...keine Lust raus zu gehen.☔
Den Zwetschgendatsche hab ich im Ofen! Endlich! Das Obst war schon sehr weich, aber noch gut. Die Krux ist, dass wenn ich gegessen habe, ich zu nix mehr zu gebrauchen bin. So habe ich die Arbeit von Tag zu Tag geschoben. Kann es sein, dass man müde von der Umstellung, von warm zu kalt, wird?Aber es hilft ja nix, wir müssen das aushalten, egal, ob es uns gefällt, oder nicht. Heute habe ich ein Angebot für ein kleines Fotobuch gesehen. Recht günstig, dachte ich. Hab für meinen grossen Enkel Fotos aus seiner Kleinkindzeit hochgeladen. Ganz am Schluss, NACH dem Bezahlvorgang, wurde ersichtlich, dass die Firma in Übersee ist. Wenn ich Zoll zahlen muss, lohnt es sich wohl nicht mehr. Aber für Vincent ist es mir nicht zu teuer. Hab das Foto meines Vaters mit hinein getan, weil die Enkel ja sonst nicht wissen, wie ihr Uropa ausgesehen hat.Auf U-tube kommt zur Zeit eine Werbung, die das rhythmische Löffelschlagen nachahmt. Meine Grossmutter, mütterlicher seits, konnte das ganz gut. Jedoch mit Kaffee oder Esslöffeln. Habe ernsthaft überlegt, ob ich eins bestellen soll. Das ist auch so ein Ding, welches in Vergessenheit gerät, wenn ich es hier nicht schreibe.
Ich halte es für ungut, wenn man seine Ahnen nicht ehrt. Man muss keinen Kult betreiben, aber sie zu verachten, ist kontraproduktiv. Haben sie doch viel erlebt und mitmachen müssen, zB in der Nazizeit, egal ob sie damals Hitler mochten und für den Heilsbringer hielten, oder nicht. Und die, die noch früher lebten, hatten ja auch nichts und mussten sehen wie sie zu recht kommen. Ich sehe es so: Wir, die lebenden Generationen, stehen auf den Schultern der Ahnen, bauen auf, auf dem, was sie uns hinterlassen haben. Materiell, körperlich und energetisch. Man bedenke, mein Grossvater, mütterlicher seits, war Jahrgang 1906, kam vom Krieg in Russland nicht mehr heim, da war er maximal gerechnet grade mal 39 Jahre alt. Ich finde, dass er schon ein Mindestmass an Respekt von den nach ihm Geborenen verdient.