat mich heimgesucht. Komme grade von Arzt und Apotheke heim. Mein Umkaloabo hab ich auch schon eingenommen. Hab jetzt lieber zu was gegriffen, das ich kenne und sicher sein kann, dass es wirkt. Aber nächstes mal kauf ich das Präparat des einheimischen Storchenschnabels.

Bin richtig froh, das ich nicht weiter auf das gute Essen, von dem ich im letzten Post schrieb, verzichten muss. Aber es eilt nicht damit. Erst gesund werden!🌸

Habe was Interessantes gefunden. Das sollte man lesen und drüber nachdenken. Mir machen die Techmilliardäre auch Unbehagen. Ich glaube auch nicht, dass die auf den Mars wollen. 


27 Juni 2026

Weh und Ach

 Nach 1 1/2 jähriger Pause habe ich einen multiplen Gichtanfall. Gepaart mit einer abgewendeten Erkältung. Am Mittwoch habe ich mich aufgerafft und gekocht.

In Anlehnung an Kartoffelpuffer, habe ich Karotten, Zucchini und Kohlrabi gerieben, mit Eier, Joghurt und Gewürzen vermischt und auf ein Backblech gestrichen. Es hat herrlich geschmeckt. Und, ich habe mehr gegessen als ich sollte. Sonst reicht mir ein Blech 3 Tage, diesmal habe ich die Hälfte gegessen. Ich weiss nicht, von den Zutaten kann es eigentlich nicht kommen, aber schon am Nachmittag habe ich bemerkt, dass was nicht stimmt. Meine Beine und Füsse schmerzten so, dass ich nach oben ging um mich auszustrecken.

Später kamen Fieber und Muskelschmerzen dazu. Mitten in der Nacht waren die Schmerzen so stark, dass ich etwas eingenommen habe. Es hat nicht viel geholfen und dann dämmerte mir langsam, dass das ein Gichtanfall ist. Bisher war immer nur ein Arm oder Bein betroffen. Diesmal sind es alle grossen Gelenke gleichzeitig. Donnerstag lag ich flach und gestern sind wir in der Frühe raus gegangen. Nach einem Schwatz mit der Nachbarin war ich total ausgelaugt und hatte Mühe, die kleine Rund mit Hexe zu gehen.

Nach dem ich hochdosiert Zink eingenommen hatte, wurden mein Hals und der Husten besser. Essen tu ich nur ein paar Aprikosen und eine Kastenbrotdoppelscheibe mit Belag. Zum Trinken koche ich mir Storchenschnabeltee, das Umkaloabo aus der Heimat. Nun harre ich aus bis es besser wird. Seit einem Jahr esse ich, wenn Wurst, Schwarzwurst. Das schmeckt mir so gut und ich brauche nicht mal Senf dazu. Schon beim letzten Ring habe ich Pech gehabt, weil der Metzger mir die Chiliwurst eingepackt hat. Im Wurstsalat geht es grad noch. Am Mittwoch habe ich einen neuen Ring gekauft und bin enttäuscht, weil die in ihrer Wurstküche vermutlich jemand anderen zum Würzen haben, als sonst. Sie schmeckt fettig, zuviel Salz und Pfeffer oder Chili ist drin. Ich kann das nicht essen. Mich ärgert das. Vielleicht sollte ich doch ganz aufhören, mit der Wurst.  Ich stelle hier den heimischen Storchenschnabel ein, hab ihn letztes Jahr fotografiert, nicht wissend wie wertvoll er ist. Jedesmal wenn er mir begegnet grüsse ich ihn ganz bewusst.


   

24 Juni 2026

Alles ist Eins

Heute sind wir auch sehr früh aufgestanden, weil wir einiges erledigen mussten. Ich bin, dank des bescheidenen Fernsehprogramms, sehr diszipliniert mit dem Einschlafen und Aufstehen. Ich musste zur Bank und eine wichtige Überweisung (KFZ-Steuer) tätigen und auch mein Konto mit Erspartem auffüllen. Diesen Monat hab ich zu viel verbraucht. Hinterher haben wir Schatten gesucht und auch gefunden. Wir haben uns in die Nähe von drei stramm deutschen, um 9:15 biertrinkenden, jungen Männern gesetzt, weil ich meistens nur ein paar Minuten brauche um meinen Rücken zu besänftigen. Schon als ich die freie Bank ansteuerte, habe ich aus dem Augenwinkel gesehen wie einer der Männer eine ungehörige Geste machte. 

Ich dachte nur, genau, leck mich, aber dann dachte ich an mein Sparbuch und zog es vor stadteinwärts zu gehen. Auf der nächsten freien Bank sitzend dachte ich darüber nach, dass ich auch schon Zeiten hatte, in denen ich morgens um 9:00, neben dem Wäschemangeln her, Bier getrunken habe. Dann sinnierte ich ich über das Herrenmenschendenken und kam zu dem Schluss, dass ganz oben und ganz unten das selbe ist. Zwei Aspekte des Seins, das Karma ist der Brennpunkt. Wie bei einer Sanduhr, deren Sand nicht gleich viel wiegt. Die Guten sind leicht, also oben und die abgestuft mit Schuld beladenen rieseln je nach dem nach unten. Und wenn ein Aeon zu Ende ist, wird einfach umgedreht und Alles beginnt von vorne. Nach dem Prinzip, die Letzten werden die Ersten sein.⏳




 

23 Juni 2026

Hitzestau in...

