Weiss es nicht genau, diese Pilze sehen nach Pfifferling aus! Aber ich liess sie stehen, weil ich nicht sicher bin. Einmal hatte ich drei Stunden lang das GefĂŒhl, einen Jackpot gewonnen zu haben, weil ich "Pfifferlinge" fand, die am Ende keine waren. Das KatergefĂŒhl danach, war immens.
Gestern war Portaltag, dieses Foto hab ich gemacht, anschliessend vergrössert und ich sehe ein Tier mit schwarzer Schnauze vorne und zwei leuchtenden Augen. Könnte ein schwarzer Wolf, aber auch ein Igel sein. Vlt auch eine Maus oder Ratte. An diesen Platz komme ich sonst nicht, weil man durch dicht bewachsenes Terrain gehen muss.
Schon am See oben war es unheimlich. Eine KrĂ€he schrie, wie in höchster Not. Ich ĂŒberlegte, weil grössere Raubvögel gibt es bei uns nicht, was es sein könnte. Zum Schluss dachte ich an einen Fuchs, aber am Tag ist so was auch ungewöhnlich. Dann war wieder Stille und wir gingen weiter.
An der HĂŒpfstelle des Sportpfades setzte ich mich hin und machte Pause. Das Liebespaar, das wir am See gesehen haben, holte auf und kam direkt auf uns zu. Hexe war voller Freude und wollte auf das Paar zu rennen, ich hielt sie mit Ermahnungen davon ab. Dann zuckte der Mann mit den Augen und fĂŒr Hexe gab es kein Halten. Im Zwiespalt, ob sie an dem Mann hoch springen soll, oder nicht, fing sie an, im Kreis zu rennen, sie hatte ihre 5 Minuten! Das verzĂŒckt jeden Zuschauer! Erheitert ging das Paar weiter.

Weiter unten, in der NĂ€he unserer Bank, machte ich noch mal Pause. Hexe lief allein in den Wald hinein und wir hatten keinen Sichtkontakt. Plötzlich kam sie verschreckt angerannt und das Geschrei der KrĂ€he setzte wieder ein. Das war unheimlich. Wir gingen weiter und als ich einen roten Hund sah, nahm ich Hexe an die Leine. Bei freier Sicht, sah ich, dass Sani, unser Nachbarshund, mit einer Betreuerin unterwegs war. Sie fĂŒhrte sich so auf, dass der rote Hund und sein Frauchen sich nicht vorbei gehen trauten. Das alles wegen Hexe! Sani und Hexe können sich nicht ausstehen! Seit ich bei denen ein paar mal nachts Kindsmagd gewesen bin, wo Sani sich zu mir legte, als wĂ€re sie mein Hund. Ich glaube, sie verzeihen mir immer noch nicht, dass ich abgesagt habe. Am Ende sagte ich zu der Betreuerin, sie solle weitergehen und ich ging mit Hexe etwas in die BĂŒsche bei unserer Bank. Drama beendet!

Jetzt wage ich eine steile These. Wenn das, was ich in dem Orb, auf dem 2. Foto weiter oben, als Wolf deutete, die schwarze Sani zeigt und das Geschrei der KrĂ€he, als Warnung an uns deute, wird ein Schuh draus. Das StĂŒck Wald, in dem Hexe, ohne Sichtkontakt zu mir war, liegt wenig entfernt von der Stelle, an der ich spĂ€ter Sani wahrgenommen habe. Hexe hat vermutlich Sani gehört und gerochen und hat schnell bei mir Schutz gesucht. FĂŒr Gestern hilft mir das nix. Aber fĂŒr kĂŒnftige Zeiten, kann ich Warnungen besser einordnen. Wenn die geistige Welt es fĂŒr angebracht hĂ€lt, mich so zu warnen, bestĂ€tigt sich mein schon lange gehegter Verdacht, dass die Nachbarin mir nicht wohl gesonnen ist.

☆Nachtrag: Mir fĂ€llt eine Begebenheit ein, aus der Zeit, als wir in Ellwangen wohnten. Norbert hatte Schusswaffen, mit dazu gehörendem Zielfernrohr. Irgendwann nachmittags, sass er am Fenster und beobachtete einen Raubvogel, der ein Wiesel, oder Ă€hnliches, auf dem Dach des Nachbarhauses verspeiste, durch das Zielfernrohr. Wir haben auch geschaut und ich erinnere, dass ich es schrecklich fand, wie der Vogel, das noch lebende Tier frass. Daran musste ich denken, als die KrĂ€he so geschrien hat.