 ...meinem Haus. Es wird bärig heiss hier in meinem Zuhause. Weiss gar nicht mehr was ich noch tun soll, damit es kühl bleibt.

Ich habe alle Tipps vom Copi befolgt, aber es wird jeden Tag schlimmer. Wenn es in der Nacht gut abkühlt, so auf 15°C, dann kann man es gut aushalten. Im Wetterbericht sagen sie, dass eine Hitzeglocke sich bildet und das Abkühlen verhindert. Habe es gestern abend schon bemerkt, dass es schwüler und heisser ist, als an den vergangenen Tagen.

Gestern hat mein Muster wieder Oberhand bekommen. Ich habe das kühlende Hundebett jetzt doch bestellt. Ich weiss schon, dass das blöd ist, aber ich konnte an nix anderes mehr denken. So wie Hexe nicht auf die nassen Tücher, die ich auf dem Fussboden ausgelegt habe, liegt, kann es gut sein, dass sie das Hundebett auch verschmäht. Falls das eintritt werde ich das Hundebett in mein Bett hinein legen. Da hätte ich eigentlich gleich diese Eisseidendecke für Menschen kaufen können, aber so läuft es immer ab bei mir. Hinterher bin ich regelmässig gescheiter.

Heute sind wir auch früh aufgestanden und Gassi gegangen. Dann habe ich neue Blumen eingepflanzt und etwas Unkraut gejätet. Waschmaschine läuft. Abends ist es immer noch sehr lange heiss, es ist unangenehm für einen Hund, wenn er die warmen Pflastersteine unter seinen Pfoten hat, denn er kann nur an den Pfoten schwitzen, um seine Temperatur zu regulieren. Mir selber ist es irgendwie komisch, habe Übelkeit und leichten Brechreiz.


21 Juni 2026

Sommersonnwend

 Gerade kommen wir vom Wald nach Hause. Den Pflanzendevas habe ich einen Underberg spendiert und 3 Lieder gesungen. Dass so viele Sportler unterwegs sind, um diese frühe Zeit, hatte ich nicht erwartet.

Dummerweise habe ich den Fotoapparat daheim vergessen. Als ich so da sass, schien die Sonne durch die Blätter und zauberte einen selten schönen Strahlenkranz zwischen die Blätter. Ich sah hunderte von Sonnenstrahlen, die sich von der Sonne weg, aber auch wieder zurück, zu bewegen schienen. Ich frage mich, ob das real so ist, oder ob es eine Täuschung ist.

Leider war ich etwas abgelenkt, weil Hexe sich hinten schmutzig gemacht hat. Dauernd wollte sie sich an mich drücken, was ich aber nicht zu gelassen habe. Nach ein und ein halb Stunden traten wir den Heimweg an und beim Bäcker kaufte ich frisches Kleinbrot. Als aller erstes habe ich Hexe sauber gemacht, dann die Blumen gegossen. Tagsüber gehen wir bei dieser Hitze nicht raus. In der Stadt kann man es fast nicht aushalten bei dem Wetter. Ich schone mich, weil mein Kreislauf schwach ist bei dieser Witterung. Sogar Hexe bleibt still liegen.


20 Juni 2026

Das Prinzip...

 ...Stirb und Werde habe ich schon als Kind im Alter von 8 oder 9 Jahren mit meiner Seele, aber nicht intellektuell, erfasst. Damals war mein Vater bei uns. Er hat den zugewachsenen Garten im Bad Brühl gerodet und mit Kartoffeln bepflanzt.

Überhaupt hat er ungenutzte Grünflächen umgegraben um Kartoffeln anzubauen. Die waren nicht nur für uns Menschen gedacht, sondern auch für die vielen Hasen und Hühner als Futter, das nix kostete. Die Weizen und Haferkörner mussten dagegen gekauft werden. 

Um mein Gefühl zu beschreiben, das ich hatte, als ich die Hülle, sprich Haut, einer Mutterkartoffel, die mit ihren vielen Kartoffelkindern durch die Keimschnüre verbunden war, in den Händen hielt, muss ich erzählen, dass meine Mutter mir oft ein schlechtes Gewissen machte, weil sie bei meiner Geburt Schmerzen hatte. Ich hielt also die dunkle Haut der Mutterkartoffel, die für ihre Kinder gestorben war, in meinen Händen und war todtraurig, weil sie ihr Leben geben musste, damit es neue Kartoffeln geben kann. Instinktiv wusste ich, dass es etwas Grossartiges war, was gerade vorging, habe es aber im Hirn falsch verknüpft. Mit meiner Mutter hatte es überhaupt nichts zu tun, es war einfach der grossartige Vorgang des Prinzips Stirb und Werde. Erst viel später wurde mir bewusst, das man das auf ALLES anwenden kann.